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TagesechoGespannte Lage in Mitteleuropa war 1936 Anlass für die Gründung des Auslandssenders
Als der offizielle Beginn der Auslandssendungen des Tschechischen Rundfunks
gilt der 31. August 1936. Radio Prag kann auf ein bewegtes Leben
zurückblicken, das sich nicht nur im Äther, sondern in den letzten 17
Jahren auch im Internet abspielt. mehr...
TagesechoInvasion 1968: Russische Zeitzeugen erinnern sich
Der 21. August 1968 hat das Leben in der Tschechoslowakei von einem Tag auf
den anderen vollständig verändert. Der Einmarsch der Truppen des
Warschauer Paktes hat das Leben einiger Generationen beeinflusst. Die
Okkupation wurde inzwischen aus vielerlei Perspektiven dokumentiert.
Bislang jedoch hat der Blick von der anderen Seite gefehlt. Die russische
Sicht auf die Besetzung der Tschechoslowakei ist das Thema eines Buchs, das
vorige Woche anlässlich des 43. Jahrestags des Einmarsches erschien. Am
Sonntag, dem 21. August, brachte das öffentlich-rechtliche Fernsehen dann
einen Dokumentarfilm, der auf diesem Buch basiert. mehr...
TagesechoHuldigung an Prag: Jiří Sozanský stellt seine Werke aus
Prag hat schon viele Künstler inspiriert. So auch den tschechischen Maler,
Graphiker und Bildhauer Jiří Sozanský, der sein ganzes bisheriges Leben
in der Stadt gelebt hat. Sein neuestes Projekt heißt „Metropolis“. Der
65-jährige nonkonforme Künstler reagiert damit unter anderem darauf, wie
Prag seit seiner Jugend der touristischen Kommerzialisierung unterlegen
ist. Der Zyklus „Metropolis“ sowie weitere Werke Sozanskýs sind
zurzeit in einer Ausstellung im Prager Stadtmuseum zu sehen. mehr...
KultursalonDas magische Prag - Angelo Maria Ripellino
Das unheimliche Prag - die schaurige, heimtückische Stadt, bevölkert von
Schatten und Lemuren, ein gespenstisches Kabinett von Sonderlingen,
Alchimisten und Scharlatanen, eingezwängt in lichtlose Gassen: Niemand hat
die dunkle Seite des Prager Kosmos eindrücklicher beschrieben als
ausgerechnet der Italiener Angelo Maria Ripellino in seinem 1972
erschienenen, überquellenden Essay „Magisches Prag“. Ein Porträt des
1978 verstorbenen sizilianischen Bohemisten und seines wohl berühmtestes
Buches. mehr...
TagesechoNationalmuseum in Prag schließt seine Pforten für fünf Jahre
Wir haben bei uns in den Sendungen bereits mehrmals darüber berichtet: Das
historische Gebäude des tschechischen Nationalmuseums in Prag muss
dringend saniert werden. Nun ist es soweit, ab diesem Freitag wird es fünf
Jahre für die Öffentlichkeit geschlossen. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWie die Samtene Revolution die Sicht auf den Prager Frühling verändert hat
Am 21. August 1968 marschierten die Truppen des Warschauer Pakts in die
Tschechoslowakei ein. Es war das Ende des Prager Frühlings. Die beiden
folgenden Jahrzehnte waren geprägt von politischer Stagnation und der
bedingungslosen Hinwendung an den großen Bruder in Moskau. Doch die
Ereignisse und die Ideen des Reformversuchs von 1968 hatten ihre Spuren in
der tschechoslowakischen Gesellschaft hinterlassen. Im Herbst 1989
schüttelte sie endlich das kommunistische Regime ab: die Samtene
Revolution. Gibt es eine direkte Entwicklungslinie vom Prager Frühling zur
Samtenen Revolution, von 1968 zu 1989? Damit hat sich der deutsche
Historiker und Soziologe Jürgen Danyel beschäftigt. Er stammt aus einer
deutschen Familie in Böhmen und hat als Kind 1968 den Einmarsch der Panzer
in Karlovy Vary / Karlsbad selbst erlebt. Heute ist Danyel stellvertrender
Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam.
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Heute am Mikrophon„Mir bleibt nichts anderes, als Optimist zu sein“ - Bildhauer Jan Koblasa
Um Gustav Mahler geht es derzeit oft, denn wir feiern in diesem Jahr seinen
150. Geburtstag. Nun wird es um den Mann gehen, der sein Denkmal geschaffen
hat. Sie hören im Folgenden ein Interview mit dem Bildhauer Jan Koblasa,
der nicht nur der Schöpfer des Gustav-Mahler-Denkmals im böhmischen
Jihlava ist, sondern auch eine interessante Persönlichkeit der
tschechischen Geschichte – und der deutschen Geschichte. Iris Riedel hat
den Künstler besucht.
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