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FeuilletonZum 60. Jahrestag des Kriegsendes werden an der Ecke des Rundfunkgebäudes Zivilisten erschossen
Die Geschichte ereignet sich immer zweimal, sagt ein kluges Wort: Einmal
als Tragödie, und einmal als Farce. Letzteres gelegentlich sogar mit
Nachhilfe der Historiker. Und das gilt auch für Ereignisse, von denen ein
jeder froh sein sollte, dass sie die Historie von sich aus vorläufig nur
einmal auf ihren Plan genommen hat. Ein Radiofeuilleton von Thomas
Kirschner.
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TagesechoVor 60 Jahren: Befreiung Ostraus tritt in entscheidende Phase
Wir schreiben das Jahr 2005 und wir erinnern uns in diesen Tagen verstärkt
der Ereignisse, die sich vor 60 Jahren um diese Zeit in Mitteleuropa
abgespielt haben. Und wir gedenken der vielen Toten, die auch noch in den
letzten Kriegstagen bis zur Beendigung des Zweiten Weltkriegs zu beklagen
waren. Einem solchen Ereignis ist der nachfolgende Beitrag von Lothar
Martin gewidmet.
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TagesechoZwangsarbeiterentschädigung aus Österreich abgeschlossen, humanitäre Hilfe geht aber weiter
Mehr als 130.000 Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs auf heute
österreichischem Gebiet Zwangsarbeit leisten mussten, erhielten späte
Entschädigung: Der Österreichische Versöhnungsfonds hat ihnen Geld
ausgezahlt - je nach Kategorie zwischen 1.500 und 7.500 Euro pro Person.
Eine symbolische Geste zwar, aber dennoch späte Genugtuung für viele
Menschen, darunter für etwa 11.000 Tschechinnen und Tschechen. Die
Entschädigungszahlungen sind nun eigentlich abgeschlossen, doch das Geld,
das noch im Fonds verblieben ist, soll jetzt ebenfalls den Opfern zugute
kommen. Und zwar in Form von humanitärer Hilfe. Am Mittwoch wurde der Plan
auf einer Pressekonferenz in Prag präsentiert, Gerald Schubert war vor
Ort:
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Kultursalon"Spätauslese" - Reflexion der Kriegs- und Nachkriegsverfolgung
Eine der zahlreichen Veranstaltungen, die im Laufe dieses Jahres zum
Andenken an den 60. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs
stattfinden, ist auch das Projekt "Pozdni sber.cz"
("Spätlese"). Im Rahmen von Theatervorstellungen und
Dokumentarfilmen, Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionen wollen seine
Organisatoren die Verfolgung in den Kriegs- und Nachkriegsjahren
reflektieren. Mehr dazu erfahren Sie im heutigen Kultursalon, den Markéta
Kachlíková für Sie gestaltet hat. mehr...
FeuilletonNichts ist, wie es war - Über die Folgen historischen Vergessens
Im Radio-Feuilleton macht sich Menno van Riesen Gedanken über die guten,
aber auch schlechten Seiten der Erinnerungskultur.
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BegegnungenKein Blick zurück im Zorn - Hugo Fritsch dokumentiert seine Erinnerungen an die Flucht aus Brünn vor 60 Jahren
Am achten Mai dieses Jahres jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum
sechzigsten Mal. Für viele Menschen erfüllte sich mit dem endgültigen Sieg
der Alliierten über das nationalsozialistische Regime die lang ersehnte
Hoffnung auf Frieden. Doch ein Krieg kennt bekanntlich viele Gesichter.
Für andere begann die Sorge um Leib und Leben erst jetzt, oder hatte
bereits in den letzten Monaten oder Wochen des Krieges ihren Anfang
genommen. Wie etwa bei der Familie von Armin Fritsch, einem
tschechoslowakischen Staatsbürger deutscher Nationalität aus dem
mährischen Brünn. Als die russische Front immer näher rückt, beschließt
die Familie Richtung Deutschland zu fliehen. Alles lässt sie zurück. Der
einzige, der Deutschland lebend erreichen wird, ist der zwölfjährige Hugo
Fritsch. Festgehalten hat Hugo Fritsch seine Erinnerungen in seinem Buch
"Hugo, das Delegationskind", das mittlerweile sowohl in
deutscher als auch in tschechischer Sprache erschienen ist. Menno van
Riesen hat für die heutige Ausgabe unserer "Begegnungen" das
Buch gelesen und sich mit dem Autor unterhalten.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie Bombardierung Prags am 14. Februar 1945
Dieser Tage wird des 60. Jahrestages der Bombardierung und Zerstörung
Dresdens gedacht. Damals, im Februar 1945, war auch Prag Ziel eines
alliierten Bombenangriffes. Von diesem wird im heutigen Geschichtskapitel
die Rede sein, zu dem Sie nun Katrin Bock erwartet.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteAusblick auf das Jahr 2005
Am ersten Tag des neuen Jahres begrüßt Sie gleich Katrin Bock zu einem
neuen Kapitel aus der tschechischen Geschichte. In diesem erfahren Sie,
welche bedeutenden Jahrestage im neuen Jahr anstehen.
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TagesechoSechzig Jahre nach dem Krieg: Die Stimmen der Zeitzeugen
Fast sechzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat die unabhängige
Bürgerinitiative Post Bellum ein ehrgeiziges Projekt in Angriff genommen:
Die Erinnerungen noch lebender Kriegsveteranen aus der ehemaligen
Tschechoslowakei werden als Tondokumente aufgezeichnet, digitalisiert und
so für die Nachwelt erhalten. Und zwar auf dem Server des Tschechischen
Rundfunks. Am Dienstag wurde das Projekt offiziell vorgestellt, Gerald
Schubert war dabei:
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