Rubrikenarchiv Tagesecho
Zum 15. Mal: Festival des deutschsprachigen Theaters in Prag
Bereits in seinen 15. Jahrgang startet an diesem Wochenende in Prag das
Festival des deutschsprachigen Theaters. Radio Prag stellt Ihnen das
diesjährige Programm der vier Teilnehmerländer vor.
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Den Reichen geben, den Armen nehmen? „Kleine“ Rentenreform erhitzt die Gemüter
„Die meisten über 50-Jährigen müssen mit einer niedrigeren Rente
rechnen.“ Mit dieser Schlagzeile schockierte die Tageszeitung Lidové
noviny am Samstag eine ganze Generation. Grund sei ein Gesetzesentwurf, den
Arbeits- und Sozialminister Jaromír Drábek (TOP 09) in den kommenden
Tagen der Regierung vorlegen will. Demnach würden ab Herbst nächsten
Jahres die Renten von Beziehern niedrigerer Einkommen sinken.
Großverdiener hingegen dürften sich über höhere Renten freuen.
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„Evoluce 4 z Revoluce“ – TV-Dokument begleitete vier Persönlichkeiten 20 Jahre lang mit der Kamera
Jan Ruml, Michael Kocáb, Martin Mejstřík und Kryštof Řimský. Drei
Politiker und ein Schauspieler, aber auch ein Rockmusiker, ein
Schriftsteller, ein ehemaliger Arbeiter und ein Ex-Junkie. 20 Jahre lang
haben diese vier Persönlichkeiten ihr Privatleben mit einem Kamerateam
geteilt. Von der Samtenen Revolution bis zum November des Vorjahres. Nun
ist der Dokumentarzyklus fertig und ab nächster Woche im Tschechischen
Fernsehen zu sehen.
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Regierung unterstützt Gesetz über antikommunistischen Widerstand – trotz Kritik der Fachwelt
Drei Wellen des Widerstandes zählt die neueste tschechische Geschichte:
die erste im Ersten Weltkrieg gegen die Habsburger Monarchie, die zweite im
so genannten Protektorat Böhmen und Mähren gegen die Nazis und die dritte
nach dem Zweiten Weltkrieg gegen das kommunistische Regime. Der Kampf gegen
den Kommunismus ist indes in Tschechien ein heiß diskutiertes Thema: Wo
begann er und was fällt alles unter den Begriff? Nun steht ein Gesetz kurz
vor der Verabschiedung, das die Anerkennung dieses auch „Dritten
Widerstand“ genannten Kampfes regeln soll. Nicht nur die linksgerichtete
Opposition, sondern auch Fachleute haben jedoch Einwände.
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Bayerische Caritas zu Besuch in Böhmen: „Wir können auch von Ihnen lernen“
Die Caritas konnte in Tschechien erst seit der Wende von 1989 ihre Arbeit
entwickeln. Seitdem arbeiten die Caritasverbände in Süd- und Westböhmen
grenzüberschreitend mit ihren Kollegen aus Bayern zusammen. In diesen
Tagen weilte eine Delegation des bayerischen Caritas-Verbandes zu Besuch
bei den tschechischen Kollegen. Ihre Exkursion beendeten sie am Montag bei
der Caritas in Pilsen.
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Absurdität des Jahres: Warum online, wenn´s auch auf Papier geht?
Alljährlich wird sie per Umfrage unter den Unternehmern gewählt: die
Absurdität des Jahres. Frei nach dem Motto: Welche Vorschrift macht den
Unternehmern das Leben besonders und - vor allem – unsinnigerweise
schwer. Der Wettbewerb wird von der Wirtschaftszeitung Hospodářské
noviny und der PR-Agentur Bison & Rose veranstaltet und trägt sogar in
vielen Fällen Früchte. Christian Rühmkorf verrät Ihnen, was die
Unternehmer in diesem Jahr als absolut absurd küren.
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Regierung bringt Haushalt durch und Opposition sowie Gewerkschaften gegen sich auf
Die tschechische Regierung scheint ihre Sparmaßnahmen ohne Wenn und Aber
durchzusetzen. Am Dienstag hat sie in einer Sondersitzung des
Abgeordnetenhauses und im Eilverfahren mehrere Begleitgesetze zum
Staatshaushalt verabschiedet. Dies verschlechtert die ohnehin nicht guten
Beziehungen zwischen Regierung und Opposition weiter. Weil die
Mitte-Rechts-Koalition zudem auf den Lohnkürzungen für Staatsbedienstete
beharrt, haben die Gewerkschaften nun einen Streik angekündigt.
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„Für Neonazis ist der Boden in Tschechien heiß geworden“
Die rechtsextremistische Szene in Tschechien sei „in Passivität
erstarrt“. Das schreibt der tschechische Geheimdienst BIS in seinem
Quartalsbericht zum Thema Extremismus. Zeigen die Maßnahmen der
tschechischen Regierung im Kampf gegen den Rechtsextremismus Wirkung? Wie
gefährlich sind die Rechtsextremisten hierzulande noch? Darüber hat Radio
Prag mit Miroslav Mareš gesprochen, dem Extremismusexperten von der
Masaryk-Universität in Brno / Brünn.
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„Der Apfelbaum“ – erstes Kinderbuch zu Vertreibung und Versöhnung
Selbst ein Kind der Vertreibung, möchte sie heute gerade Kindern ihre
Erfahrungen vermitteln. Renate Kolb wurde im Kriegsjahr 1942 im
thüringischen Erfurt geboren. Kurz darauf zog die Familie nach Fleißen im
Egerland, der Ort heißt heute Plesná. Renate Kolbs Vater starb im Krieg
in Russland, 1946 wurde der Rest der Familie aus Fleißen vertrieben und
siedelte sich in Bayern an. Aus ihren Erinnerungen hat Renate Kolb das
Kinderbuch „Der Apfelbaum“ geschrieben.
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Regierung will tschechische Bauern fördern – aber nur gezielt
In den letzten Jahren werden immer mehr Lebensmittel nach Tschechien
eingeführt. Gegen diesen Trend stemmt sich das Landwirtschaftsministerium.
Es will die Konkurrenzfähigkeit der tschechischen Bauern erhöhen. Darauf
haben sich Landwirtschaftsminister Ivan Fuksa und Premier Petr Nečas
geeinigt.
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