Ähnliche Artikel
TagesechoPrager Begegnungen: deutsche und tschechische Schriftsteller lesen gemeinsam
Mit einer Leidenschaft hat es angefangen und nun ist es eine Institution.
Gestern fand zum 13. Mal der Literaturabend „Prager Begegnungen“ im
Goetheinstitut in Prag statt. Dazu werden jedes Jahr ein deutscher und ein
tschechischer Autor zu Lesung und Gespräch eingeladen, da später vom
Deutschlandradio auch gesendet wird. mehr...
Tagesecho´Grandhotel´-Autor Jaroslav Rudiš kommt zum „Globale“-Festival nach Bremen
Er ist jung und gehört dennoch schon zu den tschechischen Autoren, die ihr
Publikum auch in Deutschland gefunden haben. Grandhotel-Autor Jaroslav
Rudiš wird diese Woche auf dem Globale-Festival in Bremen zu sehen und zu
hören sein. Christian Rühmkorf hat mit ihm gesprochen.
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Tagesecho„Alt möcht ich werden wie ein alter Baum“ – 100. Geburtstag von Louis Fürnberg
„Die Partei hat immer Recht“ – diese Zeile aus der früheren
SED-Hymne kennt fast jeder. Wenigen bekannt ist, aus wessen Feder sie
stammt. 100 Jahre alt wäre Louis Fürnberg am 24. Mai geworden. Der
deutschsprachige Schriftsteller aus Mähren ist zugleich Verfasser
unzähliger Gedichte und Erzählungen. Um den Lyriker Fürnberg wieder ans
Licht zu holen und ihm zu gedenken, hat das Prager Literaturhaus eine
Veranstaltung in der Galerie Smečky organisiert.
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KultursalonMilena Oda auf der Prager Buchmesse – Pius und die Liebe
Die Schriftstellerin Milena Oda ist gebürtige Tschechin, lebt aber schon
seit vielen Jahren in Berlin. Sie verfasst alle ihre Texte auf Deutsch.
Deutsch ist für sie eine „innerliche Muttersprache“. Auf der Prager
Buchmesse Svět knihy (Welt der Bücher) stellte sie ihr neuestes Projekt
vor. „Piquadrat“ – die Geschichte des Mathematiklehrers Pius, der
sich in die Kreiszahl Pi verliebt. Eva Schermutzki hat Milena Oda für
unsere Sendereihe Kultursalon getroffen.
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TagesechoKein Traumcafé, ein Literaturhaus - Prager Literaturhaus umgezogen
Bisher war das ´Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren´ in einem
winzigen Büro untergebracht. Auf nur 13 Quadratmetern wurde geplant,
geordnet und archiviert. Drei Mitarbeiterinnen und viele, viele Bücher
mussten hier Platz finden. Von einem Haus konnte man wirklich nicht
sprechen. Das ist nun anders. Das Literaturhaus ist umgezogen und macht
seinem Namen nun alle Ehre. Am Sonntag waren Literaturbegeisterte und
Interessierte zu einem Schnuppertag eingeladen. Eva Schermutzki hat sich im
neuen Literaturhaus umgesehen und mit dessen Leiterin, Lucie
Černohousová, gesprochen.
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TagesechoIntellektuelle zwischen Prager Frühling und dem Ende des Kommunismus
Marketa Spiritova – geboren in Prag und 1982 als Zehnjährige mit ihren
Eltern nach Deutschland ausgewandert. In München wurde sie jetzt mit dem
Georg R. Schroubek Dissertationspreis ausgezeichnet. In ihrer
Dissertationsarbeit geht es um die Verfolgung tschechischer Intellektueller
während der Zeit der Normalisierung. Eva Schermutzki hat die
Preisträgerin am Telefon gesprochen.
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SpezialKontroverse Diskussion über Vergangenheit - Uwe Tellkamp im Prager Goethe-Institut
Das Goethe-Institut Prag lädt im Rahmen der Lesereihe „West-Östlicher
Diwan“ immer wieder Autoren aus verschiedenen Ländern ein. Diesmal war
der deutsche Schriftsteller Uwe Tellkamp zu Gast. Mit seinem Roman „Der
Turm“, löst er in Deutschland auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall
heftige Diskussionen über die ehemalige DDR aus. Die Deutsche
Demokratische Republik ist auch Jahre nach ihrem Zusammenbruch präsent. Es
tauchen immer wieder Stasi-Akten von Prominenten und Politikern auf. Manch
einer muss sich unangenehmen Fragen stellen und seine Vergangenheit
zwangsweise Revue passieren lassen. Das Thema ist noch lange nicht
vollständig aufgearbeitet. Wie der Wenderoman in Tschechien aufgefasst
wird, hat Eva Schermutzki bei Lesung und Diskussion erlebt.
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TagesechoPrag – die zweisprachige Literaturstadt
Prag war schon immer eine Stadt in der verschiedene Kulturen
zusammenkommen. Von der österreichischen Monarchie beeinflusst und von
einer großen deutschen Gemeinde geprägt, entstand hier ein einzigartiges
Flair, eine Mischung der Nationen. Doch das Erbe dieser Zeit gerät immer
mehr in Vergessenheit. Auf einer dreitägigen Konferenz haben der
Adalbert-Stifter-Verein, das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren
und das Goethe Institut in Prag, an die seinerzeit zweisprachige
Literaturstadt Prag erinnert. Eva Schermutzki war dabei.
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BegegnungenWie sieht der Teufel die Dinge? - Petr Čichoňs melancholisch-düstere Suche nach der eigenen Identität
In der letzten Ausgabe der Begegnungen haben wir Ihnen die Schriftstellerin
Tereza Boučková vorgestellt, die im vergangenen September einen Monat in
Wiesbaden verbracht hat - als Stipendiatin des Prager Literaturhauses
deutschsprachiger Autoren. Doch noch ein weiterer tschechischer
Schriftsteller erhielt im vergangenen Jahr ein Stipendium des Prager
Literaturhauses. Es war der Brünner Dichter Petr Čichoň. Patrick
Gschwend hat ihn zu Hause besucht und folgendes Porträt gestaltet.
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TagesechoArtur Becker: deutscher Roman-Autor aus Polen liest in Prag
„Wodka und Messer. Lied vom Ertrinken“. So lautet der Titel des neuen
Buches von Artur Becker, das der Autor am vergangenen Montag im Prager
Goethe-Institut vorgestellt hat. Es geht um Vergangenheitsbewältigung,
Liebe und nicht zuletzt um polnische Geschichte. Für diesen Roman wird
Becker im März von der Robert-Bosch-Stiftung in Deutschland ausgezeichnet.
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