Alle Artikel Tagesecho

800. Jubiläum der heiligen Agnes von Böhmen – Kardinal Meisner las Messe im Prager Veitsdom

14-11-2011 15:08 | Martina Schneibergová

Foto: ČTK Vor allem die Christen in Tschechien halten jenes Ereignis für ein Vorzeichen der Samtenen Revolution: Die Heiligsprechung von Agnes von Böhmen fand in Rom nämlich am 12. November 1989 statt, also kurz vor den Demonstrationen, die den politischen Umsturz ins Rollen brachten. In diesem Jahr sind 800 Jahre seit der Geburt der heiligen Agnes vergangen. Mit einem festlichen Gottesdienst erreichten die Feierlichkeiten zum Agnes-Jubiläum am Samstag im Prager Veitsdom ihren Höhepunkt. Den Gottesdienst zelebrierte der Kölner Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner.  mehr...

Smog in Tschechien – Maßnahmen zur Luftverbesserung werden nur langsam gefunden und umgesetzt

14-11-2011 15:08 | Till Janzer

Ostrava (Foto: ČTK) Seit einigen Tagen herrscht Smogalarm in mehreren Gegenden Tschechiens. Am stärksten betroffen ist erneut der Mährisch-schlesische Kreis, aber nicht nur: Auch in Nordböhmen, in Prag oder in der ostböhmischen Stadt Pardubice überschreiten die Emissionen für Feinstaub die Grenzwerte derzeit um ein Mehrfaches. Doch der Kampf gegen den Smog gestaltet sich schwierig.  mehr...

„Habe nur für mich gekämpft“ – Dissident und Dichter Ivan „Magor“ Jirous gestorben

11-11-2011 14:54 | Till Janzer

Ivan Martin Jirous (Foto: ČTK) Er galt als Legende des Widerstands gegen das kommunistische Regime in den 70er und 80er Jahren: Ivan Martin Jirous, genannt „Magor“. Am Donnerstag ist der Dichter und studierte Kunsthistoriker im Alter von 67 Jahren gestorben. Ex-Präsident Václav Havel sprach von dem Verlust „eines guten Freundes“, der ihn sehr betroffen mache. Im Ausland dürfte Jirous vor allem als künstlerischer Leiter der Plastic People of the Universe bekannt gewesen sein, in Tschechien wurde er besonders nach der politischen Wende auch für sein dichterisches Werk geehrt.  mehr...

„Verdrängte Elite“ – Ausstellung über vergessene Wissenschaftler der Deutschen Universität in Prag

11-11-2011 14:54 | Markéta Kachlíková

Seit 2008 arbeitet in Prag das so genannte Collegium Europaeum, ein gemeinsames Forschungszentrum der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität und des Philosophischen Instituts der Akademie der Wissenschaften. Diese Forschungsstelle für politische und kulturelle Identität Europas veranstaltet regelmäßig wissenschaftliche Kolloquien, gibt die Editionsreihe Europaeana Pragensia zur europäischen Ideengeschichte heraus und beteiligt sich an weiteren Veranstaltungen. Als jüngstes Projekt des Collegium Europaeum wurde in dieser Woche die Ausstellung „Verdrängte Elite - vergessene Wissenschaftler der Deutschen Universität in Prag“ eröffnet. Radio Prag hat auf der Vernissage mit ihrem Autor, dem Historiker Petr Hlaváček, gesprochen.  mehr...

Hervorragende Forschung auf wackligen Beinen – tschechische Exzellenzzentren

10-11-2011 16:35 | Lena Drummer

Foto: Europäische Kommission Programme zur Förderung „exzellenter“ Forschung an Universitäten, so genannte Exzellenzinitiativen oder Exzellenzprogramme gibt es sowohl in Tschechien als auch in Deutschland. Am Mittwochabend fand dazu eine Podiumsdiskussion in der deutschen Botschaft in Prag statt. Wissenschaftler aus Deutschland und Tschechien diskutierten miteinander über die Umsetzung und Ergebnisse in beiden Ländern.  mehr...

Politischer Selbstmord vor laufender Kamera: Minister Kocourek gibt auf

10-11-2011 16:35 | Till Janzer

Martin Kocourek (Foto: ČTK) Mittlerweile ist es bereits rekordverdächtig: Am Mittwoch ist schon der sechste Minister des Kabinetts Nečas zurückgetreten. Industrie- und Handelsminister Martin Kocourek warf das Handtuch nach einem Gespräch mit Premier Nečas. Zuvor hatte er bei einem äußerst unglücklichen Presse-Auftritt nicht überzeugend erklärt, woher 16 Millionen Kronen (640.000 Euro) stammen, die vor drei Jahren urplötzlich auf dem Konto seiner Mutter aufgetaucht sind. Stattdessen bekannte er öffentlich wahrscheinlich einen Betrug.  mehr...

Ausstellung über sudetendeutsche Sozialdemokraten in Ústí nad Labem

10-11-2011 16:35 | Till Janzer

Foto: Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung Das Bild der Deutschen aus Böhmen, Mähren und Schlesien hat sich in Tschechien in den vergangenen Jahren gewandelt. Früher wurden sie häufig mit Henlein und Hitler-Deutschland gleichgesetzt, mittlerweile wird stärker differenziert. Gerade unter den sudetendeutschen Sozialdemokraten gab es zahlreiche Antifaschisten. Das Schicksal dieser Sozialdemokraten zeigt eine Ausstellung in den Räumen des Collegium Bohemicum im nordböhmischen Ústí nad Labem / Aussig. Die Vernissage fand vergangene Woche im Rahmen der Übergabe des deutsch-tschechischen Verständigungspreises statt.  mehr...

Gewerkschaften und Gesundheitsminister weiter im Clinch: keine Einigung auf Lohnerhöhung

09-11-2011 | Martina Schneibergová

Die Gewerkschaften im Gesundheitswesen haben diese Woche eine Serie von Protestaktionen gestartet. Ziel ist es, Gesundheitsminister Heger an sein Versprechen zu erinnern, die Löhne der Ärzte und des Pflegepersonals in Krankenhäusern zu Beginn kommenden Jahres um zehn Prozent zu erhöhen. Am Mittwochvormittag trafen sich beide Seiten zu Gesprächen. Erwartet worden war, dass man sich auf eine Lösung einigt. Doch die Verhandlungen endeten ohne konkretes Resultat.  mehr...

Kunst, die die Sinne verwirrt – Prager Galerie zeigt tschechisch-österreichische Ausstellung

09-11-2011 | Lena Drummer

In der Galerie Hunt Kastner im Prager Stadtteil Letná ist eine gemeinsame Ausstellung eines tschechischen Künstlers und einer österreichischen Künstlerin zu sehen. Jan Šerých aus Prag zeigt eine Videoinstallation und Esther Stocker aus Wien eine Rauminstallation. Titel der Doppel-Schau ist „Lies and Layers“, auf Deutsch lässt sich das vielleicht am ehesten mit „Lügen und Lagen“ oder „Erdichtungen und Ebenen“ wiedergeben.  mehr...

Juristische Fakultät der Universität Pilsen darf keine Doktoranden mehr ausbilden

08-11-2011 16:06 | Marco Zimmermann

Seit einigen Jahren genießt die juristische Fakultät der Universität Pilsen einen zweifelhaften Ruf. Es gab Plagiatsvorwürfe sowie Gerüchte über so genannte „Schnellstudenten“. Diese hätten in ungewöhnlich schneller Zeit und ohne auf dem Campus gewesen zu sein, ihren Titel erhalten. Nach den Skandalen der vergangenen Jahre entzog nun das Bildungsministerium der Fakultät das Recht, den Doktortitel zu verleihen.  mehr...

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