Rubrikenarchiv Tagesecho
„Gespräche in totaler Offenheit“: Bundespräsident Wulff auf Antrittsbesuch in Prag
Den Anfang machte Außenminister Schwarzenberg in Berlin, kurz darauf
folgte ihm Premier Petr Nečas. Die Rede ist von den Antrittsbesuchen
tschechischer Politiker im Nachbarland Deutschland. Kürzlich machte
Sachsens Ministerpräsident Tillich in Prag Station. Und am Montag konnte
Prag nun einen weiteren Antrittsbesucher aus Deutschland empfangen: den im
Sommer neu gewählten Budespräsidenten Christian Wulff. Am Vormittag
stand
ein Treffen mit Staatspräsident Klaus auf dem Programm. mehr...
Tschechische Politiker sind zufrieden mit dem Nato-Gipfel
Die Nato wird ein eigenes Raketenabwehrsystem haben. Darauf haben sich die
Mitgliedstaaten am Wochenende in Lissabon geeinigt. Dieses System soll in
engem Informationsaustausch mit dem russischen System stehen. Welche Rolle
dabei Tschechien zukommt, und wie es um das andere große Thema Afghanistan
bestellt ist, darüber berichtet Christian Rühmkorf. mehr...
Bundespräsident Wulff: „Deutsch-tschechische Beziehungen gehen in die richtige Richtung“
Der deutsche Bundespräsident Christian Wulff weilt zu seinem
Antrittsbesuch in Tschechien. Bereits Ende vergangener Woche gab Wulff ein
Interview für die Inlandssendungen des Tschechischen Rundfunks. Dabei
zeigte sich der Bundespräsident durchaus vertraut mit den Höhen und
Tiefen der gemeinsamen deutsch-tschechischen Geschichte.
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Posselt: Die Gesellschaft bewegt sich weiter - der Präsident ist zurückgeblieben
Dieser Tage reisten zwei Delegationen aus Bayern durch Böhmen. Eine wurde
angeführt durch den bayerischen Kultusminister Ludwig Spaenle, die andere
durch Bernd Posselt, EU-Parlamentarier und Sprecher der Sudetendeutschen
Volksgruppe. Eigentlich hatte man im Herbst einen anderen bayerischen Gast
in Prag erwartet.
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„Bischöflicher Briefwechsel von 1990 war prophetische Arbeit“
Es war ein Neuanfang des tschechisch-deutschen Dialogs. Der Briefwechsel
zwischen den tschechoslowakischen und deutschen katholischen
Bischofskonferenzen von 1990 hat sich auf die weiteren
tschechisch-deutschen Initiativen ausgewirkt. Am Donnerstag erinnerten die
tschechischen und deutschen Bischöfe bei einer Feierstunde in Prag an die
Ereignisse von 1990.
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„Prag ist kein Palermo“: 2000 Menschen protestierten gegen Rathauskoalition
Die Verhandlungen über die Bildung einer Koalition im Prager Rathaus haben
sich einige Wochen lang hingezogen. In der Nacht auf Dienstag fiel die
Entscheidung darüber, wer in den nächsten vier Jahren in der
tschechischen Hauptstadt regieren wird: Die Bürgerdemokraten (ODS)
schlossen eine Koalition mit den Sozialdemokraten (ČSSD) und der
Wahlsieger, die neue konservative Partei Top 09, war plötzlich aus dem
Rennen. Mit ihr hatten die Wähler die Hoffnung verbunden, dass sie sich
für mehr Transparenz im Prager Magistrat einsetzen würde. Mehr als 2000
unzufriedene Prager haben am Mittwochnachmittag gegen die tags zuvor in
einer Nacht-und-Nebel-Aktion geschlossene Koalition auf dem Prager
Wenzelsplatz demonstriert.
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15. Festival des deutschsprachigen Theaters zieht erfolgreiche Bilanz
Am Mittwoch gastierte das Deutsche Theater Berlin mit Dennis Kellys Stück
„Liebe und Geld“ in Prag. Mit der so gut wie ausverkauften Inszenierung
des Regisseurs Stephan Kimmig ging der 15. Jahrgang des Festivals des
deutschsprachigen Theaters zu Ende. Die Veranstalter sprechen von einem
vollen Erfolg und haben bereits mit den Vorbereitungen für die 16. Auflage
des Festivals begonnen, die einige Neuerungen verspricht.
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Karel Hynek Mácha: 200. Geburtstag des tschechischen National-Romantikers
Er ist der bedeutendste tschechische Dichter der Romantik und gleichzeitig
ein wichtiges tschechisches Nationalidol: Vor 200 Jahren wurde in Prag
Karel Hynek Mácha geboren. Über die Bedeutung und Wirkung des Dichters
hat Radio Prag mit Dalibor Dobiáš vom Institut für tschechische
Literatur an der Akademie der Wissenschaften gesprochen.
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Stimmenkauf: Gerichte annullieren Kommunalwahlen in vier Städten
Die Kommunalwahlen, die Mitte Oktober in Tschechien durchgeführt wurden,
geraten immer mehr zur Farce. Durch mehrere Gerichte wurde inzwischen
festgestellt, dass diese Wahlen gleich in vier Städten massiv beeinflusst
wurden. Deshalb müssen sie dort nun wiederholt werden.
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Giftmord oder Nierenstein? Forscher ermitteln im Fall Tycho Brahe
Auch wenn er sich in Prag nur zwei Jahre lang aufhielt, ist er in die
tschechischen Geschichtsbücher eingegangen. Der dänische Astronom und
Mathematiker Tycho Brahe ist nach Prag 1599 gekommen und lebte auf dem Hof
von Rudolf II. bis zu seinem Tod im Jahre 1601. Die Umstände, unter denen
der namhafte Wissenschaftler starb, beschäftigen seit Jahren die Forscher
und Krimi-Autoren nicht nur in Tschechien, sondern auch in seiner
dänischen Heimat. Auf Wunsch dänischer Forscher wurde das Grab von Tycho
Brahe in der Prager Teynkirche am Montag geöffnet, um die sterblichen
Überreste des Astronomen einer gründlichen Analyse zu unterziehen.
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