Ähnliche Artikel

NachrichtenErster Block des AKW Temelín nach Wartungspause wieder in Betrieb

27-08-2014 09:57 | Markéta Kachlíková

Der erste Reaktorblock des südböhmischen Atomkraftwerks Temelín ist am Mittwochmorgen nach 61 Tagen wieder in Betrieb genommen worden. Während der geplanten Wartungspause wurde etwa ein Viertel der Brennstäbe ausgetauscht. Am Wochenende soll der Block erneut ans Netz gehen, gab ein AKW-Sprecher bekannt. 

NachrichtenTschechisch-österreichische Beziehungen dominieren 10. Journalistische Sommerschule in Havlíčkův Brod

18-08-2014 19:18 | Markéta Kachlíková

In der ostböhmischen Stadt Havlíčkův Brod wurde am Montag die Journalistische Sommerschule zum 10. Mal eröffnet. Rund 40 Schüler und Studenten aus mehreren Ländern Europas nehmen daran teil. Sie werden mit der Arbeit von Journalisten und dem Funktionieren der Medien vertraut gemacht. Die Sommerschule widmet sich traditionell der Region Mitteleuropa, ihrer Geschichte, Gegenwart und ihrem Bild in Medien. In diesem Jahr stehen die tschechisch-österreichischen Beziehungen im Mittelpunkt. Ein weiteres Hauptthema ist das aktuelle Geschehen in der Ukraine. 

WirtschaftEnergiekonzern ČEZ büßt 40 Prozent Gewinn ein

12-08-2014 17:00 | Till Janzer

Foto: ČT24 Der Gewinn des tschechischen Energiekonzerns ČEZ ist im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent eingebrochen. Der Nettogewinn lag bei 17,2 Milliarden Kronen (knapp 620 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zwei Drittel der Aktien von ČEZ gehören dem tschechischen Staat.  mehr...

NachrichtenBrennelemente-Lieferungen aus Russland stehen in Prag zur Debatte

11-08-2014 18:22 | Lothar Martin

In Tschechien steht wegen der Spannungen des Westens mit Moskau der weitere Bezug von Brennelementen aus Russland zur Debatte. Die Zeit, in der man nur auf den Preis geachtet habe, gehe zu Ende, sagte Prags Botschafter für Fragen der Energiesicherheit, Václav Bartuška, in einem Gespräch für die Tageszeitung „Mladá fronta Dnes“, das am Montag veröffentlicht wurde. Zurzeit verwenden die Atomkraftwerke an den Standorten Temelín und Dukovany russische Brennstäbe. Der Vertrag läuft noch bis zum Jahr 2020. Für mögliche Lieferengpässe ist Tschechien nach Ansicht des Diplomaten dennoch gerüstet. Man sei nicht erpressbar, und die Vorräte seien ausreichend, sagte Bartuška. Bis vor wenigen Jahren war das AKW Temelín mit amerikanischen Brennelementen versorgt worden. 

NachrichtenIndustrieminister: Einstellung russischer Erdöllieferungen würde Tschechien Probleme bringen

08-08-2014 19:12 | Martina Schneibergová

Die Tschechische Republik braucht wegen der Struktur der Raffinerien das russische Erdöl. Die eventuelle Einstellung der Lieferungen über die Ukraine würde zu größeren Problemen führen, als wenn man die Erdgaslieferungen aus Russland nach Europa einstellen würde. Dies würde Tschechien lösen. Das sagte der Minister für Industrie und Handel, Jan Mládek (Sozialdemokraten), am Freitag nach den Konsultationen mit Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) und mit anderen Ministern. Im Fall der Einstellung der Erdgaslieferungen wäre Tschechien dem Minister zufolge imstande, Erdgas auf eine andere Weise zu importieren. 

NachrichtenErdgas nach Osten: Tschechien erhöht Kapazitäten

06-08-2014 15:37 | Till Janzer

Der tschechische Pipeline-Betreiber Net4Gas erhöht seine Kapazitäten für den Fluss von Erdgas in umgekehrter Richtung von West nach Ost. Damit wolle man möglichen Einschränkungen der Lieferungen aus dem Osten durch die Ukraine im kommenden Winter vorbeugen, teilte ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch in Prag mit. Am Übergabepunkt Lanžhot / Landshut in Mähren an der Grenze zur Slowakei steige die Kapazität bis Mitte September um knapp 5 auf dann 75 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Tag. Von der Investition verspreche man sich eine Erhöhung der Energiesicherheit in Mitteleuropa - besonders für Abnehmer in der Slowakei, Österreich und Ungarn. Auf tschechischer Seite bestehen von Lanzhot Verbindungen nach Olbernhau und Waidhaus in Deutschland. 

TagesechoViele gemeinsame Pläne: Österreichs Bundeskanzler Faymann in Prag

01-08-2014 15:16 | Gerald Schubert

Foto: Gerald Schubert Tschechiens Premierminister Bohuslav Sobotka traf am Donnerstag in Prag mit dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann zusammen. In die bilateralen Beziehungen war zuletzt neuer Schwung gekommen, die Regierungschefs fanden in vielen Fragen Übereinstimmung.   mehr...

NachrichtenRegierungsbeauftragter für Ausbau des AKW Temelín beendete Funktion

31-07-2014 15:08 | Lothar Martin

Der Regierungsbeauftragte für den Ausbau des südböhmischen Atomkraftwerks Temelín, Václav Bartuška, hat seine Funktion beendet. Das gab am Donnerstag das Ministerium für Industrie und Handel in Prag bekannt. Sein Mandat für diese Funktion sei im Juni abgelaufen, er bleibe aber der tschechische Sonderbotschafter für Energiesicherheit, informierte Bartuška über den Webauftritt Echo24.

Ein möglicher Nachfolger von Bartuška wurde noch nicht bestimmt. Das macht die augenblickliche Situation auch nicht erforderlich. Im April dieses Jahres hatte die Regierung verkündet, dass sie die Aufkaufpreise für Strom nicht garantieren könne, daraufhin hat der Betreiber des Atomkraftwerks, der Energiekonzern ČEZ, die Ausschreibung für den Ausbau von Temelín um zwei Reaktorblöcke eingestellt. Seit dieser Zeit ist es offen, ob es eine neue Ausschreibung geben wird oder nicht. Anhand früherer Aussagen von Wirtschaftsminister Jan Mládek sei es auch möglich, dass anstatt zweier Blöcke nur ein neuer Reaktor in Temelín errichtet werde. Dafür sollte ein zweiter Block im südmährischen Atomkraftwerk Dukovany hinzukommen. Václav Bartuška hat die Funktion der Regierungsbeauftragten für den Ausbau von Temelín seit Juni 2010 ausgeübt. 

NachrichtenÖsterreichs Bundeskanzler Faymann besucht Prag

31-07-2014 09:12 | Markéta Kachlíková

Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) wird an diesem Donnerstag zu einem eintägigen Besuch in Tschechien erwartet. In Prag trifft er mit seinem tschechischen Amtskollegen Bohuslav Sobotka (ČSSD) zusammen. Sie sollen unter anderem über die Modernisierung der Eisenbahn-Verbindung zwischen Prag und Wien sprechen. Es wird angenommen, dass auch aktuelle europäische und internationale Fragen erörtert werden. Faymann kommt zu einer Zeit nach Prag, wo über die Besetzung der Posten in der künftigen EU-Kommission diskutiert wird. Sowohl Tschechien als auch Österreich sind daran interessiert, das Ressort der regionalen Entwicklung zu gewinnen. Das hat bisher Österreichs EU-Kommissar Johannes Hahn (ÖVP) inne. 

NachrichtenPremier Sobotka: Sanktionen gegenüber Russland beeinflussen tschechische Wirtschaft gering

30-07-2014 13:16 | Markéta Kachlíková

Die Sanktionen der EU gegenüber Russland werden nach einer Aussage von Premier Bohuslav Sobotka keinen wesentlichen Einfluss auf die tschechische Wirtschaft haben. Die Tschechische Republik sei bei der Entscheidung über die Sanktionen so vorgegangen, um sich einer gemeinsamen Haltung der Europäischen Union anzuschließen und gleichzeitig ihre eigene Wirtschaft und Arbeitsplätze möglichst zu schützen, führte Premier Sobotka in einer Presseerklärung am Mittwoch an. Er verwies darauf, dass der Schwerpunkt des Handels zwischen Tschechien und Russland in zivilen Lieferungen liege.

Der Vorsitzende der oppositionellen Partei Top 09 und Ex-Außenminister Karel Schwarzenberg gibt mögliche Folgen für Tschechien zu, ihm zufolge handle es sich aber um ein nur kleines Opfer seitens Tschechiens. Die kleinste Regierungspartei der Christdemokraten betrachtet die Sanktionen als einen richtigen Schritt, bestätigte Parteichef Pavel Bělobrádek am Mittwoch. 

Nicht verpassen

Aktuelle Sendung in Deutsch