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Aviso: CZ-Kultur grenzenlosLegendäre Klubs, junge Designer und moderne Trickfilme – Tschechische Zentren in Wien und Berlin

08-12-2011 17:47 | Lena Drummer

Design-Ausstellung (Foto: Tschechisches Fernsehen) In Wien gastiert ab der kommenden Woche eine Wanderausstellung junger tschechischer Designer. Im Gepäck haben sie Designer unter anderem eine Modenschau. In den Räumen oberhalb des legendären Wiener Klubs Nachtasyl findet außerdem eine Ausstellung des Künstlers David Němec statt. Aber auch Berlin macht kurz vor Weihnachten noch Programm: Dort zeigt das Tschechische Zentrum den Trickfilm Fimfárum. Außerdem blickt die dortige kommissarische Leiterin auf das vergangene Jahr zurück und ruft die spannendsten Veranstaltungen noch einmal in Erinnerung. mehr...

Tagesecho„Habe nur für mich gekämpft“ – Dissident und Dichter Ivan „Magor“ Jirous gestorben

11-11-2011 14:54 | Till Janzer

Ivan Martin Jirous (Foto: ČTK) Er galt als Legende des Widerstands gegen das kommunistische Regime in den 70er und 80er Jahren: Ivan Martin Jirous, genannt „Magor“. Am Donnerstag ist der Dichter und studierte Kunsthistoriker im Alter von 67 Jahren gestorben. Ex-Präsident Václav Havel sprach von dem Verlust „eines guten Freundes“, der ihn sehr betroffen mache. Im Ausland dürfte Jirous vor allem als künstlerischer Leiter der Plastic People of the Universe bekannt gewesen sein, in Tschechien wurde er besonders nach der politischen Wende auch für sein dichterisches Werk geehrt. mehr...

Aviso: CZ-Kultur grenzenlosStasi-Fotos und Traumwelten - das Tschechische Zentrum Berlin im Mai

12-05-2011 | Christian Rühmkorf

Foto: Tschechisches Zentrum Berlin Am Telefon ist Martin Krafl, der Leiter des Tschechischen Zentrums in Berlin. Wir sind mit unserer Aviso-Sendung wieder in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland gelandet. Da steht immer noch die Veranstaltungsreihe „Fokus DDR – ČSSR“ an. mehr...

TagesechoMuttergottesberg bei Králíky: Vom Zufluchtsort zur Gedenkstätte für verfolgte Geistliche

02-05-2011 16:24 | Martina Schneibergová

Kloster auf dem Muttergottesberg bei Králíky (Foto: Zdeněk Pražák, Creative Commons 3.0) Vor etwa 61 Jahren begann das kommunistische Regime in der Tschechoslowakei die geistlichen Orden aufzulösen. Fast alle Ordensmitglieder wurden verhaftet und eingesperrt. Eines der Lager befand sich im Kloster auf dem Muttergottesberg bei Králíky / Grulich in Ostböhmen. Bis zum kommenden Jahr soll dort die erste Gedenkstätte in Tschechien entstehen, die an die internierten Geistlichen erinnern soll mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDagmar Šimková: Ein Schicksal im kommunistischen Frauengefängnis

16-04-2011 | Corinna Anton

Dagmar Šimková „Das schöne Mädchen aus der Villa am Fluss“ – so könnte der Titel eines Märchens lauten. Das schöne Mädchen, das so genannt wurde, heißt Dagmar Šimková. Zwar hat sie tatsächlich ein Buch geschrieben. Es ist aber alles andere als ein Märchen. Es ist das Zeugnis einer politischen Gefangenen, ein Bericht über die Zustände in den Frauengefängnissen der kommunistischen Tschechoslowakei. Mehr über Dagmar Šimková, die 1929 in Prag geboren und 1995 in Australien gestorben ist, erfahren Sie im folgenden Geschichtskapitel.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen Geschichte„Arbeitsscheu, drogenabhängig, sexuell abartig“ – Repressionen und Kampagnen gegen Langhaarige

02-04-2011 | Patrick Gschwend

Auch die Hippies trugen lange Haare Lange Haare bei Männern: eine Modeerscheinung, die im Westen wie im Osten in den 1960er Jahren aufkam. Die langen Männerhaare waren hüben wie drüben ein Symbol der Unangepasstheit. Im Westen waren sie in erster Linie ein Protest gegen die Werte der Elterngeneration. Im Osten transportierten die langen Männerhaare aber auch eine politische Botschaft, obwohl das vielen ihrer Träger zunächst gar nicht klar war. Dass ihre Frisuren der herrschenden kommunistischen Macht ein Dorn im Auge waren, bekamen die Langhaarigen in der damaligen Tschechoslowakei aber spätestens im Jahr 1966 zu spüren. In diesem Jahr begannen die Kommunisten mit breit angelegten Repressiven Kampagnen gegen langhaarige Männer. mehr...

MusikCzechEs spielt auf: Jaromír Nohavica

27-03-2011 | Christian Rühmkorf

Jaromír Nohavica Wir lasse heute für Sie im MusikCzech den tschechischen Liedermacher Jaromír Nohavica aufspielen, einen der bekanntesten, wenn nicht der bekannteste Liedermacher dieses Landes und zwar schon seit Jahrzehnten. Jaromir Nohavica stammt aus Mährisch-Schlesien. Die geschichtsträchtige Bergbau-Gegend zwischen Ostrau und Teschen / Ceský Těšín ist bis heute seine Heimat. Und die besingt der Folksänger immer wieder mit Leidenschaft. Wie im Lied „Těšínská“. „Těšínská“ ist eine Liebeserklärung an ein Stückchen Erde, das einfach zu viele Kriege und Zerreißproben durchgemacht hat. Nohavicas Braut – die Tochter vom Schuster – sie hätte vor hundert Jahren Polnisch gesprochen, ein bisschen Tschechisch und ein paar Worte Deutsch, so singt der Liedermacher. Die Öffnung der Stasi-Archive in den letzten Jahren brachte für Jaromír Nohavica jedoch Unangenehmes ans Tageslicht. Seit 1986 war er Informant der so genannten StB, was er erst später zugab. Das Publikum aber liebt Jaromír Nohavica weiterhin und scheint ihm jeden Fehler zu verzeihen. Den mit seiner Informantentätigkeit und auch den kleinen Fehler auf der Bühne… mehr...

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