Rubrikenarchiv Tagesecho
Gefahr von Wirtschaftskriminalität in Tschechien in der Krise gestiegen
Alle zwei Jahre veröffentlichten die Unternehmensberater von
PricewaterhouseCoopers eine Studie zur Wirtschaftskriminalität. Für die
aktuelle Studie wurden 3000 Firmen in 54 Staaten der Welt befragt, darunter
auch Tschechien. Die Erhebung wurde in den vergangenen zwölf Monaten
gemacht und war stark von der Wirtschaftskrise beeinflusst. Wie hängen
Wirtschaftskrise und Wirtschaftskriminalität miteinander zusammen und was
sagt die Studie über Tschechien? Dazu Sirshar Qureshi von
PricewaterhouseCoopers.
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Transparency International: Korruption in Tschechien weiter auf dem Vormarsch
Die unabhängige Organisation Transparency International hat ihren
alljährlichen Korruptionsindex herausgegeben. Darin werden die
Informationen und Wahrnehmungen von 13 unabhängigen Institutionen
verarbeitet. Die Tschechische Republik ist abermals abgerutscht in der
Bewertung. Tschechien steht gerade im mittelosteuropäischen Vergleich
nicht gut da. Christian Rühmkorf sprach mit dem tschechischen Leiter von
Transparency International, David Ondráčka.
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November 89: Gerüchte über Tod eines Studenten beschleunigen Umbruch
Seit dem Ausbruch der Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei sind am
Dienstag 20 Jahre vergangen. Nach der brutalen Unterdrückung einer
friedlichen Studentendemonstration im Prager Stadtzentrum hat sich die
Nachricht über einen tot geschlagenen Studenten wie ein Lauffeuer
verbreitet. Diese Information stellte sich später als falsch heraus. Die
ausländischen Medien hatten den Fall jedoch schon aufgegriffen. Wer und
aus welchem Grund das Gerücht damals initiiert hat, bleibt bis heute ein
Rätsel. Eine der Beteiligten entschied sich nun, nach 20 Jahren, im
Fernsehen auszusagen.
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Tausende feierten in Prag den 20. Jahrestag der Samtenen Revolution
Am 17. November 1989 begann mit einem Protestmarsch Prager Studenten die
Samtene Revolution in der damaligen Tschechoslowakei. Der von
Polizeikräften auf der Nationalstraße im Prager Stadtzentrum gewaltsam
niedergeschlagene Protest läutete das Ende des kommunistischen Regimes
ein. Am 20. Jahrestag gedachten die Tschechen im ganzen Land, vor allem
aber in der Hauptstadt Prag, der historisch bedeutsamen Ereignisse.
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Akteure von damals stellen sich den Fragen der Studenten von heute
Am Dienstag jährt sich der Beginn der Samtenen Revolution in der
Tschechoslowakei zum zwanzigsten Mal. Die Schlüsselfigur der Ereignisse
vom November 1989, die zum Zusammenbruch des kommunistischen Regimes im
Land führten, war Václav Havel. Anlässlich des Jahrestags initiierte der
Ex-Präsident am Samstag eine Konferenz über die Freiheit.
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Sport: Tschechiens Olympiahoffnungen erhielten Dämpfer – Nervöser Neuanfang der Fußballer
Auch wenn es bei einem Blick aus dem Fenster der Redaktion in Prag noch
nicht so ausschaut, in der Welt des Sports hat der Winter bereits begonnen.
Auch am vergangenen Wochenende haben mehrere tschechische Athleten wieder
in das internationale Sportgeschehen eingegriffen. Eine Nachbetrachtung von
Radio Prag.
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17. November 1960: Das letzte Todesurteil vor dem Prager Frühling
Die zweite Hälfte der 1960er Jahre haben sich hierzulande als politisches
Tauwetter mit dem Schlusspunkt des Prager Frühlings eingeschrieben. Wenig
bekannt, dass erst zu Beginn jener Zeit viele politische Häftlinge,
verurteilt in den 50er Jahren, das Gefängnis verlassen durften. Noch am
17. November 1960 wurde sogar ein Gefangener aus politischen Gründen
hingerichtet. Jitka Mládková erinnert an Vladivoj Tomek.
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Grund zur Panik? Schweinegrippe breitet sich aus
Bisher sah es beinahe so aus, als bliebe Tschechien von ihr verschont,
während sie in den Nachbarländern grassiert. Die Rede ist von der
Schweinegrippe. Doch nun steigt auch hierzulande die Zahl der
Neuerkrankungen. Einige Schulen und Krankenhäuser mussten bereits ihren
Betrieb einschränken oder zur Gänze schließen. 486 Menschen sind zurzeit
in Tschechien an der Schweinegrippe erkrankt, um 92 mehr als in der
Vorwoche. Diese offiziellen, am Donnerstag vom Gesundheitsministerium
veröffentlichten Zahlen, sind aber wohl nur die Spitze des Eisbergs.
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Regierung will Einfluss auf den Bau von Reaktorblöcken im AKW Temelín
Der halbstaatliche tschechische Energiekonzern ČEZ möchte das
Atomkraftwerk Temelín in Südböhmen ausbauen, darüber haben wir bereits
berichtet. Im August machte ČEZ daher eine öffentliche Ausschreibung für
den Bau zweier neuer Reaktorblöcke inklusive Option für drei weitere
Reaktorblöcke in Europa. Der Auftragswert beläuft sich auf umgerechnet
rund 20 Milliarden Euro. Der gigantische Auftrag gerät nun aber immer mehr
ins Kreuzfeuer der Kritik selbst aus Regierungskreisen.
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Tschechien feiert den 20. Jahrstag der Wende
Am kommenden Dienstag wird in Tschechien der 20. Jahrestag der politischen
Wende von 1989 begangen. Der Staat hat nicht an die Feierlichkeiten zum
17.
November gedacht, Prag wird im Vergleich zu Berlin und dem Mauerfall nur
bescheidene Aktionen erleben – so oder ähnlich titelten dieser Tage
tschechische Zeitungen im Vorfeld auf das 20jährige Jubiläum der so
genannten Samtenen Revolution in der ehemaligen Tschechoslowakei. mehr...


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