Rubrikenarchiv Tagesecho
Gebühren beim Arzt: Sozialdemokraten und ein Krankenhaus dagegen
Die Arztgebühren, das ist eine der meistdiskutierten Neuheiten der
Gesundheitsreform, die am 1. Januar in Kraft tritt. Umgerechnet einen bis
drei Euro müssen Patienten bei jedem Arztbesuch an Ort und Stelle selbst
zahlen. Die meisten Krankenhäuser bereiten sich sorgfältig vor, einige
wollen sogar die Zahlung per EC-Karte ermöglichen. Ein Krankenhaus aber
hat sich gegen die Gebühren gestellt: Von Kindern und Jugendlichen unter
18 werden die Ärzte im Krankenhaus in Vrchlabí / Hohenelbe im
Riesengebirge kein Geld verlangen.
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Die Met zu Besuch im Kino Aero
Am Samstagabend traf im Prager Kino Aero ein etwas anderes Publikum ein als
gewöhnlich. Das Lichtspielspieltheater im Stadtteil Žižkov ist ein
Programmkino, das vor allem von jungen Filmfans besucht wird, die sich mit
dem Filmangebot der Multikinos nicht begnügen. Im bereits seit Langem
ausverkauften Kinosaal saßen jedoch diesmal vor allem passionierte
Opernfans. Die Leistungen namhafter Opernstars auf der Leinwand belohnten
sie mehrmals mit Beifall. mehr...
Ivan Langer: „Ich möchte kein Straftäter sein“ – Stadt, Land, Fluss auf Schengen vorbereitet
An diesem Freitag sollen an den tschechischen Grenzübergängen zu
Deutschland und Polen die regulären Grenzkontrollen wegfallen. Die
Kontrollen gehen und Schengen kommt. Die Grenzgebiete sollen aber nicht
unsicherer werden – das ist Konsens zwischen den Staaten. Wie will man
das bewerkstelligen?
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Adventszeit: In Ustí nad Labem denkt man an verlassene Kinder
In der Adventszeit finden an vielen Orten Tschechiens nicht nur die
traditionellen Ausstellungen von Weihnachtskrippen statt. Immer häufiger
werden auch verschiedene Spendeaktionen für bedürftige Menschen wie
Obdachlose, Kranke oder für verlassene Kinder. Das Letztere trifft zum
Beispiel für Ustí nad Labem / Außig an der Elbe zu.
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Günter Grass stellt in Prag seine Erinnerungen vor
Auf Günter Grass musste man in Tschechien lange Jahre warten. Zum letzten
Mal ließ sich der deutsche Nobelpreisträger in Prag Anfang der neunziger
Jahre sehen. Am Freitagabend hat er die tschechische Ausgabe „Beim
Häuten der Zwiebel“ im Goethe-Institut in Prag vorgestellt.
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Gezerre um EU-Vertrag: Regierungspolitiker wollen vors Verfassungsgericht
Sechs Jahre Streit sollen mit dem neuen EU-Vertrag von Lissabon vergessen
gemacht werden. Am Donnerstag vergangener Woche wurde das Dokument von den
27 europäischen Regierungschefs unterzeichnet. Noch ist aber die Tinte der
Unterschriften nicht getrocknet, schon geht das politische Ziehen und
Zerren um den Vertrag weiter. Der Ratifizierungsprozess steht an. Wer soll
entscheiden: das Parlament oder die Bürger? Das ist die Frage. In
Tschechien wollen zudem die als EU-kritisch bekannten Bürgerdemokraten den
Vertrag vom Verfassungsgericht prüfen lassen.
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Weihnachtskrippe im Guinness-Buch der Rekorde!
Christian Rühmkorf war für Radio Prag in Sachen Weihnachten unterwegs und
hat die größte mechanische Weihnachtskrippe der Welt gefunden. Sie steht
in Jindrichuv Hradec – zu Deutsch Neuhaus – unweit der Grenze zu
Österreich.
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Präsidentschaftswahl: Švejnar nun offiziell Herausforderer von Klaus
Václav Klaus hat nun endlich den offiziellen Herausforderer im
Präsidentschaftswahlkampf. Es ist - wie erwartet - Jan Švejnar. Mehr als
anderthalb Monate lang hatte der tschechisch-amerikanische
Wirtschaftsprofessor seine Bewerbung für das Amt des Präsidenten
hinausgezögert, bis zum Freitag.
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Havel-Drama „Abgang“ wechselt die Bühne - zum zweiten Mal
Der Expräsident und Schriftsteller Václav Havel hat Anfang November sein
neuestes Theaterstück „Der Abgang“ in der Buchfassung vorgestellt.
Leser können also Havels Drama bereits genießen, Zuschauer müssen bis
Mai nächsten Jahres warten. Diesen Zeitpunkt visiert zumindest Václav
Havel an. Bis jetzt hat das aber mit zwei Theatern nicht geklappt.
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Geplatzter Rüstungsdeal: Tschechien und Steyr suchen nach Kompromiss
Am Montag platzte ein Riesengeschäft, indem von der Regierung in Prag ein
Milliarden-Vertrag zur Ausstattung der Tschechischen Armee gekündigt
wurde. Es handelte sich um einen Auftrag zur Herstellung und Lieferung von
199 Radpanzern des Typs Pandur durch die österreichische Firma
Steyr-Daimler-Puch. Für beide Seiten aber ist die Stornierung des Auftrags
mit größeren Problemen verbunden. Deshalb setzten sie sich am Donnerstag
in Prag erneut an den Verhandlungstisch.
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