Rubrikenarchiv Tagesecho
ČEZ-Generaldirektor Martin Roman tritt unerwartet zurück
Ein wirtschaftliches Erdbeben erschütterte am Mittwoch die Tschechische
Republik. Martin Roman, der 42jährige Generaldirektor des größten und
erfolgreichsten Energielieferanten des Landes (ČEZ) trat unerwartet
zurück. Roman hatte den Konzern sieben Jahre geleitet. Analysten und
Kommentatoren rätseln, warum er gerade jetzt das Handtuch geworfen hat. mehr...
Eishockey-Extraliga: Nach traurigem Saisonstart wieder viel Spannung zu erwarten
Dem Beginn einer neuen Saison in der Tipsport-Extraliga fiebern die
Sportfans in Tschechien immer mit großer Vorfreude entgegen. Aus gutem
Grund, denn die Punktspiele der 14 Teams in der höchsten
Eishockey-Spielklasse versprechen stets hervorragenden Sport und gute
Unterhaltung, zumal die Liga sehr ausgeglichen ist. Vor dem Beginn der
neuen Spielzeit allerdings ist die Stimmung sehr gedrückt. Zu den 44
Opfern der Flugzeugkatastrophe bei Jaroslawl gehören nämlich auch drei
tschechische Eishockey-Nationalspieler, die man in diesen Tagen beerdigt
hat. Um von dieser Tragödie etwas Abstand zu gewinnen, hat man den
Saisonstart der Liga von Freitag auf Sonntag verschoben. mehr...
Haushaltsstreit: VV-Partei bedingt Kirchenrestitution mit mehr Geld für Verkehrsressort
Die tschechische Regierung scheint seit einem Jahr bei ihrer Arbeit nach
demselben Schema zu funktionieren: Immer wieder taucht ein Koalitionsstreit
auf, bei dem einer der Regierungspartner mit seinem Austritt aus dem
Kabinett droht. Es liegt dann ein mögliches Auseinanderbrechen der
Koalition in der Luft. Mehrere solche Krisen hat das Kabinett bereits
überstanden. Doch nun haben die Verhandlungen über den Staatshaushalt
für das kommende Jahr einen neuen Zankapfel in der Koalition geschaffen. mehr...
„Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenleben“ - das geplante Sudetendeutsche Museum in München
München ist in den Jahren nach der Vertreibung zu einem Zentrum der
Sudetendeutschen geworden. Die meisten Deutschen aus den böhmischen
Ländern siedelten sich in Bayern an. Der ehemalige Ministerpräsident
Franz Josef Strauß bezeichnete die Sudetendeutschen deswegen einmal als
„vierten Stamm“ Bayerns. Nun soll in München das Sudetendeutsche
Museum entstehen. mehr...
Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds blickt besorgt nach Nordböhmen
Seit 1997 unterstützt der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds Projekte,
deren Ziel es ist, die Verständigung zwischen den Menschen aus beiden
Ländern zu verbessern. Anfang dieser Woche kam der Verwaltungsrat des
Fonds in Bautzen zu seiner vierteljährlichen Sitzung zusammen, um darüber
zu beraten, welche Projekte künftig finanziell gefördert werden sollen.
Am Mittwoch wurden die aktuellen Pläne dann in Prag präsentiert. mehr...
Neue DTIHK-Zweigstelle im nordmährischen Ostrau
Die Deutsch-Tschechische Industrie und Handelskammer (DTIHK) hat zum 1.
September eine neue Außenstelle in der nordmährisch-schlesischen
Metropole Ostrava / Ostrau eröffnet. Ziel ist die Förderung der
deutsch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen in dieser Region, um die
Potenziale des Industrie- und Technologiestandorts wirksamer
auszuschöpfen. Dazu ein Interview mit DTIHK-Sprecher Hannes Lachmann. mehr...
„Wahnsinnige“ 80 Jahre des Schriftstellers Ivan Klíma
Ivan Klíma ist einer der bekanntesten und meistübersetzten tschechischen
Schriftsteller. Der Autor der Prosawerke „Die Liebenden für eine
Nacht“, „Liebe und Müll“ oder „Der Richter in eigener Sache“
feiert am Mittwoch seinen 80. Geburtstag. Sein Schaffen wurde von Franz
Kafka sowie von Karel Čapek und dessen tolerantem Humanismus beeinflusst. mehr...
Škoda und Hyundais Europawerk bauen Autoproduktion in Tschechien aus
In Frankfurt am Main wurde am Dienstag die bedeutendste Fahrzeugschau
dieses Herbstes, der internationale Autosalon eröffnet. Zu den Ausstellern
gehören auch der größte tschechische Pkw-Hersteller Škoda Auto und die
europäische Firma von Hyundai, die ihre Fahrzeuge im schlesischen Nošovice
produziert. mehr...
Griechen-Krise: Nervosität auch in Prag, Außenminister Schwarzenberg für Ausstiegsregelung
Die Schuldenkrise und die pessimistischen Aussichten für Griechenland sind
derzeit das beherrschende Thema in der EU. Obwohl nicht Teil der Eurozone,
schauen auch die Tschechen mit banger Mine über die Grenzen. Denn sobald
die deutsche Wirtschaft hustet, wird im Nachbarland das Fieberthermometer
gezückt. Wie also denken Wirtschaft und Politik in Tschechien über die
Krise? mehr...
Schwere Krawalle bei Demonstration gegen Roma in Nordböhmen
Nordböhmen kommt derzeit nicht zur Ruhe. Auch an diesem Wochenende hatte
die rechtsextremistische Arbeiterpartei mehrere Demonstrationen angemeldet.
Die Situation im Schluckenauer Zipfel ist zugespitzt, seit es zu
Übergriffen von Roma gekommen war. Bürger und Lokalpolitiker sind
empört, die Rechtsextremisten sehen die Möglichkeit, Stimmung zu machen,
und die Regierung in Prag schickt die Bereitschaftspolizei. mehr...
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