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Loket

Die Burg steht auf einem Felsen, der auf drei Seiten vom Fluss Ohře / der Eger umflossen wird. Aus dem Grund wird der Ort mit der mittelalterlichen Burg Loket / Ellbogen genannt. Die einzigartige Landschaftskulisse mit dem romantischen Bauwerk im Hintergrund inspirierte die kulturinteressierten Bewohner vor etwa 60 Jahren dazu, unterhalb der Burg eine Freilichtbühne zu errichten. Theater wurde dort jedoch nur etwa zehn Jahre lang gespielt. Mit der Zeit fiel die Open-Air-Bühne von Loket der Vergessenheit anheim. Um die Wiederbelebung des Theaterlebens unterhalb der Burg an der Eger machte sich nach der Wende von 1989 der tschechische Opernsänger Jan Ježek verdient. Mehr darüber


Hvězda

Mit der Straßenbahnlinie 22 gelangt man über den Stadtteil Břevnov bis vor das Haupttor eines großen Parks. Dieser wurde 1530 von Kaiser Ferdinand I. als Wildgehege angelegt. In den Jahren 1541-1563 wurde eine Mauer um das Wildgehege herum errichtet, sodass die Jagd auf das ins Wildgehege verbrachte Wild mehr als bequemlich war.

Der Sohn des Kaisers, Erzherzog Ferdinand von Tirol, ließ nach seinen eigenen Entwürfen in den Jahren 1555-1558 direkt bei dem Wildgehege ein einzigartiges Schloss Namens Hvězda-Stern erbauen, das sich durch eine eigentümliche Architektur auszeichnet. Über dem Grundriss eines sechszackigen Sterns wurden die Mauern hochgeführt. Zum Gelingen des Projekts trugen einige Architekten bei, darunter auch Bonifaz Wolmut. Der zweigeschossige Bau ist innen den Strahlen entsprechend in sechs Räume unterteilt. Ihre inneren Spitzen stoßen auf den zentralen zwölfeckigen Saal, zwischen den einzelnen Räumen vermitteln schmale Gänge, die auf das Zentrum zulaufen. Mehr darüber

 

Milotice

Jindřichův Hradec

 

Bezděz

Auch heute noch gehört Bezděz zu den interessantesten Burgen hierzulande. Zunächst einmal architektonisch, da sie den frühgotischen Baustil repräsentiert, so wie er einst von den Burgunden über Deutschland nach Böhmen importiert worden war. Gebaut wurde die Burg gemäß den Ansprüchen der damaligen Zeit, als unzugängliche Festung und zugleich repräsentative königliche Residenz auf einem 604 Meter hohen Hügel inmitten einer relativ flachen Landschaft. Der Auftraggeber war niemand geringerer als der böhmische Herrscher Přemysl Ottokar II., genannt der eiserne und goldene König. Nach seinem Tod 1278 wurden auf der Burg seine Witwe Kunigunde und sein siebenjähriger Sohn, König Wenzel II., eine zeitlang von Markgraf Otto von Brandenburg gefangen gehalten. Mehr darüber

Pernštejn

 

Hradec nad Moravicí

Das weiß-rote Schloss Hradec nad Moravicí liegt 8 km südlich vom schlesischen Opava (Troppau) in Nordmähren, inmitten eines großen englischen Parks. Von einer Seite wird der Park von einem steilen Hang begrenzt, am Fuß dessen der Fluss Moravice fliesst.

Einst gehörte Hradec den Přemysliden, die hier ihre landesfürstliche Burg hatten. Als Přemysl Ottokar II im Jahre 1278 in einer Schlacht fiel, erbte seine junge Witwe Kunigunde die gotische Burg. Sie zog hier ein und heiratete heimlich ihren Liebhaber Záviš von Falkenstein. Drei Jahre später kehrte sie jedoch zurück nach Prag an den Hof ihres Sohnes Wenzel und Burgherr wurde in Hradec Nikolaus, der natürliche Sohn des Königs Přemysl. Er gründete hier die troppauer Abzweigung des Přemysliden-Adelsgeschlechtes. Mehr darüber

Humprecht

 
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