Astronomische Uhr
Geschichte der astronomischen Uhr
Die astronomische Uhr in Prag befindet sich am alten Rathauses am Altstädter Ring. Die Prager sahen die astronomische Uhr erst unter der Regierung von Wenzel IV. im Jahre 1410. Aus diesem Jahr stammen die mechanische Uhr sowie das astronomische Zifferblatt und begründen damit die drittälteste Uhr dieser Art. Gebaut wurde sie von Nikolaus von Kaaden. Die Berechnungen erfolgten durch den königlichen Astronomen und Rektor der Prager Universität, den Meister Schindel.
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Beschreibung der Uhr
Das Portal der Uhr zeigt die typische Verteilung der Anzeigen in damaliger Zeit. Oben ist das Zifferblatt mit zeit- und astronomischen Anzeigen platziert, darunter das Kalendarium. An den Seiten sind die Figuren und Automaten angebracht. Über alle Zifferblätter wurde später noch der Apostellauf installiert. Weiter...
Legenden über die astronomische Uhr
Die Astronomische Uhr ist von zahlreichen Sagen umworben. Am bekanntesten ist, dank dem Schriftsteller Alois Jirásek, die Sage vom Meister Hanuš: Nachdem Meister Hanuš die Uhr fertiggestellt hatte, erklärte Meister Hanuš seine Konstruktion den Prager Ratsherren. Alle waren sich einig, noch nie ein solch beeindruckendes Werk gesehen zu haben. Weiter...
Es gibt auch anderen astronomischen Uhren...
Astronomische Uhren sind mechanisch sehr anspruchsvolle Werke. Sie sind meist kunstvoll verziert und von monumentaler Größe. Solche Uhren befinden sich bevorzugt an Rathäusern oder in Kirchen. Sie sind abgesehen von der Darstellung der damals aktuell erforschten Himmelsbewegungen dazu gedacht, den Betrachter neben der schlichten Anzeige der Uhrzeit auch zum tieferen Nachdenken über die Zeit und, besonders in Kirchen, über seine Vergänglichkeit anzuregen. Dazu wurden oft auch Figuren benutzt, die diese Zusammenhänge deutlich machen sollten; man findet beispielsweise die Darstellung des menschlichen Lebens von der Kindheit bis zum Tod, die in je 24 Stunden einmal durchlaufen wird. Weiter...







