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Das Politgespräch„Es fehlt der Kitt“ – Politologe Schuster über Paroubeks Pläne einer eigenen Partei
Wer dachte, dass sich während der Sommerpause in Tschechiens
Parteienlandschaft nur wenig täte, wurde jetzt eines Besseren belehrt.
Vergangene Woche tauchten in zahlreichen Zeitungen Meldungen auf, wonach
der frühere tschechische Regierungschef Jiří Paroubek die
sozialdemokratische Partei verlassen und sich an die Spitze einer neuen
Gruppierung stellen will. Auch wenn dem Vernehmen nach die gegenwärtige
sozialdemokratische Parteiführung um Parteichef Bohuslav Sobotka in dieser
Woche noch einen Versuch unternehmen will, Paroubek in der Partei zu
halten: Die Aussichten, dass dies gelingen könnte, sind nicht besonders
groß. Dazu sind Paroubeks Pläne für seine nächste politische Zukunft
wohl schon zu weit fortgeschritten. Über die Hintergründe von Paroubeks
Plänen nun ein Gespräch mit unserem Mitarbeiter, dem
Politikwissenschaftler Robert Schuster. mehr...
Das Politgespräch„Noch mehr Öl ins Feuer gegossen“ – Politologe Schuster zur Verschiebung des Streiks
Der Gewerkschaftsprotest gegen die Reformen der Regierung ist auf
Donnerstag verschoben. Doch unabhängig vom Termin ist es bereits die
dritte Kundgebung der Gewerkschaften im Laufe von zwölf Monaten. Im
Vergleich zu früheren Jahren, als in Tschechien kaum gestreikt wurde und
wenn, dann nur in einem sehr überschaubaren Rahmen, könnte der Kontrast
kaum größer sein. Dazu ein Gespräch mit dem Radio-Prag-Mitarbeiter und
Politologen Robert Schuster.
mehr...
Tagesecho„Mit Zähneknirschen“ – die Regierungskrise scheint (zunächst) beigelegt
„Mit Zähneknirschen“, so beschrieb der bürgerdemokratische
Senats-Vizechef Přemysl Sobotka den Koalitionskompromiss. Die zerstrittene
Koalition hat in einer Nachtsitzung eine Lösung für das personelle
Problem gefunden. Wie lange der Friede währen wird, traut sich bisher
niemand zu prognostizieren. Christian Rühmkorf informiert. mehr...
Das Politgespräch„Sobotka wirkt stabilisierend“ – Politologe Schuster über den neuen ČSSD-Vorsitzenden
Am Ende war es ein ziemliches Kopf-an-Kopf-Rennen, das die beiden
Kandidaten auf den Chefposten bei den Sozialdemokraten absolvieren mussten.
Weder der kommissarische Vorsitzende Bohuslav Sobotka, noch der
südmährische Kreishauptmann Michal Hašek erhielten denn auch im ersten
Wahlgang auf dem Brünner Parteitag die absolute Mehrheit der Delegierten.
Erst in der zweiten Runde machte Sobotka knapp das Rennen, sprach
anschließend aber von einem starken Mandat. Im Studio ist nun unser
Politik-Experte Robert Schuster. mehr...

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