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TagesechoODS-Gremium berät über Absetzung von Parteichef Topolánek
In solch einer Krise so kurz vor den Wahlen hat sich wohl noch keine
Partei in Tschechien befunden, wie jetzt die ODS. Alles ging Schlag auf
Schlag. Am Sonntag waren die umstrittenen Äußerungen von
Bürgerdemokraten-Chef Topolánek über Verkehrsminister Slameča als
Homosexuellen und Premier Fischer als Juden, über die Kirche und über
den
Charakter der Tschechen an die Öffentlichkeit gedrungen. Am Montag schon
hatte der ODS-Politiker und Senatsvorsitzende Přemysl Sobotka vor
laufenden Kameras Topoláneks Rücktritt gefordert. Seit dem frühen
Dienstagmorgen berät das Parteigremium über das politische Schicksal des
ODS-Chefs. mehr...
TagesechoTopolánek-Äußerungen sorgen für Skandal – Paroubek spielt antideutsche Karte
Es war ein Sonntag, an dem der Parteichef der ODS, Mirek Topolánek, ins
Schwitzen gekommen sein dürfte. Nicht etwa, weil er sich dem
Schwulenmagazin Lui für ein Interview inklusive Foto-Session zur
Verfügung gestellt hat. Sondern weil genau bei dieser Gelegenheit eine
inoffizielle Videoaufnahme mit verfänglichen Äußerungen des Ex-Premiers
an die Öffentlichkeit gebracht wurde. Über den neuen Topolánek-Skandal
sprach Jitka Mládková mit Christian Rühmkorf.
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TagesechoSozialdemokraten und Kommunisten? Paroubek bleibt undeutlich
Am Chef der tschechischen Sozialdemokraten scheiden sich hierzulande immer
wieder die Geister. Vor allem bei jungen Leuten hat es sich Jiří Paroubek
zum großen Teil verspielt. Neben vielen anderen Dingen wird ihm und seiner
Partei vorgeworfen, nicht genügend Abstand nach Linksaußen zu wahren.
Immerhin sind die Sozialdemokraten in vielen der 14 tschechischen Kreisen
Koalitionen mit den Kommunisten eingegangen. Nun hat Paroubek aber
ausgeschlossen, nach den Wahlen zum Abgeordnetenhaus in zwei Monaten mit
den Kommunisten zusammenzugehen.
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SchauplatzSport und Politik – eine Scheinehe, die aber Zeug zu mehr hätte
Die tschechischen Politiker haben den Sport für sich entdeckt. Einerseits
präsentieren sie seit kurzem Vorschläge, wie die Finanzierung des Sports
künftig sichergestellt werden könnte. Dieses Thema haben wir bereits im
Sportreport aufgegriffen. Im heutigen Schauplatz geht es nun aber um die
Frage, wie die tschechischen Politiker versuchen, den Sport als Mittel
einzusetzen, um politikverdrossene Bürger an die Wahlurnen zu bringen.
mehr...
SportreportSportförderung auf dem Prüfstand: Paroubek will Unternehmen zur Kasse bitten
Im tschechischen Sport fehlt es an Geld. Einen Teil dazu beigetragen hat
die weltweite Krise, ein entscheidender Knackpunkt aber ist das
Finanzgebaren der Lotteriegesellschaft Sazka. Aus dem Lottogeschäft soll
sie für ihre Aktionäre, die Sportverbände, die zum Handeln notwendigen
Gelder requirieren. Im letzten Jahr aber hat Sazka die Sportförderung
stark reduziert. Im Vorfeld der Parlamentswahlen meldete sich dazu auch die
Politik zu Wort; allen voran Sozialdemokratenchef Paroubek, der den Sport
gebührend unterstützen will.
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