Rubrikenarchiv Reiseland Tschechien
Schloss Štěkeň
Am linken Ufer des Flusses Otava, etwa zehn Kilometer östlich von der
Stadt Strakonice, liegt Štěkeň. Der ehemalige Marktflecken im
Böhmerwald-Vorland, der heutzutage knapp 1000 Einwohner hat, kann auf eine
lange Geschichte zurückblicken. Denn Štěkeň lag an einem Nebenzweig des
alten Handelswegs, der von Böhmen nach Passau führte. Eine Dominante der
Gemeinde stellt bis heute das örtliche Schloss dar.
mehr...
Auf Božena Němcovás Spuren: Schloss Ratibořice
Am Samstag, dem 21. Januar, wird in Tschechien mit verschiedenen
Veranstaltungen des 150. Todestags der Schriftstellerin Božena Němcová
gedacht. Kein anderer Ort hierzulande ist mit ihr so verbunden, wie das
ostböhmische Ratibořice. Das dortige Schloss haben wir in einer unserer
Sendungen während der dortigen Adventsfeiern besucht. Dabei haben wir
versprochen, noch mehr über die Geschichte des Ortes zu erzählen. mehr...
Kapellenberg bei Úštěk / Auschau wird wieder belebt
In Nordböhmen gab es einst ein sehr dichtes Netz von Kirchen und Kapellen.
Während des Kommunismus sind insgesamt 575 Sakralbauten, die auf dem
Gebiet des früheren Nordböhmischen Kreises gestanden sind, für immer
verschwunden. Viele der Sakraldenkmäler, die 40 Jahre kommunistischer
Verwaltung überlebt haben, befinden sich bis heute in einem desolaten
Zustand. Zur Rettung und Wiederbelebung der historischen
Sehenswürdigkeiten tragen oft engagierte Bewohner der Region bei. mehr...
Advent bei den Fürsten: zu Besuch auf Schloss Ratibořice
Mit dem Ort Ratibořice ist für Generationen von Tschechen die einstige
Besitzerin des dortigen Schlosses verbunden. Die Schriftstellerin Božena
Němcová hat sie in ihrem bekanntesten Roman „Die Großmutter“
beschrieben: Die großzügige Schlossherrin „paní kněžna“. Hinter
dieser „paní kněžna“ verbirgt sich eine wirkliche Persönlichkeit,
Herzogin Katharine Wilhelmine von Sagan. Über sie, sowie über andere
Adelige, die in den vergangenen Jahrhunderten in Ratibořice zu Hause
waren, konnten die Besucher des Schlosses in der vorigen Woche bei
Sonderführungen mehr erfahren.
mehr...
Verehrt, verspottet, vergessen: Ausstellung über First Ladies in Roztoky bei Prag
Schicksal oder Mission? Diese Frage wird im Untertitel einer Ausstellung
gestellt, die vor kurzem im Mittelböhmischen Museum in Roztoky bei Prag
eröffnet wurde. Thema der Ausstellung ist das Leben und die Rolle der
Ehefrauen der tschechoslowakischen und tschechischen Präsidenten. Einige
von ihnen wurden von der Öffentlichkeit geliebt, andere wurden eher
verspottet. Von einigen der First Ladies wusste man nur noch, dass es sie
gab. mehr...
Sieben Plätze und eine astronomische Uhr: Prostějov in Mittelmähren
Die mährische Stadt Prostějov / Prossnitz ist seit dem 19. Jahrhundert
als ein Zentrum der Bekleidungsindustrie bekannt. Die Stadt in der
Haná-Ebene kann auf eine lange und ereignisreiche Geschichte
zurückblicken, an die bis heute Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen
Epochen erinnern. Dabei gibt es einige Kuriositäten in der Stadt:
Nirgendwo anders findet man im historischen Stadtzentrum sieben große,
miteinander verbundene Plätze. Und nur drei weitere Städte in Tschechien
schmückt eine astronomische Uhr. mehr...
In Gräfin Kasts Gemächern: Schloss Mníšek pod Brdy
Das klassizistische Schloss ist eine Dominante jenes Städtchens dar, das
ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Landschaft von Brdy
ist. Mníšek pod Brdy ist nur etwa 30 Kilometer von Prag entfernt und das
Schloss ist praktisch das ganze Jahr geöffnet. In der vergangen Ausgabe
des Reiselands Tschechien führten wir Sie durch die Repräsentationsräume
des Schlosses und machten Sie mit seiner Architekturgeschichte bekannt. mehr...
Das Schloss mit drei Türmen: Mníšek pod Brdy
Das mittelböhmische Städtchen Mníšek pod Brdy liegt etwa 30 Kilometer
vom Prager Stadtzentrum entfernt. Das Städtchen mit 4.500 Einwohnern ist
ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die bewaldete Landschaft
von Brdy. Die Dominante der Stadt ist das klassizistische Schloss, das
inmitten eines Parks unweit des Marktplatzes steht. Während des
Kommunismus ist der Großteil des Schlossmobiliars geplündert worden. Den
einstigen Adelssitz nutzte damals das Innenministerium vor allem für die
Aufbewahrung von Archivmaterialien. Erst im Jahr 2000 begann man
allmählich, das Schloss in Stand zu setzen und es nach historischen
Dokumenten wieder einzurichten. Das staatliche Denkmalschutzamt öffnete
das Areal für die Öffentlichkeit und die Besucher können sich nun eine
Vorstellung vom Leben des Adels am Anfang des 20. Jahrhunderts machen. mehr...
Burg Týnec nad Sázavou: Nachtfalter umschwirren altes Steingutparadies
Die Stadt war einst durch die Steingutproduktion berühmt geworden. Später
war sie als Stadt der JAWA-Motorräder bekannt. In Týnec nad Sázavou ist
auch ein Teil der Burganlage erhalten geblieben, die aus dem 11.
Jahrhundert stammt. mehr...
Burg Stará Dubá: ein unerfüllter Archäologentraum
Im Mittelalter war sie eine der größten Burgen in Böhmen. Vom ehemaligen
Sitz der einst einflussreichen Adeligenfamilie von Dubá sind heutzutage
die Ruinen einer Burg und eines mittelalterlichen Städtchens erhalten
geblieben. Etwa zwölf Kilometer von der mittelböhmischen Stadt Benešov
entfernt, erhebt sich auf einem Felsen über dem linken Ufer des Flusses
Sázava die Burg Dubá, die seit dem 17. Jahrhundert als Stará Dubá
bezeichnet wird. Die Burg wurde von einem Mitglied der Adeligenfamilie von
Benešovic gegründet. Die Angehörigen des dortigen Familienzweigs nannten
sich seitdem nach ihrem neuen Sitz Herren von Dubá. mehr...
+1
+10




