Rubrikenarchiv Tagesecho
Jung, lesbisch, Prag. Geht das gut?
Was viele nicht wissen: Prag ist ein internationaler Anziehungspunkt für
Gay-Tourismus. Homosexuelle finden gefallen am Nachtleben der tschechischen
Hauptstadt. Ein Grund, die junge Prager Lesbenszene einmal etwas näher
unter die Lupe zu nehmen. Wie es sich lebt als Lesbe in Prag?
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Streit um Sparpolitik: Christdemokraten und Linke drücken höheres Mutterschaftsgeld durch
Unter den tschechischen Parteien herrscht Streit über die Sparpolitik der
parteilosen Übergangsregierung. Entzündet hat sich der Streit unter
anderem an der Höhe des so genannten Mutterschaftsgeldes. Nun ist es im
Abgeordnetenhaus zu einer Entscheidung gekommen.
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Olympia: Gold für Eiskönigin, Bronze für Langlauf-Staffel, Aus im Eishockey
Bis auf die Eishockeyspieler haben die tschechischen Athleten bei den
olympischen Winterspielen in Vancouver einen glänzenden Mittwoch erlebt.
Nach zwölf Tagen hatte das tschechische Olympia-Team drei Medaillen auf
dem Konto. Innerhalb von 100 Minuten kamen am Mittwoch zwei weitere
Medaillen hinzu.
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Designierter Leiter des Totalitarismus-Instituts machte einen Kurs in Marxismus-Leninismus
Die Konflikte im und um das Institut für das Studium totalitärer Regime
gärten schon lange. Aufgabe des Instituts ist es unter anderem, die
kommunistische Vergangenheit aufzuarbeiten. Einige Historiker, Politiker
und Journalisten warfen dem Institutsleiter Pavel Žáček wiederholt vor,
Geschichtsschreibung nur aus den Archiven der früheren kommunistischen
Geheimdienste zu betreiben, die dem Institut untergeordnet sind. In der
vergangenen Woche schienen die Kritiker einen Erfolg errungen zu haben. Der
Institutsrat berief Žáček als Chef ab. Sein Nachfolger soll im April der
Historiker Jiří Pernes werden. Doch der sieht sich schweren Vorwürfen
ausgesetzt seit am Dienstag herauskam, dass er Ende der 1980er Jahre Kurse
in Marxismus-Leninismus besucht hatte. Was noch schwerer wiegt: Den Besuch
der Kurse hat Pernes in seiner Bewerbung um die Leitung des Instituts
verschwiegen. Patrick Gschwend hat darüber mit Petr Koura gesprochen,
einem früheren Mitarbeiter des Instituts für das Studium totalitärer
Regime.
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Verkehrsarbeiter streiken für die Beibehaltung sozialer Vergünstigungen
Der 1. März wird in Tschechien für viele Berufstätige und Pendler
vermutlich zur Nervenprobe. Für kommenden Montag haben nämlich die
Gewerkschaften einen fünfstündigen Streik der öffentlichen
Verkehrsbetriebe angekündigt. Von vier Uhr bis neun Uhr morgens sollen die
meisten Züge, Busse und vor allem der öffentliche Nahverkehr in den
Großstädten stillstehen. Die Gewerkschaften wollen damit eine
Überarbeitung des neuen Mehrwertsteuergesetzes erzwingen.
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Oskar Kokoschkas „Mährisch Ostrau“ zum ersten Mal in Tschechien ausgestellt
Er ist zweifelsohne der berühmteste Maler, der die Industriestadt Ostrava
je gemalt hat: Oskar Kokoschkas „Blick auf Mährisch Ostrau“ entstand
1937. In diesen Tagen wird das Gemälde zum ersten Mal in Tschechien
ausgestellt.
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Mene-Tekel-Festival erinnert an Intellektuelle im Widerstand gegen das kommunistische Regime
Die Kenntnisse vor allem der jungen Generation über die neueste Geschichte
Tschechiens zu verbessern ist das Hauptziel des Festivals gegen
Totalitarismus „Mene Tekel“. Das Festival wird in Prag immer Ende
Februar veranstaltet, um an den kommunistischen Putsch vom 25. Februar 1948
in der Tschechoslowakei zu erinnern. Das 4. internationale
Mene-Tekel-Festival begann am Montag in Prag.
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Regierung beschließt Regeln für Managergehälter und die Vergabe öffentlicher Aufträge
Am Montag traf sich die tschechische Regierung zu einer ihrer letzten
Sitzungen in dieser Legislaturperiode. Die Aufmerksamkeit der Medien
richtete sich dabei vor allem auf neue Regeln für Managergehälter und bei
der Beurteilung von öffentlichen Aufträgen, die beschlossen wurden.
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Ein neues Museum in Kuttenberg zeigt Marionetten der Zwischenkriegszeit
Das mittelböhmische Kutná hora / Kuttenberg ist um eine touristische
Attraktion reicher. In der Unesco-Weltkulturerbestadt hat in diesen Tagen
ein Marionetten-Museum neu eröffnet. Es entführt die Besucher in die
lebendige tschechische Puppenspielerszene vergangener Zeiten.
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„Affäre Pandur“: Verteidigungsminister Barták weist Korruptionsvorwürfe zurück
Eine Antikorruptionseinheit der tschechischen Polizei hat in der Causa
„Transportpanzer Pandur“ erneut Ermittlungen aufgenommen. Auslöser war
ein Bericht in der Tageszeitung „Mladá fronta Dnes“ von vergangener
Woche. Die Reporter hatten zwei Ex-Manager der österreichischen
Rüstungsfirma Steyr zu diesem Riesenauftrag der tschechischen Regierung
befragt. Ergebnis: Es sollen reichlich Schmiergelder von Steyr in die
tschechische Politik geflossen sein. Über den aktuellen Stand der Dinge
sprach Till Janzer mit Christian Rühmkorf.
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