Rubrikenarchiv Wirtschaftsmagazin
Alarmglocken schrillen: Tschechiens Wirtschaftswachstum geht zurück
Das Wachstum der tschechischen Wirtschaft ist ins Stocken geraten. Im
zweiten Quartal dieses Jahres ist das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum
letzten Jahr um 2,2 Prozent gestiegen, gegenüber dem ersten Quartal
allerdings nur um ein 0,1 Prozent. Gegenüber der Prognose des
Tschechischen Statistikamtes (ČSÚ), das 2,4 beziehungsweise 0,2 Prozent
vorhersagte, ist das zwar nur eine relativ geringfügige Abweichung, der
anhaltenden Tendenz zufolge aber schrillen bereits jetzt die Alarmglocken.
Mehrere Analytiker befürchten nämlich, dass das Wachstum im kommenden
Jahr stagnieren könnte. mehr...
Umfrage des Arbeitgeberverbands: Firmen und Unternehmer nur gedämpft optimistisch
Dem tschechischen Verband für Industrie und Verkehr (SP ČR) gehören
zirka 1600 Arbeitgeber und Unternehmer an, die insgesamt fast 800.000
Beschäftigte haben. Er ist damit der größte Arbeitgeberverband in
Tschechien und spricht so auch ein entscheidendes Wort bei der
wirtschaftlichen Entwicklung des Landes mit. Vor kurzem hat der Verband
unter seinen Mitgliedern eine statistische Erhebung durchgeführt, die
unter anderem ein Stimmungsbild zur aktuellen wirtschaftlichen Lage
vermittelt. mehr...
Wirtschaftsjurist Braun: Tschechische Firmen haben zugelegt, aber Chancen auf deutschem Markt noch nicht ausgereizt
Seit mehr als 16 Jahren hat der deutsche Rechtsanwalt Arthur Braun seine
beruflichen Zelte in Prag aufgeschlagen. Als Experte für Wirtschaftsrecht
berät er von der Moldau aus grenzüberschreitend sowohl deutsche als auch
tschechische Geschäftsleute und Unternehmen. In dieser Zeit hat sich
folglich ein reichhaltiger Fundus an Erfahrungen bei ihm angesammelt. Ein
Grund mehr für Radio Prag, mit ihm ins Gespräch zu kommen, um zu
erfahren, wie erfolgreich sich inzwischen die tschechischen Unternehmer und
Firmen auf dem deutschen Markt behaupten. mehr...
Tschechiens Brauereien reagieren auf neue Trends
Zu Jahresbeginn haben wir Sie bereits darüber informiert: Die tschechische
Bierproduktion ist das zweite Jahr in Folge zurückgegangen. Im vergangenen
Jahr lag der Rückgang bei knapp acht Prozent. Und auch jetzt, zu Beginn
der Hauptsaison, sind die hiesigen Bierproduzenten eher gedämpft
optimistisch: Sie erwarten für dieses Jahr allenfalls einen Stopp des
Trends, aber noch keinen neuen Aufschwung. Dennoch sehen sie nicht mehr
ganz so schwarz, was die Zukunft betrifft. Ein Grund dafür ist eine Reihe
neuer Trends, mit denen sich Brauer, Verkäufer und Konsumenten auf die
neue Situation eingestellt haben. mehr...
Trendwende: Deutsche Sprache in tschechischer Wirtschaft und Bevölkerung mehr denn je gefragt
Nach dem EU-Beitritt von zehn Staaten aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa
im Jahr 2004 galt die Tschechische Republik mehrere Jahre als das
wirtschaftlich attraktivste Land unter den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Die
direkte Nachbarschaft zu Deutschland und Österreich machte Tschechien
zudem für Firmen dieser beiden Länder besonders interessant. Der
Standortvorteil, den Tschechien durch seine zentraleuropäische Lage
zweifellos besitzt, wird nun aber immer mehr von deutlich hervortretenden
Defiziten überlagert. Eines davon ist die mangelhafte Qualifikation vieler
Arbeitnehmer in Tschechien. Nicht ausreichend oder oft nur einseitig
vorhanden sind besonders Sprachkenntnisse. Dieses Problem müsse man
schnellstens lösen, sind sich das Ministerium für Industrie und Handel
sowie führende Wirtschaftsinstitutionen und -unternehmen im Lande einig. mehr...
Ein Viertel aller Tschechen geht offiziell einem Gewerbe nach
Die Tschechische Republik ist ein Land der Unternehmer. Zu Ende vergangenen
Jahres überstieg die Zahl der hierzulande ausgegebenen Gewerbescheine
bereits die Grenze von drei Millionen. Das ist bemerkenswert, schließlich
leben im Land nur rund zehn Millionen Menschen. Mehr über das Phänomen
nun von Lothar Martin in unserem Wirtschaftsmagazin. Sie hören eine
Wiederholung vom Januar dieses Jahres. mehr...
Neue Strategie: Tschechien will unter die Top 20 der konkurrenzfähigsten Länder
Die Wirtschaft der Tschechischen Republik muss sich neu wappnen. Die
Erkenntnisse, die man aus der globalen Wirtschaftskrise gezogen habe, und
die Anforderungen des internationalen Konkurrenzkampfes erfordern es
einfach, dass man sich besser rüstet, stellte tschechische Minister für
Industrie und Handel, Martin Kocourek, am Montag in Prag auf der
Mitgliederversammlung der Deutsch-Tschechischen Industrie- und
Handelskammer (DTIHK) fest. Deshalb arbeite sein Ministerium derzeit gerade
an einer Strategie zur Wettbewerbsfähigkeit der Tschechischen Republik, so
Kocourek. mehr...
Tschechien und die Rettung des Euro aus Prager Sicht
Bei den diesjährigen „Štiříner Gesprächen“ – einem hochkarätig
besetzten Wirtschaftsforum mit Experten aus Tschechien und Deutschland –
war die Eurokrise eines der beherrschenden Themen. Vor zwei Wochen hatten
wir dazu bereits ein Gespräch mit dem ehemaligen Ministerpräsident des
Freistaates Sachsen und Mitglied des Sächsischen Landtages, Georg
Milbradt, gesendet. Doch wie stehen tschechische Politiker und
Finanzexperten zu diesem Thema? Darüber wollen wir Sie in den nächsten
Minuten informieren. mehr...
Wirtschaftsprofessor Milbradt: Eurozone, in der zweierlei Maß gilt, geht auf Dauer nicht
Die „Štiříner Gespräche“, die jedes Jahr im Mai gemeinsam von der
Konrad-Adenauer-Stiftung Prag und der Deutsch-Tschechischen Industrie- und
Handelskammer veranstaltet werden, sind ein hochkarätig besetztes
Wirtschaftsforum. Die Themen betreffen die europäische Wirtschafts- und
Finanzpolitik, und zwar aus deutsch-tschechischer Sicht. Bei der 13.
Auflage des Forums am Dienstag stand das Dilemma der Eurozone, die für
Griechenland, Irland und Portugal bereits einen breiten Rettungsschirm
aufspannen musste, im Mittelpunkt. Einer der beiden Hauptredner zu diesem
Thema war der ehemalige Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und
Mitglied des Sächsischen Landtages, Georg Milbradt. mehr...
Erfolgsbündnis VW/Škoda ist Paradebeispiel für geglückte Privatisierung
„Eine ungleiche Ehe unter dem Staat als Aufpasser“. So und ähnlich
wurde hierzulande vor 20 Jahren die automobile Partnerschaft bezeichnet,
die der solvente deutsche Volkswagen-Konzern und die finanziell
angeschlagene tschechische Automarke Škoda eingingen. Aus dem damals noch
mitleidig belächelten Mauerblümchen aus Mittelböhmen ist mittlerweile
ein kräftig gewachsener Global Player geworden. Die Erfolgsstory von VW
und Škoda ist das positive Paradebeispiel für eine gelungene
Privatisierung nach der Wende in Tschechien. Aber es gibt auch andere
Beispiele. mehr...

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