Rubrikenarchiv Tagesecho
Liska: Für Energiestrategie der Zukunft müssen alle Argumente auf den Tisch
Am Montag und Dienstag fand in Prag das bereits zweite europäische
Energie-Forum statt, und das nicht von ungefähr. Die EU-Länder wollen und
müssen ihren mit hohem Energiebedarf arbeitenden Wirtschaften auch in
Zukunft ausreichende Stromkapazitäten sichern, die Tschechische Republik
wiederum ist in Sorge, vom Energieanbieter zum Käufer von Energie zu
werden.
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Highlight des Prager Kulturkalenders ist wieder da
Ein Jahr wieder ist um und der fixe Punkt des Prager Kulturlebens ist
wieder da: das Prager Theaterfestival deutscher Sprache, das am Donnerstag
bereits zum 12. Mal in der tschechischen Hauptstadt beginnt.
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Millionen vom Cousin: Cunek darf Parteichef bleiben
Jiri Cunek bleibt auch nach seinem erzwungenen Rückzug aus den
Regierungsämtern weiterhin Vorsitzender der Christdemokraten. Am Dienstag
zeigten sich die Delegierten der Partei zufrieden mit einer nachgereichten
Erklärung für die Unklarheiten rund um Cuneks Privatfinanzen. Alles ist
damit aber wohl noch nicht geklärt.
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Mobilität auf dem Arbeitsmarkt: Gründung der Eures-Triregio im Dreiländereck
Noch ist der deutsche Arbeitsmarkt nicht uneingeschränkt offen für
tschechische EU-Bürger. Um in Deutschland arbeiten zu können, brauchen
Tschechen nach wie vor eine Arbeitsgenehmigung. Bewegung in den
Arbeitsmarkt der deutsch-tschechisch-polnischen Grenzregion bringt nun die
Eures-Triregio Partnerschaft, die vor zwei Wochen in Usti nad Labem
gegründet worden ist. mehr...
Schengen-Beitritt: mehr Kommunikation, genauso viel Polizei
In etwa anderthalb Monaten fallen an den Grenzen Tschechiens die Kontrollen
weg. Der Beitritt des Landes zum Schengen-Raum wird noch vor Weihnachten
vollzogen, konkret am 21. Dezember. Nur an den derzeit fünf
internationalen
Flughäfen - Prag, Karlsbad, Brünn, Ostrau und Pardubice - müssen die
Reisenden noch bis Ende März warten. Am Dienstag hat die tschechische
Polizei nun über die Vorbereitungen zum Schengen-Beitritt informiert. Till
Janzer war bei der Pressekonferenz und ist jetzt bei Martina Schneibergova
im
Studio. mehr...
Die Verführungskraft des Selbstverständlichen. Sozialistische Diktatur als Sinnwelt
Sozialistische Diktatur als Sinnwelt. Das ist der Name eines gemeinsamen
Forschungsprojekts des Instituts für Zeitgeschichte in Prag und des
Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Tschechische und
deutsche Historiker wollen dabei gemeinsam den Mechanismen der Macht auf
die Spur kommen, die östlich des Eisernen Vorhangs 40 Jahre lang
geherrscht
hat. mehr...
Arbeitszeitregelung bei Ärzten stößt auf Unmut der Gewerkschaften
Im tschechischen Gesundheitswesen hapert es an vielen Ecken. Das größte
Problem ist der andauernde Geldmangel, aus dem sich zahlreiche keineswegs
kleine Probleme ergeben. Eines davon ist die Arbeitszeit der Ärzte, mit
der
sich der tschechische Gesundheitsminister Tomas Julinek dieser Tage
intensiv beschäftigt. mehr...
Mit der Ziege durch die Gotik: 3-D-Trickfilm über Prag
"Im dunklen Mittelalter, einer Zeit roher Sitten, haben die Menschen
trotzdem Zeit für Vergnügungen und Unterhaltung gefunden, " hieß es in
dem Film-Trailer. Unterhaltung suchen auch die beiden Helden des ersten
tschechischen dreidimensionalen Trickfilms, die vom Land in das
mittelalterliche Prag kommen, um hier ihr tägliches Brot zu verdienen. Der
Junge Kuba wird auf seinem Weg durch Prag von einer schwatzenden Ziege
begleitet.
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Oberstaatsanwältin Vesecka: Nachrichtendienst BIS soll undichte Stellen bei Polizei und Staatsanwaltschaften stopfen
Wochenenden sind für diensthabende Journalisten oft sauer verdientes Brot.
Schwung in die politische Szene bringen jedoch sonntägliche
Gesprächsrunden, wie die von Vaclav Moravec vom Tschechischen Fernsehen. Da
hat sich nicht nur Noch-Vizepremier Jiri Cunek geäußert, sondern auch die
Oberstaatsanwältin Renata Vesecka. Sie fordert, das Durchsickern von
vertraulichen Informationen bei den Ermittlungen unter anderem im Fall
Cunek durch den Nachrichtendienst BIS untersuchen zu lassen.
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"Mein Vaterland" - 125 Jahre seit Uraufführung
Nur ein einziges Mal seit 1949 stand er nicht auf dem Programm des
Eröffnungskonzertes der Internationalen Musikfestspiele Prager Frühling -
der Zyklus symphonischer Dichtungen "Mein Vaterland" von Bedrich
Smetana. Vor genau 125 Jahren, genau am 5. November 1882, erklang er zum
ersten Mal als Gesamtkomposition. Alle sechs symphonischen Dichtungen -
Vysehrad, Vltava (Moldau), Sarka, Z ceskych luhu a haju, Tabor und Blanik
-
wurden damals im Konzertsaal Zofin auf der Moldauinsel Slovansky ostrov
(Slawische Insel) gespielt. mehr...
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