Rubrikenarchiv Tagesecho
Die „Arche Europa“ erreicht ihr Ziel: Prag
Jetzt heißt es wieder „Schiff Ahoj!“ Wir verfolgen schon seit zwei
Tagen den Weg der „Arche Europa“ auf tschechischem Gebiet. An Bord sind
zwei Schulklassen aus Deutschland und Tschechien sowie unser Reporter
Christian Rühmkorf. Mit ihm hat Daniel Kortschak über den letzten Tag der
Fahrt gesprochen.
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„Arche Europa“ durchpflügt nicht nur deutsch-tschechische Gewässer
Die Arche Europa ist mit tschechischen und deutschen Kindern unterwegs von
Berlin nach Prag. Sie ist mittlerweile in böhmischen Gewässern
angekommen. Zu Wasser und zu Land haben die Kinder ein volles
Kulturprogramm. Dabei ist auch unser Reporter Christian Rühmkorf. mehr...
Brünn streitet um Hammer und Sichel auf sowjetischem Kriegerdenkmal
Vor 64 Jahren befreiten Soldaten der Roten Armee die mährische Stadt Brno
/ Brünn. Am Montag wurde der sowjetischen Soldaten gedacht, die beim Kampf
um die Stadt gefallen sind. Mehr als der Gedenkakt an sich stand aber der
Ort der Kranzniederlegung im Fokus des Interesses: ein Kriegerdenkmal der
Roten Armee. Auf ihm ist eine Metallplatte des fünfzackigen Sowjetsterns
mit Hammer und Sichel angebracht. In Brünn wird über diese Symbol
erbittert gestritten.
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Nicole Cabell in Prag: Ich möchte mal Rusalka singen
Sie gilt als eine der hoffnungsvollsten jungen Sopranistinnen der Welt und
sang inzwischen sowohl in der Metropolitan Opera in New York, als auch in
mehreren renommierten europäischen Opernhäusern: die Kalifornierin Nicole
Cabell. Am Mittwoch haben auch die tschechischen Opernfans zum ersten Mal
die Chance, die Sopranistin live zu erleben.
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Arche Europa auf großer Fahrt zwischen Deutschland und Tschechien
Zur Zeit kämpft sich die Arche Europa auf der Elbe stromaufwärts Richtung
Prag. Die Bordcrew besteht aus Schülern. Die Sechstklässler kommen aus
Deutschland und Tschechien. Sie reisen 10 Tage gemeinsam über vier Flüsse
von Berlin nach Prag. Und sind auf der Suche nach der Kindheit. Genauer:
nach deutsch-tschechischen Kindheiten. Mit einem Wort nach gemeinsamen
Wurzeln. Für die nächsten drei Tage an Bord ist auch unser Reporter
Christian Rühmkorf. Patrick Gschwend hat mit ihm gesprochen:
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Tschechien reagiert noch zurückhaltend auf Schweinegrippe-Epidemie
103 Menschen sollen bereits an der Schweinegrippe gestorben sein, alle in
Mexiko. Weitere Erkrankungsfällen gab es in den USA und Kanada, am
Montagmittag wurde zudem der erste Fall in Europa bestätigt: ein Spanier,
der aus Mexiko kam. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat bereits
gewarnt: Die Grippe könnte pandemischen Charakter haben. Wegen des neuen
Grippe-Virus hat die tschechische EU-Ratspräsidentschaft für den
Donnerstag eine Sondersitzung der Umweltminister aus den 27
Mitgliedsstaaten einberufen. Tschechien selbst reagiert bisher jedoch
zurückhaltend auf die Schweinegrippe-Epidemie. Patrick Gschwend sprach mit
Till Janzer, der sich informiert hat.
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Sieg im Eishockey, Niederlage beim Tennis
In ihrem ersten Spiel bei der Eishockey-WM in der Schweiz konnten die
tschechischen Spieler einen deutlichen Sieg feiern: Mit 5:0 schickten sie
das dänische Team vom Eis. Weniger erfolgreich waren am Wochenende
hingegen die tschechischen Tennisspielerinnen. Die zahlreichen
tschechischen Fans im schweizerischen Kloten hatten am Samstag allen Grund
zur Freude. Das tschechische Hockey-Team hatte ihre Erwartungen nicht
enttäuscht und besiegte Dänemark klar mit 5:0. Sehr zufrieden mit der
Leistung seines Teams zeigte sich auch der tschechische Trainer Vladimír
Růžička. Besonders betonte er die Leistung des Torhüters Jakub
Štěpánek. Der 22-jährige Keeper des Ostrauer Vereins HC Vítkovice
bestritt erst sein viertes Ländermatch.
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Holocaust-Leugner David Duke aus Tschechien ausgewiesen
Die tschechischen Behörden haben David Duke des Landes verwiesen. Das
ehemals führende Mitglied des rassistischen Ku-Klux-Klan war am
vergangenen Freitag zu einer Autorenreise nach Tschechien gekommen, um
sein
Buch „Mein Erwachen“ vorzustellen. In dem Buch sind Passagen
enthalten,
die als Leugnung des Holocaust interpretiert werden können. mehr...
Informeller EU-Gipfel zur Regionalentwicklung unter schwierigen Rahmenbedingungen
Zwei Monate und eine Woche läuft sie noch. Die tschechische
EU-Ratspräsidentschaft. Bisher machte Tschechien durchaus keine schlechte
Figur. Zwar blieben spektakuläre Erfolge aus, doch grobe Schnitzer
leistete sich das Land eigentlich auch nicht. Nun aber scheint die
innenpolitische Krise in Tschechien die letzten Wochen der
EU-Präsidentschaft kräftig zu verderben. Deutlich zu merken ist das
zurzeit beim informellen Gipfel der Minister für Regionalentwicklung
im westböhmischen Nobelkurort Mariánské Lázně / Marienbad. Für Radio
Prag vor Ort ist Daniel Kortschak: mehr...
EU-Vorsitz im Eimer - Entropa verschwindet
Sofort nach seiner Installation hat das Kunstwerk die politischen Gemüter
erhitzt. Inzwischen hat man sich einigermaßen daran gewöhnt, doch nun
soll es bald wieder beseitigt werden. Die Rede ist vom multimedialen Puzzle
namens Entropa, das seit dem Januar den tschechischen EU-Vorsitz im
Brüsseler Ratsgebäude präsentiert. Der tschechische Bildhauer David
Černý entschied sich, sein Werk abzumontieren.
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