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TagesechoPrager Herz-Jesu-Kirche: Tschechien und Slowenien wollen sie als Unesco-Denkmal

30-01-2012 16:18 | Martina Schneibergová

Herz-Jesu-Kirche Vergangene Woche wurde in Prag das Jahr des Architekten Plečnik feierlich eröffnet. Der slowenische Architekt Josip Plečnik, der vor 140 Jahren geboren wurde, war in den Jahren 1920 bis 1934 in der damaligen Tschechoslowakei tätig. Er beteiligte sich vor allem am Umbau der Prager Burg. Plečnik schuf in der Stadt an der Moldau jedoch auch einen ungewöhnlichen Sakralbau: die monumentale Herz-Jesu-Kirche im Prag-Vinohrady. Dieses Jahr wird der Bau 80 Jahre alt. Nun bemüht sich Tschechien zusammen mit Slowenien um die Eintragung des Kulturdenkmals in die Unesco-Weltkulturerbeliste. mehr...

TagesechoAlltag in rumänischen Klöstern mit den Augen der Rundfunkjournalistin Jana Šustová

25-01-2012 16:38 | Martina Schneibergová

Kloster Govora (Foto: Jana Šustová) Für den Großteil der tschechischen Öffentlichkeit ist Rumänien heutzutage eher ein etwas mystisches und wenig bekanntes Land. Auch wenn es einige wanderlustige jüngere Tschechinnen und Tschechen gibt, die gerne die rumänischen Berge erkunden. Eine Fotoausstellung im Rumänischen Kulturinstitut bietet nun einen anderen Blick auf das land, sie führt den Besucher in dortige orthodoxe Klöster und Kirchen. Fotografiert hat die Rundfunkjournalistin und ehemalige Radio-Prag-Mitarbeiterin Jana Šustová. Sie zeigt die Sakralbauten nicht nur als architektonische Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem als Orte, die mit dem Leben der Bewohner in wichtigen Augenblicken verbunden sind. mehr...

TagesechoMUS-Affäre: Tschechien wartet vorerst Schweizer Berufungsentscheid ab

18-01-2012 15:04 | Lothar Martin

In Fragen der internationalen Gerichtsbarkeit hat Tschechien offensichtlich immer noch Nachholbedarf. Seit ihrer Gründung vor 19 Jahren hat die junge Republik bei internationalen Schiedsgerichten schon mehrere Verfahren verloren, und auch in einem neuen Fall glänzt die tschechische Justiz nicht gerade mit Bestnoten. Die Rede ist von der der Affäre um die tschechische Kohlegesellschaft Mostecká uhelná společnost (MUS), bei der sich der tschechische Staat in einem Strafprozess, der seit Oktober vorigen Jahres in der Schweiz geführt wird, auch einmal einige Milliarden Kronen zurückholen könnte. Nach unnötigen Versäumnissen der hiesigen Staatsanwaltschaft aber unternimmt die Regierung Nečas nun einiges, um retten, was zu retten ist. mehr...

TagesechoZerstörte Kirchen Nordböhmens - Ausstellung im Prager Klementinum

03-01-2012 16:02 | Martina Schneibergová

Wallfahrtskirche von Verneřice (Foto: Vernichtete Kirchen Nordböhmens 1945-1989) Schwarz-Weiß-Fotos von Kirchenruinen, Archivdokumente sowie Modelle von nicht mehr existierenden Sakralbauten – das alles ist in einer Ausstellung im Prager Klementinum zu sehen. Dokumentiert ist hier die die Geschichte von 80 Kirchen, Kapellen und Synagogen in Nordböhmen, die während des Kommunismus abgerissen wurden. mehr...

TagesechoDas neue Weihnachtssymbol: Licht aus Bethlehem

22-12-2011 15:27 | Martina Schneibergová

Nach der Wende von 1989 ist es in Tschechien zu einem der Weihnachtssymbole geworden: das Licht aus Bethlehem, das durch Europa getragen wird. Am vergangenen Freitag brachten Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht in den Prager Veitsdom. mehr...

Spaziergang durch PragSt. Martin in der Mauer - die bewegte Geschichte eine Prager Kirche

16-12-2011 16:52 | Lena Drummer

Kirche St. Martin in der Mauer Sie liegt mitten in der Prager Altstadt und täglich strömen Scharen von Touristen an ihr vorbei: die Kirche St. Martin in der Mauer. Erst vor zwei Wochen wurde der ZDF-Fernsehgottesdienst von hier gesendet. Pächter des Sakralbaus ist die Kirche der böhmischen Brüder, aber die deutschsprachige evangelische Gemeinde in Prag ist hier zur Untermiete. Frank Leßmann-Pfeiffer ist Pfarrer dieser Gemeinde und hat für Radio Prag die bewegte Geschichte und architektonischen Besonderheiten von „St. Martin in der Mauer“ schildert.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie „bewegte“ Geschichte der Dekanatskirche in Most

26-11-2011 02:01 | Patrick Hamouz

Es hört sich unglaublich an, aber es ist wahr. Im Jahr 1975 wurde im nordböhmischen Most eine fast 500 Jahre alte spätgotische Kirche mehrere hundert Meter weit versetzt. Die Aktion war spektakulär und wurde dementsprechend von der kommunistischen Propaganda ausgeschlachtet. So unglaublich, wie die Versetzung der 10.000 Tonnen schweren Kirche, scheint auch der Grund dafür zu sein. Doch auch er ist wahr. Um an die Kohlevorkommen unter der historischen Stadt zu gelangen, ließ das kommunistische Regime das alte Most kurzerhand wegsprengen. Nur die Kirche wurde gerettet. mehr...

SchauplatzMUS-Privatisierung: Tschechiens Politiker wollen Milliarden aus der Schweiz zurückholen

21-11-2011 17:12 | Robert Schuster

Foto: Zdeňka Kuchyňová Lange Zeit haben sich die tschechischen Politiker nicht dafür interessiert, was Ende der 90er Jahre bei der Privatisierung der Braunkohlefördergesellschaft Most (MUS) so alles geschah. Doch seitdem bekannt ist, dass im Zuge der Privatisierung zwölf Milliarden Kronen auf Bankkonten in der Schweiz geparkt wurden, die der tschechische Staat eventuell zurückerhalten könnte, platzen sie schier vor Tatendrang. mehr...

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