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Reiseland TschechienSchloss Štěkeň
Am linken Ufer des Flusses Otava, etwa zehn Kilometer östlich von der
Stadt Strakonice, liegt Štěkeň. Der ehemalige Marktflecken im
Böhmerwald-Vorland, der heutzutage knapp 1000 Einwohner hat, kann auf eine
lange Geschichte zurückblicken. Denn Štěkeň lag an einem Nebenzweig des
alten Handelswegs, der von Böhmen nach Passau führte. Eine Dominante der
Gemeinde stellt bis heute das örtliche Schloss dar.
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TagesechoTrauriges Jubiläum: Erster Transport tschechischer Juden vor 70 Jahren
Am Sonntag jährte sich ein trauriges Jubiläum. Vor 70 Jahren wurden die
ersten Juden aus dem Protektorat Böhmen und Mähren deportiert. Dieser
erste organisierte Transport ging aber nicht nach Theresienstadt, sondern
nach Polen, in das Ghetto Lodz. mehr...
Spaziergang durch PragHagibor: ein Ort mit lehrreicher Geschichte
Altersheim, Sportareal, Konzentrationslager für Juden, später für
Tschechen und noch später für Deutsche, ein Krankenhaus und schließlich
ein Seniorenheim. So kann man die Geschichte des Ortes kurz zusammenfassen,
den die Prager unter dem Namen „Hagibor“ kennen. Vor drei Jahren hat
die Prager Jüdische Gemeinde auf dem Hagibor-Areal ein Seniorenheim
eröffnet, das vor allem für Holocaust-Überlebende aus den jüdischen
Gemeinden aus ganz Tschechien bestimmt ist. mehr...
TagesechoMit Olivenzweigen und Gesang gegen Rassismus
Vor den neuen Formen von Antisemitismus und Rassismus zu warnen - das war
das Ziel des so genannten „Marsches des guten Willens“, der am
Palmsonntag aus der ehemaligen Prager jüdischen Stadt in den
Wallenstein-Garten auf der Kleinseite führte. Dort wurde der Marsch mit
einer Kundgebung beendet. mehr...
Tagesecho„Antisemitismus gilt in Tschechien als etwas Primitives“
Die tschechische Gesellschaft ist auch weiterhin verhältnismäßig sehr
judenfreundlich eingestellt. Dass geht aus dem Bericht über den Stand des
Antisemitismus in Tschechien hervor. Den Bericht, der alljährlich von
Freiwilligen zusammengestellt wird, veröffentlichte die Prager jüdische
Gemeinde am Mittwoch. Anlass war die bevorstehende Veranstaltung „Mit
Kultur gegen Antisemitismus“. mehr...
Tagesecho„Altneue Chance“: Ein Projekt zum Abbau antijüdischer Vorurteile
Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz im Jahr 1945, ist in
Tschechien - ähnlich wie in vielen anderen Ländern - der Tag des
Gedenkens an die Holocaust-Opfer. An diesem Tag treffen die Parlamentarier
und Vertreter der Öffentlichkeit jedes Jahr in der Oberen Parlamentskammer
bei einer Gedenkveranstaltung mit Shoah-Überlebenden zusammen. Aus Anlass
des Gedenktags starten einige christlich orientierte Organisationen unter
dem Titel „Altneue Chance“ eine Veranstaltungsreihe mit dem Ziel, gute
Beziehungen zum jüdischen Volk zu fördern und Vorurteile abzubauen.
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TagesechoDeutsch-tschechische Schule in Prag will mit Spendenaktion Plastik nach Lidice zurückbringen
Der mittelböhmische Ort Lidice steht für die Verbrechen des Nazi-Regimes
in Tschechien. 1942 brannten Hitlers Schergen das Dorf nieder aus Rache
für das Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard
Heydrich. Über 170 Männer wurden vor Ort erschossen, rund 200 Frauen
wurden ins Konzentrationslager Ravensbrück deportiert, 82 Kinder starben
in den Gaskammern des KZ Kulmhof. An diese Kinder von Lidice erinnert ein
in den Jahren 1995 bis 2000 errichtetes Denkmal mit genau 82 Plastiken. Im
November haben allerdings Diebe eine der Kinderstatuen entwendet. Die
Grundschule der deutsch-tschechischen Verständigung und das
Thomas-Mann-Gymnasium in Prag haben nun einen Spendenaufruf
veröffentlicht, um eine neue Kinderplastik für Lidice zu finanzieren. Ein
Gespräch mit Schulleiterin Eva Marešová.
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