Rubrikenarchiv Tagesecho
In Böhmen und Mähren geboren: Buch über Persönlichkeiten mit Wurzeln in Böhmischen Ländern
Bertha von Suttner, Ferdinand Porsche oder Johann Georg Mendel haben auf
den ersten Blick kaum etwas gemeinsam. Doch sie stammen alle aus Böhmen
oder Mähren, ebenso wie weitere sieben Persönlichkeiten, die ein vor
kurzem in München erschienenes Buch vorstellt. Das Buch trägt den Titel
„In Böhmen und Mähren geboren – bei uns (un)bekannt?“.
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Grünen-Chef Bursík: „Zeit noch nicht reif für Rückkehr von Jiří Čunek“
Am Mittwoch wurden die Ermittlungen gegen den Christdemokraten-Chef Jiří
Čunek eingestellt. Begründung: Es hat sich nicht erwiesen, dass Čunek in
den 90er Jahren unrechtmäßig Sozialleistungen bezogen hat. Damit steht
wieder die Frage im Raum, ob Jiří Čunek nun auf seinen Ministersessel
zurückkehren kann, den er gerade wegen verschiedener Probleme mit der
Justiz im Herbst verlassen hatte.
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Die Unruhe der Toten - Wer finanziert die Kriegsgräberstätte in Cheb?
Auf dem Militärstützpunkt Brdy in Mittelböhmen lagern in einem Bunker
die sterblichen Überreste von 4300 deutschen Weltkriegssoldaten. Anstatt
auf einem Friedhof, ruhen sie zurzeit in Pappsärgen. Ein Skandal sei die
wenig würdevolle Aufbewahrung der Toten, urteilte unlängst die deutsche
„Bild“-Zeitung. Einer baldigen Bestattung sollen finanzielle
Forderungen der Stadt Cheb / Eger im Wege stehen. mehr...
Ausdruck von ´zivilem Ungehorsam´: Sozialdemokratischer Politiker ignoriert Gesetz
Der sozialdemokratische Parteivizevorsitzende Bohuslav Sobotka hat in
dieser Woche abgelehnt, die seit Jahresbeginn gültige Pflichtgebühr von
30 Kronen (rund 1,3 Euro) bei einer medizinischen Behandlung zu bezahlen.
Gegen ihre Einführung sowie gegen andere Maßnahmen, die die
Koalitionsregierung im Rahmen einer Gesundheitsreform durchgesetzt hatte,
haben die Sozialdemokraten eine Beschwerde beim Verfassungsgericht
eingereicht. Mit Sobotkas vorgehen befassen sich dieser Tage auch
einheimische Medien.
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Duell ohne Tote: Präsidentschaftskandidaten liefern sich Schlagabtausch im TV
Der Bewerber und Herausforderer im Tauziehen um das Amt des Präsidenten,
der Tschecho-Amerikaner Jan Švejnar, hatte es lange gefordert. Der
amtierende Präsident Václav Klaus hatte es lange abgelehnt – ein Duell
beider Kandidaten vor laufenden Kameras. Am Dienstag wurde es ausgetragen
und zwar vor der Senatsfraktion der Sozialdemokraten (ČSSD). mehr...
Gemeinsames Seminar über Holocaust der Juden und der Roma
Schülerinnen und Schüler im südmährischen Brno / Brünn haben dieser
Tage die Möglichkeit, sich näher mit der Geschichte des Holocausts
bekannt zu machen. Doch nicht nur mit der tragischen Geschichte der Juden.
In einer gemeinsamen Aktion haben sich die Brünner Filiale des
Bildungszentrums des Jüdischen Museums Prag und das Museum für
Roma-Kultur verbunden.
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Klaus-Švejnar-Debatte: „Neuheit in der tschechischen Politik“
Sie war unbestritten der bisherige Höhepunkt im Präsidentschaftswahlkampf
– die live im Fernsehen übertragene Debatte zwischen den beiden
Kandidaten Václav Klaus und Jan Švejnar vor den Reihen der
sozialdemokratischen Senatsfraktion. Und das obwohl der Präsident nicht
vom Volk, sondern im Parlament gewählt wird. Was halten Experten von
diese
Art der Medialisierung des Wahlkampfes – und was denken eigentlich die
Menschen auf der Straße? Wir haben nachgefragt. mehr...
Das Prag der Kindheit: Peter Härtling zu Gast im Prager Literaturhaus
Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren hat in Kooperation mit
dem Hessischen Literaturrat zum zweiten Mal sein Residenzstipendium
vergeben. Nach dem Aufenthalt der jungen tschechischen Schriftstellerin
Radka Denemarková in Wiesbaden im vergangenen Herbst ist nun der deutsche
Gegenbesuch in Prag eingetroffen. mehr...
Datenschutztag: Tschechien will Kinder und Senioren stärker aufklären
Erst zum zweiten Mal hat der Europarat den Datenschutztag ausgerufen.
Anlässlich dieses Tages, der auf den 28. Januar fiel, hat am Dienstag der
tschechische Datenschutzbeauftragte, Igor Němec, eine Pressekonferenz
gegeben. Christian Rühmkorf hat mit Till Janzer gesprochen, der die Pressekonferenz besucht hat.
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Tereza Kerndlová: Tschechische Musik für Europa
Der Eurovision Song Contest – an diesem Musikwettbewerb nimmt Tschechien
erst zum zweiten Mal teil. Beim ersten Versuch ist die Rockband
„Kabát“ zu Deutsch „Mantel“ bereits im Halbfinale zur
Altkleidersammlung gegeben worden. Das hat aber die Tschechen nicht davon
abgehalten, erneut einen Star zu dem Musikturnier zu schicken. Welchen? Das
konnte vergangenen Samstag die Zuschauer per SMS live im Tschechischen
Ersten bestimmen.
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