Rubrikenarchiv Tagesecho
Filmtage in Prag: Alternativ und vielschichtig
In Prag wurden am Montag die 14. Europäischen Filmtage mit dem fünften
Programmtag fortgesetzt. Das Festival hat inzwischen sein Publikum
gefunden, denn die Filmfans können dabei Streifen sehen, die sie bis auf
Ausnahmen nicht in den üblichen Kinoprogrammen finden.
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Die Tschechen fühlen sich sicher
Die Tschechen fühlen sich immer sicherer: So lässt sich das Ergebnis einer
neuen Untersuchung des Zentrums zur Untersuchung der öffentlichen Meinung
beim Soziologischen Institut der Akademie der Wissenschaften deuten. Das
Sicherheitsgefühl steigt, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung mit der
Arbeit der Polizei nicht zufrieden ist.
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"Weiße Krankheit" auch heute noch aktuell
Vor 70 Jahren hat die Kulturszene der damaligen Tschechoslowakei ein
außerordentliches Ereignis erlebt. An diesem Tag wurde das seinerzeit
höchst aktuelle Theaterstück "Bila nemoc" (Die Weiße Krankheit)
von Karel Capek uraufgeführt. Und das gleich doppelt, denn am Abend des
29. Januar 1937 wurde es parallel voneinander in zwei renommierten
Theaterhäusern des Landes gespielt: im Prager Ständetheater und im
Landestheater in Brno / Brünn.
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Gegner des US-Radarsystems in Tschechien machen mobil
Die mögliche Errichtung einer US-amerikanischen Radaranlage in Tschechien
bewegt die Gemüter. Am Montagabend kamen die Gegner des Projekts zu einer
Demonstration in Prag zusammen. Sie verlangen in erster Linie ein
Bürgerreferendum über den Bau der Radaranlage, die Teil des
Raketenabwehrsystems der Amerikaner in Mitteleuropa sein soll.
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Vizepremier Jiri Cunek weist nach wie vor Korruptionsverdacht von sich
Ein Thema macht seit Tagen in Tschechien Schlagzeilen.
Vizepremier Jiri Cunek wird der Korruption verdächtigt, er weist jedoch
alle Vorwürfe aufs Entschiedenste von sich. mehr...
Biene Maja, Musicals und goldene Schallplatten: zum Tod von Karel Svoboda
Für Nicht-Tschechen dürfte der Name Karel Svoboda kein Begriff sein.
Doch auf die Früchte seines Schaffens wird wohl der eine oder andere
getroffen sein. Wie wäre es beispielsweise mit dem Kultfilm "Drei
Nüsse für Aschenbrödel". Die Musik dazu stammt von Svoboda. Film- und
Fernsehmelodien, Musicals und Schlager schuf der Komponist. Die
kommerziell
erfolgreichste Verbindung ging er aber mit der "Goldenen Stimme aus
Prag" ein, dem Sänger Karel Gott. Am Sonntag hat sich Karel Svoboda
im Garten seines Hauses in Jevany bei Prag laut Informationen der Polizei
selbst
erschossen - ein kleiner Nachruf. mehr...
Angela Merkel zu Stippvisite in Prag
Angela Merkel besuchte am Freitag zum ersten Mal als deutsche
Bundeskanzlerin die Tschechische Republik. Am frühen Abend kam sie zu
einem kurzen Gespräch mit Premier Mirek Topolanek zusammen, bevor sie sich
mit Staatspräsident Vaclav Klaus zum Abendessen auf der Prager Burg traf.
Bei den Gesprächen ging es insbesondere um den EU-Verfassungsvertrag. mehr...
Holocaust-Gedenktag im Prager Senat
Der 27. Januar ist in Tschechien ähnlich wie in vielen anderen Ländern der
Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Der Tag
erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27.
Januar 1945. Anlässlich des Holocaust-Gedenktags fand am vergangenen
Freitag im Senat des Tschechischen Parlaments eine Gedenkversammlung
statt.
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Die Deutsch-Tschechische Erklärung und die deutsch-tschechischen Beziehungen
Am vergangenen Sonntag jährte sich die Unterzeichnung der
Deutsch-Tschechischen Erklärung zum zehnten Mal. In der zurückliegenden
Woche gab es verschiedene Veranstaltungen zu diesem Jubiläum, bei denen
die Frage im Mittelpunkt stand, wie eine Bilanz der gegenseitigen
Beziehungen nach zehn Jahren ausfällt und welche Bedeutung die
Deutsch-Tschechische Erklärung hatte und heute noch hat. Dabei zeigte
sich, dass es durchaus unterschiedliche Interpretationen gibt.
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Ex-Bürgermeister löst Filmemacherin im Kulturministeramt ab
Das Kabinett von Mirek Topolanek verliert eine seiner vier Ministerinnen.
Helena Trestikova wird im Kulturministeramt durch den christdemokratischen
Senator Vaclav Jehlicka ersetzt. Die Dokumentarfilmregisseurin war am
Mittwoch von ihrem Amt zurückgetreten. Als Grund nannte sie den
politischen Druck, der auf sie bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter ausgeübt
worden sei.
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