Ähnliche Artikel

FeuilletonZum 60. Jahrestag des Kriegsendes werden an der Ecke des Rundfunkgebäudes Zivilisten erschossen

16-04-2005 | Thomas Kirschner

Das Rundfunkgebäude im Mai 1945 Die Geschichte ereignet sich immer zweimal, sagt ein kluges Wort: Einmal als Tragödie, und einmal als Farce. Letzteres gelegentlich sogar mit Nachhilfe der Historiker. Und das gilt auch für Ereignisse, von denen ein jeder froh sein sollte, dass sie die Historie von sich aus vorläufig nur einmal auf ihren Plan genommen hat. Ein Radiofeuilleton von Thomas Kirschner.  mehr...

TagesechoVor 60 Jahren: Befreiung Ostraus tritt in entscheidende Phase

15-04-2005 15:58 | Lothar Martin

Denkmal 'Kampf für die Befreiung' in Hrabyne (Foto: Stepan Cernousek) Wir schreiben das Jahr 2005 und wir erinnern uns in diesen Tagen verstärkt der Ereignisse, die sich vor 60 Jahren um diese Zeit in Mitteleuropa abgespielt haben. Und wir gedenken der vielen Toten, die auch noch in den letzten Kriegstagen bis zur Beendigung des Zweiten Weltkriegs zu beklagen waren. Einem solchen Ereignis ist der nachfolgende Beitrag von Lothar Martin gewidmet.  mehr...

TagesechoZwangsarbeiterentschädigung aus Österreich abgeschlossen, humanitäre Hilfe geht aber weiter

06-04-2005 16:33 | Gerald Schubert

Oldrich Stransky (links) und Michael Haider (Foto: Autor) Mehr als 130.000 Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs auf heute österreichischem Gebiet Zwangsarbeit leisten mussten, erhielten späte Entschädigung: Der Österreichische Versöhnungsfonds hat ihnen Geld ausgezahlt - je nach Kategorie zwischen 1.500 und 7.500 Euro pro Person. Eine symbolische Geste zwar, aber dennoch späte Genugtuung für viele Menschen, darunter für etwa 11.000 Tschechinnen und Tschechen. Die Entschädigungszahlungen sind nun eigentlich abgeschlossen, doch das Geld, das noch im Fonds verblieben ist, soll jetzt ebenfalls den Opfern zugute kommen. Und zwar in Form von humanitärer Hilfe. Am Mittwoch wurde der Plan auf einer Pressekonferenz in Prag präsentiert, Gerald Schubert war vor Ort:  mehr...

Kultursalon"Spätauslese" - Reflexion der Kriegs- und Nachkriegsverfolgung

03-04-2005 | Markéta Kachlíková

Miroslav Bambusek Eine der zahlreichen Veranstaltungen, die im Laufe dieses Jahres zum Andenken an den 60. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs stattfinden, ist auch das Projekt "Pozdni sber.cz" ("Spätlese"). Im Rahmen von Theatervorstellungen und Dokumentarfilmen, Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionen wollen seine Organisatoren die Verfolgung in den Kriegs- und Nachkriegsjahren reflektieren. Mehr dazu erfahren Sie im heutigen Kultursalon, den Markéta Kachlíková für Sie gestaltet hat. mehr...

FeuilletonNichts ist, wie es war - Über die Folgen historischen Vergessens

19-02-2005 | Menno van Riesen

Dresden, 1945 (Foto: CTK) Im Radio-Feuilleton macht sich Menno van Riesen Gedanken über die guten, aber auch schlechten Seiten der Erinnerungskultur.  mehr...

BegegnungenKein Blick zurück im Zorn - Hugo Fritsch dokumentiert seine Erinnerungen an die Flucht aus Brünn vor 60 Jahren

17-02-2005 16:41 | Menno van Riesen

Meine Eltern mit dem 1930 geborenen Bruder Gerhard Am achten Mai dieses Jahres jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum sechzigsten Mal. Für viele Menschen erfüllte sich mit dem endgültigen Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Regime die lang ersehnte Hoffnung auf Frieden. Doch ein Krieg kennt bekanntlich viele Gesichter. Für andere begann die Sorge um Leib und Leben erst jetzt, oder hatte bereits in den letzten Monaten oder Wochen des Krieges ihren Anfang genommen. Wie etwa bei der Familie von Armin Fritsch, einem tschechoslowakischen Staatsbürger deutscher Nationalität aus dem mährischen Brünn. Als die russische Front immer näher rückt, beschließt die Familie Richtung Deutschland zu fliehen. Alles lässt sie zurück. Der einzige, der Deutschland lebend erreichen wird, ist der zwölfjährige Hugo Fritsch. Festgehalten hat Hugo Fritsch seine Erinnerungen in seinem Buch "Hugo, das Delegationskind", das mittlerweile sowohl in deutscher als auch in tschechischer Sprache erschienen ist. Menno van Riesen hat für die heutige Ausgabe unserer "Begegnungen" das Buch gelesen und sich mit dem Autor unterhalten.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie Bombardierung Prags am 14. Februar 1945

12-02-2005 | Katrin Bock

Nach der Bombardierung Prags (14.2.1945) Dieser Tage wird des 60. Jahrestages der Bombardierung und Zerstörung Dresdens gedacht. Damals, im Februar 1945, war auch Prag Ziel eines alliierten Bombenangriffes. Von diesem wird im heutigen Geschichtskapitel die Rede sein, zu dem Sie nun Katrin Bock erwartet.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteAusblick auf das Jahr 2005

01-01-2005 | Katrin Bock

Am ersten Tag des neuen Jahres begrüßt Sie gleich Katrin Bock zu einem neuen Kapitel aus der tschechischen Geschichte. In diesem erfahren Sie, welche bedeutenden Jahrestage im neuen Jahr anstehen.  mehr...

TagesechoSechzig Jahre nach dem Krieg: Die Stimmen der Zeitzeugen

25-05-2004 | Gerald Schubert

Fast sechzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat die unabhängige Bürgerinitiative Post Bellum ein ehrgeiziges Projekt in Angriff genommen: Die Erinnerungen noch lebender Kriegsveteranen aus der ehemaligen Tschechoslowakei werden als Tondokumente aufgezeichnet, digitalisiert und so für die Nachwelt erhalten. Und zwar auf dem Server des Tschechischen Rundfunks. Am Dienstag wurde das Projekt offiziell vorgestellt, Gerald Schubert war dabei:  mehr...

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