Ähnliche Artikel

BegegnungenAntikomplex: Ein Heilmittel gegen die Komplexe der tschechischen Gesellschaft?

15-11-2005 13:30 | Bára Procházková

Foto: www.mujweb.cz Das Wort Antikomplex setzt sich aus zwei Wörtern zusammen - aus "gegen" und "Komplex". Gemeint sind diejenigen Komplexe, die in der tschechischen Gesellschaft zu finden sind und deren Wurzeln in der nicht verarbeiteten Vergangenheit entstanden sind. Die Bürgerinitiative "Antikomplex" hat sich die Aufgabe gestellt, diese Komplexe zu beseitigen. Ihre Arbeit erntet Früchte, denn für ihr Engagement erhalten die Mitglieder der Initiative am kommenden Mittwoch in Berlin den Georg-Dehio-Kulturpreis 2005 des Deutschen Kulturforums östliches Europa. Bara Prochazkova stellt den Verein vor.  mehr...

SchauplatzTschechiens Geste an deutsche Nazi-Gegner: Ein Resümee

04-09-2005 | Gerald Schubert

Die Beziehungen zwischen Tschechien und Deutschland wurden vor wenigen Tagen um einen neuen und durchaus Aufsehen erregenden Aspekt reicher: Das tschechische Kabinett nämlich hat eine Versöhnungsgeste gegenüber deutschen Antifaschisten gesetzt, die einst als tschechoslowakische Staatsbürger aktiv gegen die Besetzung des Landes aufgetreten sind. Radio Prag hat bereits ausführlich berichtet. In der nun folgenden Ausgabe der Sendereihe Schauplatz, fasst Gerald Schubert die Ereignisse noch einmal zusammen und bringt einige neue Aspekte der Geste an die Deutschen:  mehr...

Tagesecho60 Jahre Potsdamer Protokoll

02-08-2005 16:38 | Jitka Mládková

Potsdamer Konferenz Heute vor 60 Jahren endete das erste Gipfeltreffen nach dem Zweiten Weltkrieg, das unter dem Namen Potsdamer Konferenz in die Geschichte einging und der weiteren Entwicklung in Europa sowie der ganzen Welt Weichen stellte. Seit 60 Jahren scheiden sich immer noch die Geister bei der Interpretierung der Beschlüsse der Konferenz. Jitka Mladkova sprach darüber mit Dr. Jochen Laufer vom Zentrum für Zeithistorische Forschung mit Sitz in Potsdam:  mehr...

TagesechoUsti nad Labem bedauert offiziell Nachkriegsmassaker an Deutschen

01-08-2005 16:28 | Silja Schultheis

Petr Gandalovic (links) enthüllte die Gedenktafel für sudetendeutsche Opfer (Foto: CTK) 60 Jahre nach Kriegsende hat die nordböhmische Stadt Usti nad Labem/Aussig am Sonntag erstmals offiziell das Massaker an deutschen Bewohnern der Stadt bedauert, zu dem es am 31. Juli 1945, gekommen war. Mehr dazu von Silja Schultheis:  mehr...

TagesechoEntschädigung für sudetendeutsche Antifaschisten? Aufgeregte Debatte über Vorstoß des Premierministers

13-07-2005 16:20 | Gerald Schubert

Jiri Paroubek (Foto: CTK) Auf den Vorstoß des tschechischen Premierministers Jirí Paroubek, der einmal mehr die Frage nach einer eventuellen Entschädigung sudetendeutscher Antifaschisten auf den Tisch gelegt hat, gibt es erste Reaktionen. Und zwar sowohl von tschechischer, als auch von deutscher und österreichischer Seite. Gerald Schubert berichtet:  mehr...

TagesechoVersöhnungsgeste an sudentendeutsche Antifaschisten?

12-07-2005 15:59 | Bára Procházková

Jiri Paroubek (Foto: CTK) Wenn tschechische und deutsche Staatsrepräsentanten zusammentreffen, wird früher oder später das Wort "sudetendeutsch" fallen. Nicht anders ist es, wenn tschechische und österreichische Vertreter ins Gespräch kommen. So wird es voraussichtlich auch am kommenden Donnerstag sein, während des offiziellen Besuches vom tschechischen Ministerpräsidenten Paroubek in Wien. Bára Procházková informiert:  mehr...

KultursalonVertreibung anders "geschrieben"

10-07-2005 | Bára Procházková

Gertraude Zand (Foto: Autorin) Das Thema Vertreibung, Aussiedlung oder Abschiebung der Deutschen aus der ehemaligen Tschechoslowakei ist in aller Munde - besonders bei Anlässen, die dazu einladen, aus dieser Thematik einen Benefit für die eigene Seite zu gewinnen. Wie wird aber dieses Thema in der tschechischen Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert dargestellt? Darüber hat Bara Prochazkova mit der Herausgeberin des Sammelbandes "Vertreibung, Aussiedlung, Transfer", Gertraude Zand gesprochen. Hören Sie also mehr zum Thema im nun folgenden "Kultursalon":  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie deutsche Minderheit nach 1945

18-06-2005 | Katrin Bock

Sudetenland Vor 60 Jahren, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945, begann die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Böhmischen Ländern. Nicht alle mussten damals ihre Heimat verlassen. Im nun folgenden Kapitel aus der tschechischen Geschichte unterhält sich Katrin Bock mit Margarete Bauer über das nicht immer einfache Leben der deutschen Minderheit nach 1945.  mehr...

TagesechoAusstellung: Nahe, ferne Heimat

10-05-2005 15:38 | Bára Procházková

Am Montag wurde die Ausstellung "Nahe, ferne Heimat. 60 Jahre Kriegsende und Vertreibung" in Zittau eröffnet. Die Brücke-Most-Stiftung hat die Ausstellung zusammengestellt und schildert darin das Ende des Krieges in der Region Sachsen, Nordböhmen und Niederschlesien. Ausgangspunkt sind dabei die Schicksale von Menschen, die dem Chaos der Zeit und der Entwurzelung von der Heimat ausgesetzt wurden. Bára Procházková hat sich die Ausstellung angeschaut: mehr...

TagesechoEntschädigungen für deutsche Minderheit?

15-01-2002 | Olaf Barth

Im Juli vergangenen Jahres reichte der "Landesverband der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien" eine Petition an den dafür zuständigen Parlamentsausschuss ein. Man appellierte an den tschechischen Staat, zumindest symbolische Entschädigungen für die nach dem zweiten Weltkrieg geleistete Zwangsarbeit sowie für Inhaftierungen und Enteignungen an Mitglieder der deutschen Minderheit zu leisten. berichtet.  mehr...

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