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Heute am Mikrophon„Schweren Herzens“ – Botschafter Johannes Haindl wechselt nach Brüssel
Johannes Haindl war zwei Jahre lang der Hausherr im wunderschönen Prager
Palais Lobkowicz und zwar als Botschafter der Bundesrepublik Deutschland.
Lange vor Ablauf seiner Zeit an der Moldau hat er Ende August den Hut
genommen und ist dem Ruf nach Brüssel gefolgt. Mittlerweile hat schon sein
Nachfolger – Botschafter Detlef Lingemann – die Amtsgeschäfte
übernommen. Im Gespräch mit Christian Rühmkorf bilanziert Botschafter
Haindl auf seinem Abschiedsempfang die Prager Zeit – mit Höhen und
Tiefen. mehr...
Heute am MikrophonTschechen sind keine EU-Skeptiker - ARD-Korrespondentin Janssen bilanziert
Vor zwei Jahren kam sie nach Prag, um für die ARD-Hörfunkanstalten aus
Tschechien und der Slowakei zu berichten. Christina Janssen, Redakteurin
des Deutschlandfunk, trat in einer Zeit ihre Tätigkeit an, die einiges von
ihr abverlangte. Eine Schonfrist gab es nicht. Vor kurzem hieß es für
Christina Janssen Abschied nehmen. Im Gespräch mit Christian Rühmkorf
bilanziert sie ihre Zeit als Korrespondentin in Prag. mehr...
SchauplatzKoalition der Konflikte: Regierung streitet weiter wegen Vondra
Dass in Regierungen, die aus mehreren Parteien bestehen, oft gestritten
wird, gehört zum politischen Alltag. Dass aber amtierende Minister von
Vertretern des Regierungslagers öffentlich zum Rücktritt aufgefordert
werden, kommt selten vor. So vergangene Woche in Tschechien geschehen.
Damit wurde gleichzeitig ein neues Kapitel in der Causa Promopro eröffnet,
in die Verteidigungsminister Alexandr Vondra verwickelt ist. mehr...
TagesechoVerteidigungsminister Vondra unter Beschuss: Kann ihm Premier Nečas genug Deckung geben?
Die tschechische Regierungskoalition steht vor ihrer nächsten
Zerreißprobe. Der Anlass für den jüngsten Koalitionsstreit ist die
Affäre um Verteidigungsminister Alexandr Vondra und die Firma Promopro.
Vondra wird vorgeworfen, er habe der Firma vor etwas mehr als zwei Jahren
als damaliger Europaminister ermöglicht, einen überteuerten Auftrag im
Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft an Land zu ziehen. Zumindest aber soll
Vondra die Auftragsvergabe in seiner Funktion als Minister nicht
maßgeblich kontrolliert haben und trage daher Mitverantwortung an der
Geldverschwendung. Am Donnerstag hat Vondra vor dem Parlament die Chance zu
einem Schuldbekenntnis erhalten, doch stattdessen schlugen die Wogen hoch. mehr...
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