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Tagesecho„Pozor! Kalte Grenze“: Vernissage beendet südböhmisch-oberösterreichischen Gedenktag

15-12-2014 17:00 | Gerald Schubert

Rudolf Klaffenböck (Foto: Land OÖ / Ernst Grilnberger) Vergangenen Donnerstag erinnerten sich Südböhmen und Oberösterreich gemeinsam an den Fall des Eisernen Vorhangs vor 25 Jahren. Am 11. Dezember 1989 hatten der damalige Landeshauptmann Josef Ratzenböck und der südböhmische Kreishauptmann Miroslav Šenkyř gemeinsam den Stacheldraht an der Grenze durchschnitten.  mehr...

TagesechoMitteleuropäische Präsidenten fordern Ausbau der Energienetze und Verkehrswege

15-12-2014 17:00 | Till Janzer

Foto: ČTK Es war die erste Zusammenkunft dieser Art: Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche trafen sich in Prag die Staatschefs von sechs mitteleuropäischen Ländern. Es handelte sich um die Staatspräsidenten der vier Visegrad-Staaten plus ihre Kollegen aus Österreich und Slowenien. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Energiesicherheit und die Verkehrsverbindungen.  mehr...

NachrichtenEnergiekonzern ČEZ wird sein Kraftwerk in Varna zu Neujahr abschalten

13-12-2014 18:57 | Lothar Martin

Der tschechische Energiekonzern ČEZ wird zu Beginn des neuen Jahres den Betrieb seines Kohlekraftwerks im bulgarischen Varna einstellen. Das meldete am Samstag die Agentur Reuters unter Berufung auf ČEZ. Dem Unternehmen ist es nicht gelungen, von den strengen ökologischen EU-Richtlinien mittels einer Ausnahmegenehmigung befreit zu werden.

ČEZ hatte die Hoffnung gehegt, das Wärmekraftwerk auch im bevorstehenden Winter betreiben zu können, zumal Bulgarien in punkto Energiesicherheit etwas in der Klemme steckt. Das EU-Land deckt fast seinen gesamten Gasbedarf mit Lieferungen aus Russland ab, wegen der Sanktionen zwischen der Union und Russland sind diese Lieferungen aber nicht mehr garantiert. Dennoch hat Brüssel dem ČEZ-Konzern den schadstoffstarken Betrieb des Kraftwerks in Varna nicht mehr erlaubt. Das Kraftwerk wird daher in der Neujahrsnacht vom Stromnetz in Bulgarien abgeschaltet. 

NachrichtenGasrohrleck im Zentrum von Liberec führte nur zu kleinen Detonationen

12-12-2014 18:19 | Lothar Martin

Glück im Unglück hatten am Freitag rund 30 Einwohner der Innenstadt von Liberec / Reichenberg sowie die Anbieter des Weihnachtsmarktes. Nach dem Austritt von Gas war es auf dem zentralen Beneš-Platz zu mehreren kleineren Explosionen gekommen, doch niemand wurde dabei verletzt. Die Feuerwehr hatte nach dem Gasaustritt vorsorglich 30 Personen aus fünf Häusern evakuiert, die am Beneš-Platz stehen. Der auf dem Platz veranstaltete Weihnachtsmarkt wurde für viereinhalb Stunden gesperrt. In dieser Zeit haben Mitarbeiter der Gaswerke die undichten Stellen der Gasleitungen repariert. Bei den Durchsuchungen der Häuser und deren Umgebung hätten die Feuerwehrleute die kleinen Detonationen unter ihren Füßen gespürt sowie Risse in den Pflastersteinen entdeckt, sagte deren Sprecherin. Die Beamten des nahe gelegenen Rathauses der Jeschkenstadt mussten ihren Arbeitsplatz während der Reparaturarbeiten indes nicht räumen. 

NachrichtenMitteleuropäische Staatschefs unterstützen Energiesicherheit und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur

12-12-2014 14:53 | Till Janzer

Die Staatschefs der Visegrád-Gruppe sowie Österreichs und Sloweniens wollen eine stärkere Kooperation ihrer Länder in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur und Energiesicherheit unterstützen. Darauf einigten sie sich bei ihrem zweitägigen Treffen in Prag. Gastgeber Miloš Zeman erwähnte dabei vor allem die Verkehrsverbindungen zwischen Tschechien und Österreich. Der slowakische Staatspräsident Andrej Kiska ergänzte, dass Mitteleuropa allgemein im Bereich Verkehr auch 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs viel nachzuholen habe. Auch bei der Energiesicherheit wollen die sechs Länder Fortschritte erzielen. Es sei das Ziel, „nicht abhängig zu sein von irgendwelchen politischen Manövern“, so der österreichische Präsident Heinz Fischer. Andrej Kiska nannte in dem Zusammenhang die Installation von Kompressoren, um den Fluss von Erdgas in beide Richtungen zu ermöglichen. 

NachrichtenTschechien und Österreich unterzeichnen neues Polizeiabkommen

05-12-2014 18:51 | Martina Schneibergová

Tschechien und Österreich haben sich auf ein neues Polizeiabkommen geeinigt. Der tschechische Innenminister Milan Chovanec (Sozialdemokraten) und seine österreichische Amtskollegin Johanna Mikl-Leitner unterzeichneten den Vertrag am Freitag in Brüssel. Chovanec sagte, heute sei eine wesentlich intensivere Kooperation als noch vor einigen Jahren erforderlich. Der vorherige Vertrag war noch vor dem Wegfall der Grenzkontrollen zu Tschechien im Jahre 2007 geschlossen worden. Durch den neuen Vertrag werden beispielsweise gemeinsame Polizeistreifen geregelt. Anfang des nächsten Jahres soll auch ein neues Polizeiabkommen zwischen Tschechien und Deutschland geschlossen werden. 

WirtschaftTschechien und die Slowakei setzten weiter verstärkt auf Atomkraft

24-11-2014 17:50 | Lothar Martin

Foto: Peko, Wikimedia CC 3.0 Tschechien und die Slowakei wollen bei der Energiegewinnung auch in Zukunft auf die Atomkraft setzen. Das erklärten der tschechische Minister für Industrie und Handel, Jan Mládek, und sein slowakischer Amtskollege Pavol Pavlis am Montag unisono auf einer Energie-Konferenz in Bratislava. An dieser Konferenz nahmen auch Vertreter der beiden übrigen Visegrad-Staaten Polen und Ungarn teil.  mehr...

NachrichtenRegierung in Prag plant Bau je eines Reaktors in Dukovany und Temelín

24-11-2014 16:58 | Lothar Martin

Tschechien und die Slowakei wollen bei der Energiegewinnung auch in Zukunft auf die Atomkraft setzen. Das erklärten der tschechische Minister für Industrie und Handel, Jan Mládek, und sein slowakischer Amtskollege Pavol Pavlis am Montag unisono auf einer Energie-Konferenz in Bratislava. An dieser Konferenz nahmen auch Vertreter der beiden übrigen Visegrad-Staaten Polen und Ungarn teil.

Für die Tschechische wie auch die Slowakische Republik sei die Entwicklung der Kernenergie sehr wichtig. Es sei daher zu erwarten, dass die tschechische Regierung der Errichtung zweier weiterer Atomreaktoren zustimmen werde. Die zwei Reaktoren sollten indes nicht beide in Temelín, sondern je ein Block in Dukovany und in Temelín erbaut werden, sagte Wirtschaftsminister Mládek. Gegenwärtig würden Debatten darüber geführt, in welcher Weise die Errichtung der beiden Reaktorblöcke die Steuerzahler und Verbraucher so gering wie möglich belasten dürfte, ergänzte Mládek.

Der Energiekonzern ČEZ, der die tschechischen Atomkraftwerke betreibt, hatte ursprünglich geplant, das Akw Temelín um zwei Reaktoren zu erweitern. Die entsprechende Ausschreibung wurde jedoch in diesem Frühjahr aufgehoben mit der Begründung, dass der Ausbau ein finanziell zu hohes Risiko sei. Und zwar deshalb, weil die Regierung nicht – wie von ČEZ gewünscht – die Garantie für die Aufkaufpreise des in Temelín produzierten Stroms übernehmen wolle, hieß es. 

NachrichtenAKW Temelín geht nach Abschaltung wieder ans Netz

21-11-2014 11:17 | Till Janzer

Das südböhmische Atomkraftwerk Temelín geht nach mehrtägiger Abschaltung wieder ans Netz. Dies gab ein Sprecher des Kraftwerks bekannt. Der Meiler war am 13. November wegen Wartungsarbeiten abgestellt worden. Bei einer der beiden Elektropumpen sei die Messvorrichtung repariert worden, so der Sprecher. Auch das zweite tschechische Atomkraftwerk im mährischen Dukovany wurde erst diese Woche nach Reparaturarbeiten wieder hochgefahren. Dort war eine Rohrleitung ausgebessert worden. 

NachrichtenGasaustritt gilt als Explosionsursache in Paskov

19-11-2014 16:07 | Markéta Kachlíková

Der Gasaustritt aus einer undichten Leitung gilt als Ursache einer Explosion im Zollamt von Paskov im Nordosten Tschechiens. Dort wurden am Dienstagmorgen neun Personen verletzt, vier von ihnen schwer. Aus den bisherigen Messungen und Expertisen folge, dass aus der Leitung, die nahe der Explosionsstelle führe, Methan ausgetreten sei, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Leitung gehöre der Förderungsfirma Green Gas DPB, informierte er weiter. 

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