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BegegnungenAntikomplex: Ein Heilmittel gegen die Komplexe der tschechischen Gesellschaft?
Das Wort Antikomplex setzt sich aus zwei Wörtern zusammen - aus
"gegen" und "Komplex". Gemeint sind diejenigen
Komplexe, die in der tschechischen Gesellschaft zu finden sind und deren
Wurzeln in der nicht verarbeiteten Vergangenheit entstanden sind. Die
Bürgerinitiative "Antikomplex" hat sich die Aufgabe gestellt,
diese Komplexe zu beseitigen. Ihre Arbeit erntet Früchte, denn für ihr
Engagement erhalten die Mitglieder der Initiative am kommenden Mittwoch in
Berlin den Georg-Dehio-Kulturpreis 2005 des Deutschen Kulturforums
östliches Europa. Bara Prochazkova stellt den Verein vor.
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SchauplatzTschechiens Geste an deutsche Nazi-Gegner: Ein Resümee
Die Beziehungen zwischen Tschechien und Deutschland wurden vor wenigen
Tagen um einen neuen und durchaus Aufsehen erregenden Aspekt reicher: Das
tschechische Kabinett nämlich hat eine Versöhnungsgeste gegenüber
deutschen Antifaschisten gesetzt, die einst als tschechoslowakische
Staatsbürger aktiv gegen die Besetzung des Landes aufgetreten sind. Radio
Prag hat bereits ausführlich berichtet. In der nun folgenden Ausgabe der
Sendereihe Schauplatz, fasst Gerald Schubert die Ereignisse noch einmal
zusammen und bringt einige neue Aspekte der Geste an die Deutschen:
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Tagesecho60 Jahre Potsdamer Protokoll
Heute vor 60 Jahren endete das erste Gipfeltreffen nach dem Zweiten
Weltkrieg, das unter dem Namen Potsdamer Konferenz in die Geschichte
einging und der weiteren Entwicklung in Europa sowie der ganzen Welt
Weichen stellte. Seit 60 Jahren scheiden sich immer noch die Geister bei
der Interpretierung der Beschlüsse der Konferenz. Jitka Mladkova sprach
darüber mit Dr. Jochen Laufer vom Zentrum für Zeithistorische Forschung
mit Sitz in Potsdam:
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TagesechoUsti nad Labem bedauert offiziell Nachkriegsmassaker an Deutschen
60 Jahre nach Kriegsende hat die nordböhmische Stadt Usti nad Labem/Aussig
am Sonntag erstmals offiziell das Massaker an deutschen Bewohnern der
Stadt bedauert, zu dem es am 31. Juli 1945, gekommen war. Mehr dazu von
Silja Schultheis:
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TagesechoEntschädigung für sudetendeutsche Antifaschisten? Aufgeregte Debatte über Vorstoß des Premierministers
Auf den Vorstoß des tschechischen Premierministers Jirí Paroubek, der
einmal mehr die Frage nach einer eventuellen Entschädigung
sudetendeutscher Antifaschisten auf den Tisch gelegt hat, gibt es erste
Reaktionen. Und zwar sowohl von tschechischer, als auch von deutscher und
österreichischer Seite. Gerald Schubert berichtet:
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TagesechoVersöhnungsgeste an sudentendeutsche Antifaschisten?
Wenn tschechische und deutsche Staatsrepräsentanten zusammentreffen, wird
früher oder später das Wort "sudetendeutsch" fallen. Nicht
anders ist es, wenn tschechische und österreichische Vertreter ins
Gespräch kommen. So wird es voraussichtlich auch am kommenden Donnerstag
sein, während des offiziellen Besuches vom tschechischen
Ministerpräsidenten Paroubek in Wien. Bára Procházková informiert:
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KultursalonVertreibung anders "geschrieben"
Das Thema Vertreibung, Aussiedlung oder Abschiebung der Deutschen aus der
ehemaligen Tschechoslowakei ist in aller Munde - besonders bei Anlässen,
die dazu einladen, aus dieser Thematik einen Benefit für die eigene Seite
zu gewinnen. Wie wird aber dieses Thema in der tschechischen Literatur der
zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert dargestellt? Darüber hat Bara
Prochazkova mit der Herausgeberin des Sammelbandes "Vertreibung,
Aussiedlung, Transfer", Gertraude Zand gesprochen. Hören Sie also
mehr zum Thema im nun folgenden "Kultursalon":
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie deutsche Minderheit nach 1945
Vor 60 Jahren, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945, begann die
Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Böhmischen Ländern. Nicht
alle mussten damals ihre Heimat verlassen. Im nun folgenden Kapitel aus
der tschechischen Geschichte unterhält sich Katrin Bock mit Margarete
Bauer über das nicht immer einfache Leben der deutschen Minderheit nach
1945.
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TagesechoAusstellung: Nahe, ferne Heimat
Am Montag wurde die Ausstellung "Nahe, ferne Heimat. 60 Jahre
Kriegsende und Vertreibung" in Zittau eröffnet. Die
Brücke-Most-Stiftung hat die Ausstellung zusammengestellt und schildert
darin das Ende des Krieges in der Region Sachsen, Nordböhmen und
Niederschlesien. Ausgangspunkt sind dabei die Schicksale von Menschen, die
dem
Chaos der Zeit und der Entwurzelung von der Heimat ausgesetzt wurden. Bára
Procházková hat sich die Ausstellung angeschaut: mehr...
TagesechoEntschädigungen für deutsche Minderheit?
Im Juli vergangenen Jahres reichte der "Landesverband der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien" eine Petition an den dafür zuständigen Parlamentsausschuss ein. Man appellierte an den tschechischen Staat, zumindest symbolische Entschädigungen für die nach dem zweiten Weltkrieg geleistete Zwangsarbeit sowie für Inhaftierungen und Enteignungen an Mitglieder der deutschen Minderheit zu leisten. berichtet. mehr...

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