Ähnliche Artikel

TagesechoGenschers Balkon: Tschechien bereit zu Verhandlungen über Verkauf des Lobkowicz-Palais

12-05-2011 16:05 | Till Janzer

Palais Lobkowicz Das Lobkowicz-Palais auf der Prager Kleinseite ist Sitz der deutschen Botschaft. Die Bundesregierung möchte das Gebäude gerne kaufen, denn schließlich ist es von historischer Bedeutung. Am Mittwoch hat sich nun die tschechische Regierung bereit erklärt, über den Verkauf des Barockgebäudes zu verhandeln. mehr...

Aviso: CZ-Kultur grenzenlosStasi-Fotos und Traumwelten - das Tschechische Zentrum Berlin im Mai

12-05-2011 | Christian Rühmkorf

Foto: Tschechisches Zentrum Berlin Am Telefon ist Martin Krafl, der Leiter des Tschechischen Zentrums in Berlin. Wir sind mit unserer Aviso-Sendung wieder in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland gelandet. Da steht immer noch die Veranstaltungsreihe „Fokus DDR – ČSSR“ an. mehr...

TagesechoAuf den Fall des Eisernen Vorhangs hingearbeitet – zum Tod von Jiří Dienstbier

10-01-2011 15:11 | Till Janzer

Jiří Dienstbier (Foto: ČTK) Die Nachricht hat nicht nur in Tschechien, sondern auch in vielen Nachbarländern – besonders in Deutschland und Österreich – Trauer ausgelöst: die Nachricht über den Tod des ehemaligen tschechoslowakischen Außenministers Jiří Dienstbier. Er verstarb am Samstag im Alter von 73 Jahren nach längerer Krankheit in Prag. Der frühere Dissident und Journalist hat auch den Sendungen von Radio Prag das eine oder andere Mal Interviews gegeben.  mehr...

Heute am MikrophonJan Faktor (Teil 2): „Im Grunde muss ich dem Scheißsozialismus dankbar sein.“

26-11-2010 13:52 | Christian Rühmkorf

Jan Faktor Vor zwei Wochen haben wir den ersten Teil des Interviews mit dem tschechischen, aber in Deutschland lebenden Schriftsteller Jan Faktor gebracht. Sein Buch „Georgs Sorgen um die Vergangenheit…“ war in diesem Herbst für den Deutschen Buchpreis nominiert worden. Christian Rühmkorf sprach mit Jan Faktor auch über sein Leben in Ostberlin. Nach Ansicht des Autors saßen vor der Wende die eigentlichen Autoritäten für linke gesellschaftspolitische Vorstellungen im Westen.  mehr...

SportreportNationaltrainer Bílek: Wende 1989 eröffnete auch uns Fußballern neue Möglichkeiten

17-11-2010 | Lothar Martin

Michal Bílek Der Herbst im Wendejahr 1989 war nicht nur in politischer Hinsicht stürmisch. Auch auf anderen Gebieten ging es hoch her. In der damaligen Planwirtschaft wurde gestreikt, in Theatern und Kulturhäusern wurde hitzig debattiert und auf den Sportplätzen wurde noch leidenschaftlicher gekämpft als sonst. Letzteres trifft auch auf die Fußballer der Nationalmannschaft der damaligen Tschechoslowakei zu. Mit einem tollen Endspurt schafften sie noch die Qualifikation zur WM 1990 in Italien. Einer, der daran großen Anteil hatte, war der heutige Trainer der tschechischen Nationalelf, Michal Bílek. Lothar Martin hat ihn dieser Tage in seinem Büro besucht.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWie die Samtene Revolution die Sicht auf den Prager Frühling verändert hat

21-08-2010 | Patrick Gschwend

Am 21. August 1968 marschierten die Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei ein. Es war das Ende des Prager Frühlings. Die beiden folgenden Jahrzehnte waren geprägt von politischer Stagnation und der bedingungslosen Hinwendung an den großen Bruder in Moskau. Doch die Ereignisse und die Ideen des Reformversuchs von 1968 hatten ihre Spuren in der tschechoslowakischen Gesellschaft hinterlassen. Im Herbst 1989 schüttelte sie endlich das kommunistische Regime ab: die Samtene Revolution. Gibt es eine direkte Entwicklungslinie vom Prager Frühling zur Samtenen Revolution, von 1968 zu 1989? Damit hat sich der deutsche Historiker und Soziologe Jürgen Danyel beschäftigt. Er stammt aus einer deutschen Familie in Böhmen und hat als Kind 1968 den Einmarsch der Panzer in Karlovy Vary / Karlsbad selbst erlebt. Heute ist Danyel stellvertrender Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam.  mehr...

Spaziergang durch PragDas Palais Lobkowicz – Ein Portrait der Deutschen Botschaft Prag

31-07-2010 | Felix Neumann

Palais Lobkowicz Es ist ein architektonisches Filetstückchen auf der Prager Kleinseite – das Palais Lobkowicz, seit 1973 das Gebäude der Deutschen Botschaft. Das barocke Bauwerk, nur 200 Meter Luftlinie von der Prager Burg entfernt, war im 18. Jahrhundert im Besitz der berühmten böhmischen Adelsfamilie Lobkowicz. Das Haus hat eine bewegte, über 300-jährige Geschichte. Aber besonders die Ereignisse vor gut 20 Jahren machen das Palais für Deutschland interessant. Im Jahr 1989 flüchteten tausende DDR-Bürger über Prag nach Westdeutschland und ebneten so den Weg zur deutschen Einheit – hier wurde Geschichte geschrieben. Kein Wunder also, dass sich die Bundesrepublik die Finger nach dem Gebäude leckt. Deutschland will nicht mehr nur Mieter sein, Deutschland will kaufen. Aber was ist das Palais Lobkowicz für ein Ort? Wie arbeitet es sich da?  mehr...

TagesechoDeutsch-tschechischer Botschaftstausch: Familie Lobkowicz gegen Eigentümerwechsel

21-07-2010 13:16 | Daniel Kortschak

Jiří Lobkowicz (Foto: www.ceskatelevize.cz) Im Jahr 1989 ist es in die Weltgeschichte eingegangen: Das Palais Lobkowicz auf der Prager Kleinseite. Tausende DDR-Bürger flüchteten damals in die Botschaft der Bundesrepublik und erreichten damit ihre Ausreise in den Westen. Bereits 2008 äußerte Deutschland den Wunsch, nicht länger nur Mieter in dem Gebäude zu sein. Seither verhandeln Tschechien und Deutschland über eine Übernahme des Gebäudes. Nun hat sich dazu auch die Familie Lobkowicz zu Wort gemeldet. Radio Prag hat mit Jiří Lobkowicz gesprochen.  mehr...

Anno dazumalSchon vor 25 Jahren: deutsch-tschechoslowakische Umweltschutz-Konferenz

16-03-2010 15:00 | Daniel Kortschak

Wir schreiben das Jahr 1985. Das kommunistische Regime sitzt noch fest im Sattel und nichts deutet auf den nicht einmal fünf Jahre später folgenden Zusammenbruch des Systems hin. Dennoch: schon damals begann man sich über das Thema Umweltschutz Gedanken zu machen. Mitte März 1985 fand in Prag eine deutsch-tschechoslowakische Umweltschutzkonferenz statt. Das Erstaunliche dabei: die kommunistische Regierung diskutierte nicht etwa mit einer Delegation aus Ostberlin, sondern mit Vertretern der Bundesrepublik und des Landes Nordrhein-Westfalen. mehr...

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