Rubrikenarchiv Tagesecho
Mit „Angélique“ und Gott über´s Prager Opernparkett
Der erste Operball fand Anfang des 18. Jahrhunderts in Paris statt. Dennoch
gilt noch heute: Ein Opernball, das ist eine Wiener, eine
österreichisch-ungarische Angelegenheit. Und das ist auch einer der
Gründe, weshalb immer wieder versucht wird, die Tradition des Prager
Opernballs aufrecht zu erhalten. 1948 war das so, dann kam der Kommunismus,
und erst 1992 hat der deutsche Dirigent Friedemann Riehle die Sache wieder
in die Hand genommen. Obwohl immer noch keine ununterbrochene Tradition
entstanden ist – in diesem Jahr findet er wieder statt, der Prager
Operball. Christian Rühmkorf traf Friedemann Riehle in einem Prager Café.
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ČEZ-Stromsheriffs sorgen weiter für Aufregung – Innenminister Pecina im Interview
Die umstrittene Inkasso-Abteilung des mehrheitlich staatlichen
Stromkonzerns ČEZ soll mit fragwürdigen Methoden Jagd auf Stromdiebe und
Schuldner gemacht haben. Dies belegen den Medien zugespielte
Videoaufnahmen. Radio Prag hat bereits darüber berichtet. Wir fassen
weitere Reaktionen darauf zusammen und haben auch Innenminister Martin
Pecina zu der Causa befragt. mehr...
Prager Caritasverband öffnet Grundschule in Uganda
Nicht einmal die Grundschulbildung ist im ostafrikanischen Uganda
selbstverständlich: Ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung kann nicht
lesen und schreiben. Die Leute vom Prager Caritasverband wollen nun auch
den Kindern aus den ärmsten Familien in einer der ugandischen Regionen die
Möglichkeit bieten, eine Schule zu besuchen. Die ersten 189 Kinder haben
sich am 1. Februar im Dorf Kitula in die Bänke der neuen
Jan-Nepomuk-Schule gesetzt.
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Vor 20 Jahren aufgelöst: Tschechoslowakische Geheimpolizei (StB)
Am letzten Januartag des Jahres 1990 veröffentlichte der damalige
Innenminister Richard Sacher einen Erlass, mit dem die kommunistische
Geheimpolizei der Tschechoslowakei (StB) aufgelöst werden sollte. In Kraft
trat diese Bestimmung am 15. Februar desselben Jahres. So wurde die StB,
die zu einer berüchtigten und menschenfeindlichen Institution geworden
war, 42 Jahre nach der Gründung aufgelöst.
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Der gefährdete Kuckuck ist Vogel des Jahres 2010 in Tschechien
Der Vogel gilt als ein Frühlingsbote: Seinen typischen Doppelruf kann man
bei uns zum ersten Mal etwa Mitte April hören. Zudem ist der Zugvogel
durch sein räuberisches Verhalten bekannt geworden: Jeder weiß, dass er
seine Eier in fremde Nester legt. Es geht um den Kuckuck. Er wurde in
Tschechien nun zum Vogel des Jahres 2010 erklärt. mehr...
ČEZ: Zweifelhafte Methoden bei der Jagd auf Stromdiebe?
Rund vier Millionen Euro Schaden entstehen dem halbstaatlichen Stromkonzern
ČEZ pro Jahr durch notorische Nicht-Zahler und Stromdiebe. Seit einigen
Jahren treibt das Energieunternehmen seine Forderungen mit Hilfe einer
Spezialeinheit ein. Nun sind brisante Videoaufnahmen an die
Öffentlichkeit
gelangt, die diese „Strom-Sheriffs“ in keinem guten Licht erscheinen
lassen. mehr...
Demjanjuk-Prozess: Tschechischer Rundfunk entdeckt Augenzeugen in Moskau
Vor wenigen Monaten wurde vor dem Landgericht München der Prozess gegen
John Demjanjuk eröffnet. Der 89-jährige gebürtige Ukrainer soll als
Wachmann im Vernichtungslager Sobibor Handlanger bei der Ermordung von fast
30.000 Menschen gewesen sein. Das Problem: Keiner der bisherigen Zeugen hat
Demjanjuk dort persönlich sehen. Aktuellen Informationen nach hat die
Moskau-Korrespondentin des Tschechischen Rundfunks, Lenka Kabrhelová,
einen Augenzeugen gefunden. Mit ihr sprach Christian Rühmkorf.
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Regierung: Impfung gegen Schweinegrippe weiter freiwillig – Präsident Klaus: Lasse mich nicht impfen
Über das Auftreten der Schweinegrippe in Tschechien war seit Jahrsbeginn
nicht viel zu hören. Bis Mitte vergangener Woche, als der nationale
Sicherheitsrat ohne Umschweife empfahl, dass sich 16.000 tschechische
Soldaten einer Pflichtimpfung gegen die Krankheit unterziehen sollten. Am
Freitag wurde diese Zahl zwar auf 8000 halbiert, die Diskussion über das
Für und Wider einer Pflichtimpfung gegen die Schweinegrippe aber ist
erneut entfacht.
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Polnische Minderheit will mehr Rechte – Treffen mit Staatspräsident Klaus
Rund 52.000 Angehörige hat die polnische Minderheit in Tschechien. 80
Prozent von ihnen leben im Mährisch-schlesischen Kreis, also im Nordosten
des Landes an der Grenze zu Polen. Nach dem Ersten Weltkrieg waren ihre
Vorfahren praktisch über Nacht zu einer Minderheit in einem fremden Staat
geworden, weil ihre Heimat der neu gegründeten Tschechoslowakei
zugeschlagen wurde. Am Montag besuchte Staatspräsident Václav Klaus die
Gegend und hat dabei mit Vertretern der Minderheit gesprochen. mehr...
Bruno Ganz kommt zum Prager Filmfestival "Febiofest"
Passionierte Filmfans haben sich im Kalender bereits die letzte Märzwoche
reserviert: Das internationale Filmfestival „Febiofest“ ist für sie
eine feste Institution. Die Festivalvorbereitungen laufen auf volle Touren.
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