Rubrikenarchiv Tagesecho
Zankapfel Veitsdom - gehört er der Kirche oder dem Staat?
Die Auseinandersetzung um den Prager Veitsdom nimmt kein Ende. Seit Jahren
streiten sich Kirche und Staat darum, wem das Nationalsymbol eigentlich
gehört. Nun gab es ein neues Urteil zugunsten des Staates. Annette Kraus
berichtet. mehr...
Masopust: Fasching auf tschechisch
Masopust - das ist der tschechische Fasching. Seit letzten Freitag wurde
dieser im Prager Stadtteil Zizkov gefeiert. Ein bunter Umzug zog am
Faschingsdienstag durch den Stadtteil. Andrea Nehr hat sich unters
närrische Volk gemischt. mehr...
Land in Sicht für Ausländer?
Ab Mai könnten Ausländer die Möglichkeit haben auf legale Weise
tschechische Landwirtschaftsflächen zu kaufen. Das geht aus der Novelle
des so genannten "Gesetzes über die Bedingungen zur Übertragung von
Grundflächen auf andere Personen" hervor. Mit dieser Novelle befasst
sich zurzeit das Kabinett Topolanek. Dort melden sich jedoch schon die
Gegner zu Wort. Einer von ihnen ist der Landwirtschaftminister Gandalovic
selbst. mehr...
Eishockey-Extraliga: Zehn Teams kämpfen fortan um die Meisterschaft
Für einen echten Sportfan muss ein gutes Eishockeyspiel kurzweilig,
spannend und emotionsgeladen sein. All diese Eigenschaften hatte am
Dienstag auch der finale Akt der Punkterunde in der tschechischen
Eishockey-Extraliga zu bieten. Denn vor dem abschließenden 52. Spieltag
hatten noch fünf Mannschaften berechtigte Chancen auf die noch drei freien
Plätze unter den insgesamt zehn Play-off-Teilnehmern.
mehr...
Trotz Drohungen: Tschechien und Polen für US-Raketenbasen
Es ist ein Rückfall in die Gebärden des Kalten Krieges: Für den Fall, dass
in Tschechien und Polen US-amerikanische Raketenabwehr-Basen entstehen,
könnte Russland seine Raketen gegen die beiden Länder richten. Damit
drohte am Montag die russische Militärführung. Die Raketenbasen und die
russischen Drohungen waren auch Hauptthema des Besuches von Premier Mirek
Topolanek in Warschau.
mehr...
Wanderausstellung über Verbrechen an Deutschen während der Vertreibung
Seit Mai vergangenen Jahres zieht eine Wanderausstellung durch einige
nordböhmische Städte. Diese informiert den Besucher über Gewalttaten und
Exzesse, die im Zuge der so genannten wilden Vertreibung der Deutschen
nach dem Zweiten Weltkrieg begangen wurden. Am Montag machte die
Ausstellung in Teplice Station.
mehr...
Ministerin vergleicht Roma-Umsiedlung mit Vertreibung der Deutschen und fordert Hilfsgelder
Der Aufschrei war groß, als der Christdemokrat Jiri Cunek im Herbst
vergangenen Jahres mehrere Roma-Familien aus Vsetin /Wesetin umsiedeln
ließ. Doch Konsequenzen folgten keine. Im Gegenteil, für Cunek ging es
nach der umstrittenen Tat sogar steil bergauf in der Karriere. Nachfolgend
wurde er Vorsitzender seiner Partei und dann sogar Minister. Selbst die
Grünen, denen das Thema Menschenrechte eigentlich unter den Nägel brennen
müsste, akzeptierten Cunek im Kabinett. Allerdings ist seit Januar die
Grünen-Politikerin Dzamila Stehlikova als Ministerin ohne Portefeuille für
Minderheitenrechte zuständig. Am Montag wurde sie erstmals laut.
mehr...
"Honigsüße" Kampagne steht in Tschechien an
Goldfarben, angenehmer süßer Geschmack und vor allem gesund. So etwa könnte
man mit einfachen Worten das Produkt der fleißigen Bienen definieren. Die
Tschechen sind zwar weltweit als Matadore im Biertrinken bekannt, im
Honigkonsum hingegen hinken sie im internationalen Vergleich weit
hinterher. Dass soll sich aber ändern.
mehr...
Menschenrecht Miete: Milliardenklage gegen Tschechien
Dem tschechischen Staat steht eine der größten Entschädigungsklagen seiner
Geschichte ins Haus: Tschechische Immobilieneigentümer verlangen 50
Milliarden Kronen, knapp 1,8 Milliarden Euro, als Ersatz für entgangene
Mieteinnahmen. Auch mehr als eineinhalb Jahrzehnte nach der Wende gelten
für Teile des tschechischen Wohnungsbestandes nämlich noch staatliche
Mietregulierungen. Und die sind teils so niedrig, dass die Eigentümer
nicht einmal die laufenden Kosten daraus decken können. Nun soll der
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entscheiden. Thomas Kirschner
berichtet.
mehr...
Alpine Ski-WM: Sarka Zahrobska - Vaters schnellste Tochter
Nicht die Favoritin Marlies Schild aus Österreich war es und auch nicht
Anja Pärson aus dem Gastgeberland Schweden. Weltmeisterin im Spezialslalom
wurde vielmehr die Tschechin Sarka Zahrobska. Der Titelgewinn am
Freitagabend in Are war ein historischer Moment: Nie zuvor war einem
Tschechen oder einer Tschechin der Sieg bei einer alpinen
Weltmeisterschaft gelungen.
mehr...
+1
+10
+100




