Rubrikenarchiv Tagesecho
Haushalt verabschiedet: Staat macht 460 Millionen Euro neue Schulden
Tschechien hat einen Staatshaushalt für 2010. Den schlimmsten in der
Geschichte Tschechiens, wie einige Beobachter meinen. Nach einer
ganztägigen Redeschlacht im Abgeordnetenhaus ist am Mittwoch das
wichtigste Gesetz des Landes gebilligt worden. Jedoch nicht in der Form,
wie es sich die Regierung und die konservativen Parteien ODS und TOP 09
vorgestellt haben. Die Linke konnte nämlich eine Reihe von zusätzlichen
Ausgaben durchsetzen. mehr...
Milan Kundera wird Ehrenbürger seiner Heimatstadt Brünn
Vor etwas über 80 Jahren wurde er in Brünn / Brno geboren. Doch zum Land
seiner Herkunft hat der weltberühmte Schriftsteller Milan Kundera ein
distanziertes Verhältnis. Vor wenigen Tagen hat die Stadt Brünn
entschieden, ihrem seit fast 35 Jahren in Frankreich lebenden Sohn die
Ehrenbürgerschaft zu verleihen.
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EU-Studie: Tschechische Roma fühlen sich im Vergleich am häufigsten diskriminiert
Die tschechischen Roma fühlen sich so sehr diskriminiert wie keine andere
Minderheit oder Migrantengruppe in Europa. Dies hat eine Studie der
EU-Grundrechte-Agentur FRA zur Lage europäischer Minderheiten ergeben. In
den EU-Staaten wurden sowohl Minderheiten wie Roma befragt, aber auch
Migranten beispielsweise aus Afrika oder der Türkei.
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Ein Nachtflug über Prag: Peter Becher liest im Literaturhaus
Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren hatte geladen. Peter
Becher ist erschienen, und außer ihm Dutzende Zuhörer, um Bechers
Autorenlesung zu lauschen.
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Auch Richter ohne akademischen Titel dürfen Recht sprechen
Der Skandal an der Pilsener Jura-Fakultät macht weiter Schlagzeilen. Vor
einigen Monaten war ans Licht gekommen, dass dort Magister- und Doktortitel
zum Teil unrechtmäßig vergeben wurden. So sollen einige Studenten ihr
Studium in wenigen Monaten absolviert haben. Einige von ihnen sind
mittlerweile auch in hohen Funktionen im Justizwesen tätig, etwa als
Richter. Und die dürfen offenbar auch weiterhin Gerichtsurteile fällen.
Das geht jedenfalls aus einer Analyse des Justizministeriums hervor. Till
Janzer hat darüber mit Patrick Gschwend das folgende Gespräch geführt.
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Sport: Tschechiens Unihockey-Damen im WM-Halbfinale – Nymburk schlägt Bamberg
Am Dienstagabend haben Millionen Fußballfans in ganz Europa verfolgt, wer
sich in der Champions League für das Achtelfinale qualifiziert. Der
tschechische Sportfan aber guckte wieder einmal etwas verdrießlich, denn
keiner der Clubs aus seinem Land hatte sich zuvor für die Meisterliga
qualifiziert. Dafür haben tschechische Athleten in zwei anderen Sportarten
kräftig auf die Pauke gehauen: im Unihockey und im Basketball.
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Landkreise, Staat und Tschechische Bahnen schließen Zehnjahresvertrag ab
Wer zahlt wie viel? Diese Frage stellte sich bisher jedes Jahr aufs Neue,
wenn es darum ging, über den Betrieb auf dem tschechischen Eisenbahnnetz
zu verhandeln. Die Ausgangslage dabei war alles andere als einfach: Für
Eil- und Regionalzüge sind die 14 Landkreise zuständig, für alle anderen
Züge – vom Schnellzug bis zum Eurocity - das Verkehrsministerium. Und
die Supercity-Züge wiederum betreiben die Tschechischen Bahnen (ČD) auf
eigene Rechnung. Nun ist Schluss mit dem alljährlichen Gezerre, die
Beteiligten haben sich auf eine langfristige Lösung geeinigt. Während
Politiker und Bahnmanager von einem Erfolg sprechen, tobt die private
Konkurrenz.
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Tschechen zahlen unnötig hohe Bankgebühren
Die Kontoführungsgebühren in Tschechien sind die höchsten in
Mitteleuropa. Das geht aus einer Studie der Marktforschungsgesellschaft
Scott & Rose hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Radio Prag
hat versucht, die Gründe dafür zu finden. mehr...
Regierung legt Limits für straffreien Drogenkonsum fest
Wie viel Gramm einer natürlichen Droge darf ein Mensch straffrei mit sich
führen? Mit dieser Frage hat sich am Montag die tschechische Regierung
befasst. Ihre Antwort soll mehr Klarheit in eine rechtliche Grauzone
bringen. Die Regelungen sollen ab 1. Januar gelten. mehr...
Faustballett – ein Tanz mit den Teufeln
Am Wochenende feierte im Prager Nationaltheater Goethes wohl bekannteste
Tragödie Premiere: „Faust“. Wer nun jedoch den Klassiker erwartet,
der
irrt. Regisseur Libor Vaculík inszeniert modernes Ballett und nimmt eine
ganz eigene Faust-Interpretation vor. Die Tänzer auf der Bühne befinden
sich auf der Schattenseite des 20. Jahrhunderts, zwischen Nazi-Regime und
kommunistischer Diktatur. Was erleben die Zuschauer dort und wie reagieren
sie auf
den untraditionellen Faust? mehr...
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