Rubrikenarchiv Tagesecho
Präsidentschaftswahl: Švejnar nun offiziell Herausforderer von Klaus
Václav Klaus hat nun endlich den offiziellen Herausforderer im
Präsidentschaftswahlkampf. Es ist - wie erwartet - Jan Švejnar. Mehr als
anderthalb Monate lang hatte der tschechisch-amerikanische
Wirtschaftsprofessor seine Bewerbung für das Amt des Präsidenten
hinausgezögert, bis zum Freitag.
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Havel-Drama „Abgang“ wechselt die Bühne - zum zweiten Mal
Der Expräsident und Schriftsteller Václav Havel hat Anfang November sein
neuestes Theaterstück „Der Abgang“ in der Buchfassung vorgestellt.
Leser können also Havels Drama bereits genießen, Zuschauer müssen bis
Mai nächsten Jahres warten. Diesen Zeitpunkt visiert zumindest Václav
Havel an. Bis jetzt hat das aber mit zwei Theatern nicht geklappt.
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Geplatzter Rüstungsdeal: Tschechien und Steyr suchen nach Kompromiss
Am Montag platzte ein Riesengeschäft, indem von der Regierung in Prag ein
Milliarden-Vertrag zur Ausstattung der Tschechischen Armee gekündigt
wurde. Es handelte sich um einen Auftrag zur Herstellung und Lieferung von
199 Radpanzern des Typs Pandur durch die österreichische Firma
Steyr-Daimler-Puch. Für beide Seiten aber ist die Stornierung des Auftrags
mit größeren Problemen verbunden. Deshalb setzten sie sich am Donnerstag
in Prag erneut an den Verhandlungstisch.
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Premier Topolánek unterzeichnet den Reformvertrag in Lissabon
Es war eine schwere Zeit für die Europäische Union. Nach den misslungenen
Referenden in Frankreich und den Niederlanden haben sich die Finnen,
Deutschen und letztlich die Portugiesen für eine modifizierte Variante der
europäischen Verfassung in der Union eingesetzt. Das Ergebnis heißt
EU-Reformvertrag, mit dem Beinamen „von Lissabon“. In der
portugiesischen Hauptstadt weilen auch am Donnerstag die Premierminister
aller 27 Mitgliedstaaten, um das Vertragswerk zu unterzeichnen.
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Lärmkarten für die EU: Tschechien hinkt hinterher
Nicht greifbar, aber doch allgegenwärtig – das ist Lärm. Er gehört vor
allem in den Großstädten zu den Zivilisationserscheinungen, die den
Menschen am meisten quälen. Aber der Lärm ist selbst gemacht. Vor allem
durch den Verkehr. Die Europäische Union hat daher vor knapp eineinhalb
Jahren alle Mitgliedsstaaten aufgefordert, Landkarten des Lärms, so
genannte Lärmkarten zu erstellen. Tschechien ist damit ins Hintertreffen
geraten.
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Prags Olympiabewerbung stockt: Regierung will erst Finanzlage prüfen
Seit Anfang September gehört Prag zu den offiziellen Bewerbern für die
Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2016. Ein Fakt, der eigentlich
Begeisterung und Tatendrang im Land auslösen müsste, um die große
Herausforderung im Falle eines IOC-Votums für Prag auch meistern zu
können. Nachdem aber bereits 1350 Bürgermeister tschechischer
Kleinstädte und Gemeinden dieser Megaveranstaltung ihre Unterstützung
verweigert haben, zögert jetzt auch die Landesregierung damit, eine
ordnungsgemäße Durchführung der Spiele rechtlich zu garantieren. mehr...
Praxisgebühren: Politiker und Intellektuelle rufen zu zivilem Ungehorsam auf
Zum Jahresbeginn soll es in Kraft treten, das Reformpaket der
Koalitionsregierung. Änderungen erwarten die Tschechen bei Steuern,
Sozialleistungen und nicht zuletzt auch im Gesundheitssystem. Besonders
umstritten ist hier die Einführung einer Praxisgebühr bei jedem
Arztbesuch. Ganz klar verfassungswidrig, meinen die Kritiker. 58 Personen
des öffentlichen Lebens haben nun zu zivilem Ungehorsam aufgefordert.
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Fördergelder: Grünes Licht für Euro-Milliarden aus Brüssel
Die tschechische Regierung und Vertreter der Europäischen Kommission haben
am Dienstag in Prag neun Rahmenprogramme unterzeichnet. Mit ihnen kann
Tschechien nun Gelder aus den EU-Strukturfonds abrufen – insgesamt bis zu
14 Milliarden Euro.
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Tschechen spenden immer weniger Blut
Der Tschechische Rundfunk organisiert seit zwölf Jahren
Blutspendeaktionen. Darüber haben wir Sie mehrmals informiert. Nun gibt es
ein kleines Jubiläum: Am Mittwoch findet die 50. Blutspendeaktion des
Tschechischen Radios statt.
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Prager Regierung storniert Auftrag zum Kauf von Radpanzern für Tschechische Armee
Die Regierung in Prag hat am Montag einen Vertrag gekündigt, der als der
bisher größte Auftrag zur Bewaffnung der Tschechischen Armee angesehen
wurde – die Herstellung und Lieferung von 199 Radpanzern des Typs Pandur
durch die österreichische Firma Steyr-Daimler-Puch.
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