Rubrikenarchiv Tagesecho
Tschechien mit 25-köpfiger Delegation beim Klimagipfel in Kopenhagen
Am Montag hat in Kopenhagen der UN-Klimagipfel begonnen. Dort beraten 192
Staaten der Welt über ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Klimaprotokoll.
Tschechien hat ebenfalls eine Delegation entsandt, obwohl der schwedische
Premier als EU-Ratspräsident auch Hauptverhandlungsführer für Tschechien
ist.
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Parteitag der Grünen ohne große Überraschungen
An diesem Wochenende stand aus guten Gründen das südmährische Brno im
Blickpunkt der tschechischen Medien. In der zweitgrößten Stadt des Landes
fand nämlich der Parteitag der Grünen statt. Die Partei, die noch bis
März dieses Jahres in der Regierung von Mirek Topolánek vertreten war,
ist bei ihrer länger anhaltenden Wählergunsttalfahrt bis an den absoluten
Rand des Parteienspektrums im Parlament gerutscht. Nun wollen sich die
Grünen nach ihrem Parteitag wieder aufrappeln.
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Europäische Sozialisten tagen in Prag: Martin Schulz im Gespräch
Am Montag und am Dienstag geht im Prager Industriepalast der Kongress der
Europäischen Sozialisten über die Bühne. Sie versuchen, einen Ausweg
aus
der Krise zu finden. Und zwar nicht nur aus der Wirtschaftskrise, sondern
auch aus ihrer eigenen. Woran liegt es, dass die Sozialdemokratischen
Parteien – von wenigen Ausnahmen abgesehen – eine Wahl nach der
anderen
verlieren? Die Partei habe ein Glaubwürdigkeitsproblem, sagt Martin
Schulz, der Vorsitzende der Sozialistischen Fraktion im Europäischen
Parlament, im Gespräch mit Daniel Kortschak. Man beschließe auf den
europaweiten Parteitagen Dinge, die dann nicht eingehalten würden, so
Schulz. mehr...
Davis Cup-Träume zerplatzt: Tschechien unterliegt Spanien im Finale mit 0:5
Das zu Ende gehende Sportjahr 2009 hielt am vergangenen Wochenende noch ein
echtes Highlight parat – das Davis Cup-Finale im Tennis. Es sollte auch
der krönende Höhepunkt für die tschechischen Tennisspieler werden, die
sich anschickten, die „hässlichste Salatschüssel der Welt“ nach 29
Jahren ein zweites Mal in ihren Besitz zu bringen. Finalgegner war jedoch
der übermächtige Titelverteidiger Spanien, der noch dazu in Barcelona auf
den Heimvorteil bauen konnte.
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Arbeitskampf bei Hyundai: Gewerkschaften stellen sich hinter spontanen Streik
Im tschechischen Werk des koreanischen Autohersteller Hyundai brodelt es.
Am Mittwoch haben dort Arbeiter spontan die Arbeit für eine Stunde
niedergelegt. Sie protestierten gegen die Arbeitsbedingungen im Werk. Der
Metallgewerkschaftsverband Kovo hat den Arbeitern seine Unterstützung
zugesagt und ruft nun offiziell zur Streikbereitschaft auf.
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Vor 50 Jahren wurde Jaroslav Heyrovský mit Nobelpreis ausgezeichnet
Er ist der einzige tschechische Wissenschaftler, der mit dem Nobelpreis
ausgezeichnet wurde: der Chemiker Jaroslav Heyrovský. Vor 50 Jahren
erhielt er den Preis für die Entwicklung der Polarographie.
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Die Kino-Oma: Das Kino Lucerna feiert seinen 100.
Nicht nur der ehemalige Präsident Václav Havel ist eine wichtige Figur in
der tschechischen Geschichte. Auch seinem Vater und Großvater hat
Tschechien viel zu verdanken. Der Großvater zum Beispiel ist Bauherr des
Komplexes Lucerna gleich am Prager Wenzelsplatz, zu dem auch ein Kino
gehörte. Eines der ersten Kinos in Europa überhaupt. Am 3. Dezember hat
es seinen 100. Geburtstag gefeiert. Iris Riedel berichtet.
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Vor dem Daviscup-Finale: Tschechien ist gegen Spanien nur Außenseiter
Für die tschechischen Tennisfans ist es das Event des (noch jungen)
Jahrtausends: Von Freitag bis Sonntag steigt in Barcelona das
Daviscup-Finale. Das tschechische Team trifft auf die favorisierten
Spanier. Bei Spielern, Trainern und Anhängern steigen Nervosität und
Vorfreude.
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Bauernproteste für mehr Staatshilfen – es fehlt aber ein Strukturwandel
Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr haben tschechische Bauern
demonstriert. Am Mittwoch zogen sie von der Prager Burg zum
Abgeordnetenhaus, wo gerade über den Staatshaushalt für das kommende Jahr
beraten wurde. Die Landwirte verlangen eine Erhöhung des staatlichen
Zuschusses zu den EU-Subventionen für das kommende Jahr um mindestens 1,5
Milliarden Kronen (58 Millionen Euro).
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Sozialistischer Realismus: umfassende Ausstellung in Prag
Von 1948 bis 1989 war in der Tschechoslowakei das totalitäre
kommunistische Regime an der Macht. Die Machthaber versuchten, möglichst
das gesamte öffentliche Leben unter ihre Kontrolle zu bekommen. Keine
Ausnahme dabei machte die bildende Kunst. Während unabhängige Künstler
vom Regime verachtet und oft verfolgt wurden, gedieh die einzige dem
kommunistischen Staat genehme Kunstrichtung prächtig: der Sozialistische
Realismus, kurz „Sorela“. Nun, 20 Jahre nach der Samtenen Revolution,
ist in Prag die eine große Ausstellung von Werken der ehemaligen
„Staatskunst“ zu sehen.
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