Rubrikenarchiv Tagesecho
So das alte, so das neue Jahr: Weltcupsiege für Tschechiens Skisportler
"So wie zu Neujahr, so wird das ganze Jahr", sagt ein altes
Sprichwort. Auf die tschechischen Skisportler bezogen muss man dieses
Sprichwort leicht abwandeln, darf aber voller Stolz verkünden: "So
wie das alte Jahr endete, so begann auch das neue!" Nämlich mit je
einem Weltcupsieg zweier großer Olympiahoffnungen. Wer die siegreichen
Vertreter des tschechischen Skisports sind, das verrät Ihnen Lothar
Martin.
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Klaus appellierte an die Verantwortung der Bürger
Ein Appell an Wahlbeteiligung der Bürger, eine Kritik der Bürokratie in
Tschechien und ein Versprechen, sich vor den Wahlen nicht parteipolitisch
zu verhalten - das war in wenigen Worten die Zusammenfassung der
Neujahrsrede des tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus. Bara Prochazkova
verrät mehr.
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Silvester-Nachrichten
Eine bis vor kurzem noch existierende Lücke auf dem Tourismusmarkt
versuchen nun einige unternehmenstüchtige tschechische Reisebüros zu
füllen, die Urlaubsangebote maßgeschneidert nur für eine bestimmte
Klientel vorbereiten. Unter dem Motto "Auch Sie finden ein ruhiges
Asyl auf den Seychellen!" bieten spezialisierte Reiseagenturen
Aufenthalte an, die einen eher langfristigen Charakter haben. Einen
richtigen Boom verzeichneten die Touroperatoren, nachdem der inzwischen
populäre tschechische Milliardär Radovan Krejcir, der der Unterschlagung
und sogar der Planung eines Mordes beschuldigt wird, in der Anwesenheit
der Polizei verschwunden und kurz danach auf den Seychellen aufgetaucht
worden war. mehr...
Ein musikalischer Rückblick
Die Komposition von der tschechischen Gruppe Njorek erinnert mich an
einige musikalische Erlebnisse aus der jüngsten Zeit. Aus rein
musikalischer Sicht war das soeben vergangene Jahr übrigens reich an
angenehmen Überraschungen. Denn innerhalb einer kurzen Zeit - im letzten
Herbst - erlebte ich einige Musikereignisse, die man nicht gleich
vergessen wird.
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Was haben Sisyphos, Skeptiker und ein Findling gemeinsam?
Die Geschichte des armen Sisyphos, der zur Strafe einen Felsbrocken immer
wieder von neuem bergauf zu rollen versucht, ist allgemein bekannt: Der
Stein kullert jedes Mal kurz vor dem Ziel hinunter. Der mythologische
Sisyphos ist somit zum Symbol einer nicht nur mühsamen, sondern unter
Umständen auch sinnlosen Arbeit geworden. Letzteres aber hatte eine Gruppe
tschechischer Akademiker, die im Frühjahr 1995 den so genannten
Tschechischen Klub der Skeptiker mit dem Namen Sisyphos aus der Taufe hob,
ganz und gar nicht im Sinne. Das hat Jitka Mladkova herausgefunden, als sie
sich auf die Spuren dieser kuriosen Organisation machte:
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An der Schwelle zum Wahljahr: Eine Zwischenbilanz
Das alte Jahr geht zu Ende, vor der Tür steht das neue - ein Wahljahr in
der Tschechischen Republik. Das Land ist politisch stabil, die meisten
wirtschaftlichen Parameter zeigen nach oben, und dennoch wird ein harter
Richtungswahlkampf erwartet: Ein Richtungswahlkampf zwischen sozialer
Sicherheit und unternehmerfreundlicher Steuersenkung, zwischen
EU-Integration und EU-Skepsis. Denn die Stimmung im Land, die orientiert
sich bekanntlich nicht immer an der Statistik. Gerald Schubert zieht eine
Zwischenbilanz zum Jahreswechsel.
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Die "Teufelsbibel" kehrt nach Prag zurück
Seit 357 Jahren ist sie außer Landes, jetzt soll sie nach Tschechien
zurückkehren, wenn auch nur zu Besuch: die berühmte
"Teufelsbibel", ein wertvoller mittelalterlicher Kodex aus
Böhmen, den schwedische Truppen im 30-jährigen Krieg erbeutet und mit nach
Stockholm genommen haben. Mehr dazu weiß Thomas Kirschner.
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Klage der Sudetendeutschen beim EU-Gerichtshof abgelehnt
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat die Klage
von Sudetendeutschen abgelehnt, die die Tschechische Republik wegen der
Eigentumsenteignung nach dem Zweiten Weltkrieg geklagt haben. Bara
Prochazkova berichtet.
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Buch mit Vorlesungen von Johannes Paul II. wurde im Prager Senat präsentiert
Wenn man die verschiedenen zusammenfassenden Artikel in der tschechischen
Tagespresse liest, die einen Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse des
soeben zu Ende gehenden Jahres bringen, findet man darunter immer eine
Erwähnung über den im April verstorbenen Papst Johannes Paul II. als eine
Persönlichkeit, deren Bedeutung weit über den kirchlichen Rahmen
hinausgeht. An die Verdienste des verstorbenen Papstes um den
Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums erinnerte auch der Vizepräsident
des Senats des tschechischen Parlaments Petr Pithart in seiner Rede, die
er vor kurzem anlässlich der Präsentation des Buches "Theologie des
Leibes" im Prager Senat hielt. Das Buch enthält Vorträge vom Papst
Johannes Paul II., die er in den ersten fünf Jahren seines Pontifikats zum
Thema der Bedeutung der Menschenliebe gehalten hatte. Petr Pithart erklärte
des Weiteren, man werde sich über dem soeben in tschechischer Sprache
erschienenen Buch einer weiteren Dimension bewusst, die ein
oberflächlicher Beobachter übersehen dürfte: Des Interesses des Denkers
Johannes Paul II. für persönlichere Themen.
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Auch Autos können Kulturdenkmäler werden
Die Liste der so genannten nationalen Kulturdenkmäler wird mit dem neuen
Jahr um neue Posten erweitert. In diese Kategorie des tschechischen
Kulturerbes wurden dieser Tage weitere Objekte nominiert. Diesmal geht es
u.a. um alte Handschriften, archäologische Funde, Barockgemälde und, man
höre und staune, fünf Autos der Marke Tatra aus der Werkstatt des
gleichnamigen Autoherstellers mit Sitz im mährischen Koprivnice. Über
einen von ihnen, und zwar über den Tatra 87, erzählt Ihnen mehr Jitka
Mladkova:
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