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TagesechoRitt der Könige: Unesco kürt mährischen Volksbrauch zum Weltkulturerbe
Der so genannte „Ritt der Könige“, ein traditioneller Volksbrauch aus
der Mährischen Slowakei, wurde in die Liste des immateriellen Kulturerbes
der Unesco eingetragen. Diese erfreuliche Nachricht kam am vergangenen
Wochenende von der weit entfernten indonesischen Insel Bali: Die Unesco
hatte dort 84 Anträge bewertet und 14 lebendige Traditionen zum Kulturerbe
erhoben. mehr...
KultursalonJoža Uprka: Europäer vom mährischen Land (1861-1940)
Bunte Trachten und Folklorefeste: Das verbinden die Menschen in Tschechien
mit dem Namen Joža Uprka. Das Lebensthema des mährischen Malers und
Graphikers war seine Heimatregion – die Mährische Slowakei, ihre
Bewohner, ihr Alltag, aber auch ihre Feste und Feiern. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie tschechoslowakischen Truppen im Ausland während des Zweiten Weltkrieges
Im März 1939 hörte die noch junge Tschechoslowakei auf zu existieren.
Nach dem Einmarsch der Wehrmacht wurde auf dem Gebiet des heutigen
Tschechien das Protektorat Böhmen und Mähren geschaffen. In der Slowakei
wurde eine Marionettenregierung von Hitlers Gnaden installiert. Vielen
Soldaten der ehemaligen tschechoslowakischen Armee bot sich jedoch die
Möglichkeit, für die Befreiung ihrer Heimat im Ausland zu kämpfen. So
entstanden tschechoslowakische Truppen in Frankreich, Großbritannien und
in der Sowjetunion, die an der Seite der Alliierten gegen die Nazis
kämpften.
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Reiseland TschechienMit Pfauenaugen auf dem Rock: Volkstrachten im Schlossmuseum Kyjov
Kyjov – der Name der Stadt soll vom Adeligen namens Kyj abgeleitet worden
sein. „Kyj“ bedeutet „Keule oder Kolben“. Und so hat Kyjov in
seinem Stadtwappen einen Kolben, den eine Ritter-Hand hält. Das Wappen
kann man auch im Renaissanceschloss entdecken, dem ältesten erhalten
gebliebenen Gebäude in der Stadt. Das Schloss liegt in der
Palacký-Straße, vom Marktplatz ist es zu Fuß in einigen Minuten zu
erreichen.
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TagesechoDie erfolgreiche Rückkehr zur Tradition: St. Martinsweine
Auf den St. Martinstag freuen sich in Tschechien jedes Jahr die
Weinliebhaber. Denn am 11. November werden zum ersten Mal die jungen Weine
verkostet. Die Tradition der St. Martinsweine entstand im Mittelalter und
wurde vor einigen Jahren vom Tschechischen Winzerfonds wieder belebt. Vor
allem in den Weinregionen erfreut sich die Vorstellung der Martinsweine
inzwischen wieder großer Beliebtheit.
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Reiseland TschechienCabernet Moravia und sein Züchter Lubomír Glos
Er duftet und schmeckt nach schwarzen Johannisbeeren, hat eine dunkelrote
Farbe und gehört in Tschechien zu den beliebtesten Rotweinen: der Cabernet
Moravia. Gezüchtet wurde die Rebsorte in der mährischen Slowakei von
einem der bekanntesten tschechischen Weinexperten der Gegenwart, Lubomír
Glos.
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Reiseland TschechienMit Wein im Wappen: Moravska Nova Ves
Der 11. November, der St. Martinstag, ist in Tschechien mit der Tradition
verbunden, junge Weine zu verkosten. In der südmährischen Winzergemeinde
Moravska Nova Ves haben die Winzer bereits einen Tag zuvor ihre Weinkeller
geöffnet, um ihre neuen Weine vorzustellen. mehr...
Schauplatz Weinfeste in der "Mährischen Slowakei"
Fast überall auf der Welt wird der Jahreskreis von diversen, aus
verschiedenen Brauchtümern hervorgegangenen Festen begleitet. Manche
Regionen tun sich aber in der Pflege jener Traditionen ganz besonders
hervor. Dies gilt zum Beispiel für jenes südostmährische Gebiet, das auf
Tschechisch "Slovacko" genannt wird, und für das die deutsche
Sprache nur eine unzureichende und etwas irreführende Bezeichnung parat
hat, nämlich "Mährische Slowakei". Mehr über diesen Landstrich
und vor allem seine aktuellen Festivitäten erfahren Sie im folgenden
"Schauplatz".
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