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Buch.czDaschenka oder Das Leben eines jungen Hundes: Karel Čapeks Fingerübung
Ohne Zweifel ist er einer der bekanntesten tschechischen Schriftsteller
überhaupt: Karel Čapek. In unserer Sendereihe Buch.cz haben wir bereits
eines seiner Werke vorgestellt, und zwar „Das Absolutum oder die
Gottesfabrik“. Heute widmen wir uns demselben Autor, aber einem in fast
jeder Hinsicht völlig anderem Buch. Es heißt „Daschenka oder Das Leben
eines jungen Hundes“. Gerald Schubert hat es gelesen.
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TagesechoDer Golem vor Gericht
„Der Golem, wie er in die Welt kam“ ist einer der bekanntesten
Klassiker des deutschen Stummfilms. Die Legende über den künstlichen
Menschen aus Lehm ist schon seit einigen Jahrhunderten mit Prag verbunden.
Den Golem, der laut alten jüdischen Legenden Unheil abwenden konnte, soll
der in Prag lebende jüdische Gelehrte Rabbi Löw Ende des 16. Jahrhunderts
zum Leben erweckt haben. Aber erst in den 1950er Jahren, als der
tschechische Film „Der Kaiser und sein Bäcker“ gedreht wurde, hat der
mystische Golem seine mittlerweile allgemein bekannte Gestalt bekommen.
Gerade diese wurde nun zum Gegenstand eines Streits, zu dem das
Stadtgericht in Prag in dieser Woche ein Urteil gefällt hat.
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Buch.czDas Absolutum oder die Gottesfabrik – Karel Čapeks Albtraum vom befreiten Schöpfer
Er war wohl der bedeutendste tschechische Schriftsteller der
Zwischenkriegszeit: Karel Čapek – Journalist, enger Vertrauter des
ersten tschechoslowakischen Präsidenten Tomáš Garrigue Masaryk, Autor
von zahlreichen Romanen, Theaterstücken und Kinderbüchern. Wir widmen uns
heute einem Buch, das im deutschsprachigen Raum zu den weniger bekannten
Werken Karel Čapeks zählt. Einer albtraumhaften, fiebrigen Vision von der
Spaltung der Atome und der Entfesselung Gottes. Gerald Schubert hat das
Buch ausgewählt, Jitka Mládková hat mit ihm darüber gesprochen.
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TagesechoAusstellung zum 400. Todestag von Rabbi Löw auf der Prager Burg eröffnet
Der sagenhaften Gestalt Golem verdankt er seine Popularität, dabei hat er
ihn gar nicht geschaffen. Es geht um den Prager Rabbi Löw. Vor etwa 400
Jahren starb der jüdische Gelehrte und Philosoph, ihm zu Ehren wurde nun
auf der Prager Burg eine Ausstellung eröffnet.
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SchauplatzVom Erinnern und Vergessen der Jüdischen Kultur in Tschechien
In diesen Tagen eröffnete in der Robert Guttmann Galerie, der Galerie des
Jüdischen Museums in Prag, eine Ausstellung des US-amerikanischen
Künstlers Mel Alexenberg mit dem verheißungsvollen Titel
"Kybernetictí andelé. Estetický koncept mírového resení pro blízký
východ"/ "Kybernetische Engel. Ästhetisches Konzept einer
friedlichen Lösung des Nah-Ost-Konflikts". Unsere freie Mitarbeiterin
Karin Rolle besuchte die Ausstellung und ging der Frage nach, ob die
Veranstaltungen des Jüdischen Museums in Prag auf das Interesse der
tschechischen Bevölkerung stoßen, oder ob diese oft nur Programmpunkte
touristischer Ausflüge bleiben.
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KultursalonHumorvolle Geschichte der Illustratorin Lucie Seifertova
Nicht schulmäßig belehrend und langweilig, sondern amüsant und fesselnd -
so könnte man die Geschichtsbücher der tschechischen Illustratorin und
Malerin Lucie Seifertova am besten charakterisieren. Mit der jungen
talentierten Künstlerin, die vor kurzem mit dem renommierten tschechischen
Buchpreis "Magnesia Litera" für ihr originelles Kinderbuch
prämiert wurde, hat sich Lucie Drahonovska getroffen. Mehr dazu hören Sie
jetzt in unserem heutigen Kultursalon.
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KultursalonGolem in der jüdischen Tradition und deutschböhmischen Literatur
Der Golem. Welcher Besucher der tschechischen Hauptstadt würde nicht nach
den Spuren dieser mythischen Gestalt in Prag suchen. Der mystischen Figur
"Golem" gilt auch unser Kultursalon, den Markéta Maurová
vorbereitet hat.
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