Rubrikenarchiv Tagesecho
Theater.cz: Prag im Zeichen des deutschsprachigen Theaters
Es gehört bereits zu den Fixpunkten des Prager Kulturherbstes: das
Festival des deutschsprachigen Theaters. Am Sonntag ist es trotz
finanzieller Trubulenzen in seinen vierzehnten Jahrgang gestartet.
Eröffnet wurde das diesjährige Festival des deutschsprachigen Theaters
am
Sonntag mit Andreas Kriegenburgs mehrfach preisgekrönter Inszenierung von
Franz Kafkas Romanfragment „Der Process“. mehr...
Aufatmen an der Jura-Fakultät der Westböhmischen Universität Pilsen.
Eine Zwangsverwaltung durch das Bildungsministerium ist abgewendet. Der
akademische Senat hat am Montag den kommissarischen Fakultätsleiter Jiří
Pospíšil zum ordentlichen Dekan gewählt. Er und seine Mitarbeiter stehen
jetzt vor einem Haufen Arbeit. Auf dem Spiel steht das weitere Schicksal
der Fakultät.
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Der Lissabon-Vertrag steht im Einklang mit der tschechischen Verfassung
Mit Spannung schaute ganz Europa am Dienstagmorgen nach Brno / Brünn. Dort
wurde unter einem großen Medienaufgebot die Entscheidung des
tschechischen
Verfassungsgerichts erwartet, ob der EU-Reformvertrag von Lissabon im
Einklang mit der tschechischen Verfassung steht oder nicht. Lange mussten
die Journalisten nicht warten. mehr...
Verdienter Künstler? Diskussionen um Karel Gotts Orden
Am 28. Oktober, dem Feiertag zur Gründung der Tschechoslowakei im Jahr
1918, erhalten alljährlich eine Reihe verdienter Tschechinnen und
Tschechen einen Orden aus den Händen des Präsidenten. Unter den
Ausgezeichneten war in diesem Jahr auch der Schlagersänger Karel Gott. Er
bekam den Orden für seine „Verdienste um den Staat“ im Bereich der
Kunst. Hat Gott den Orden verdient oder nicht? Darüber wird in Tschechien
seit vergangener Woche eifrig diskutiert.
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Späte Ehrung für Liedermacher Karel Hašler
Seine ersten Melodien erklangen in Prag bereits vor 100 Jahren. Viele der
Lieder gelten jedoch heute noch in Tschechien als Evergreens. Seit dem
vergangenen Samstag kann man dem legendären Liedermacher Karel Hašler
wenigstens symbolisch begegnen – nämlich an dem Ort, den er in seinem
populärsten Lied besungen hat. Auf der Prager Burg wurde anlässlich
seines 130. Geburtstags eine Statue des Musikers enthüllt. mehr...
Neues Gesetz räumt Bankkunden mehr Rechte ein
Seit Sonntag muss eine Banküberweisung in Tschechien innerhalb von zwei
Tagen erledigt sein. Das regelt ein neues Gesetz zum Zahlungsverkehr, das
am 1. November in Kraft getreten ist. Ein kurzer Überblick über einige
Vor- und Nachteile des Gesetzes für den Verbraucher.
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Wenn Langeweile aufhört langweilig zu sein – Filmfestival Jihlava kürt deutsch-tschechische Koproduktion
In diesem Jahr fand zum 12. Mal das Internationale Dokumentarfilmfestival
in Jihlava statt. Vom 26. Oktober bis zum 1. November wurden über 220
Streifen aus internationaler Produktion gezeigt und die Besten davon auf
mit Preisen geehrt. In der Kategorie „Bester tschechischer
Dokumentarfilm“ wurde „Mám rád nudný život“ – zu deutsch „Ich
liebe mein langweiliges Leben“ ausgezeichnet – ein Film der
deutsch-tschechischen Dokumentarfilmprojektes „Breathless - Atemlos“.
Mehr dazu von Iris Riedel und Sina Stach.
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Tschechische Kulturtage in Dresden
Dresden, das sind nicht nur Frauenkirche und Zwinger. Ebenso zum Dresdener
Inventar gehören fast schon die Tschechischen Kulturtage. Dieses Jahr
finden sie zum 11. Mal statt. Was die Organisatoren in dieser Saison für
die Besucher bereithalten, darüber hat Iris Riedel mit Frauke Wetzel von
der Brücke/Most-Stiftung gesprochen.
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EU entspricht Forderung von Klaus – Tschechiens Präsident ist jetzt am Zug
Die Europäische Union ist einem ihrer Hauptanliegen, der Ratifizierung
ihres eigenen Reformvertrags, wieder einen Schritt näher gekommen.
Nachdem
der Vertrag von Lissabon zunächst häufig kritisiert und vom irischen
Volk
zunächst sogar abgelehnt wurde, stand ihm vor dem EU-Gipfel am Donnerstag
in Brüssel eigentlich nur noch eine Hürde im Weg – die vom
tschechischen Präsidenten Václav Klaus geforderte Ausnahmeregelung für
Tschechien bei der EU-Grundrechtecharta. mehr...
Preisgekrönt: Georg Büchners Woyzeck in der Regie von Daniel Špinar
Es zu zählt zu den beliebtesten und meistgespielten Stücken des
deutsprachigen Theaters: Georg Büchners Dramen-Fragment „Woyzeck“.
Zurzeit ist es in einer spektakulären Inszenierung des jungen Regisseurs
Daniel Špinar im ‚Divadlo na Vinohradech’, dem traditionsreichen
„Theater in den Weinbergen“, zu sehen. Am Donnerstag ist Špinar mit
dem diesjährigen Josef-Balvín-Preis ausgezeichnet worden, der im Rahmen
des Prager Theaterfestivals Deutscher Sprache verliehen worden ist.
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