Rubrikenarchiv Tagesecho
Die Barrandov-Studios werden 75
Pan Tau, Amadeus, Kolja. Alle diese Streifen wurden in den legendären
Barrandov-Studios gedreht, die zu den größten in Europa gehören. Barrandov
betreibt zehn Ateliers mit einer Fläche von insgesamt 9248 Quadratmetern.
Die Filmateliers blicken mittlerweile auf eine lange Geschichte zurück,
ihre Gründung jährt sich nun schon zum 75. Mal.
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Der Wasser-Mann: Zum 130. Geburtstag von Viktor Kaplan
Am Montag wäre der Ingenieur und Erfinder Viktor Kaplan 130 Jahre alt
geworden. Die nach ihm benannte Kaplan-Wasserturbine hat ihm Weltruhm
eingebracht. Geboren und gestorben ist Kaplan in Österreich, sein
gesamtes Schaffen aber ist mit dem mährischen Brno / Brünn verbunden, wo
Kaplan fast 30 Jahre lang geforscht und unterrichtet hat. mehr...
NATO-Gipfel: Tschechien wird Afghanistan-Engagement leicht verändern
Die NATO steht ein weiteres Mal vor einer schwierigen Aufgabe. Die
militärische Führung der Allianz beklagt, dass die Bündnispartner zu wenig
Soldaten in den umkämpften Süden schickten. Die USA fordern von den
Alliierten, die Einsatzbeschränkungen für ihre Einheiten aufzugeben. Neben
Afghanistan zählen auch der Kosovo und die modifizierte Ausrichtung der
Allianz im 21. Jahrhundert zu den Schwerpunkten des NATO-Gipfels, der am
Dienstag und Mittwoch in Riga stattfindet.
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Premysliden hatten Spürsinn für Stadtgründungen
Eine Diskussion über den aktuellen Stand der tschechischen Städte anzuregen
war das Ziel einer Konferenz, die unter dem Titel "Urbes 2006"
vorige Woche in Prag veranstaltet wurde. Auf der Tagung wurde auch an
die historische Tradition erinnert, die mit den Premysliden verbunden ist.
Mehr von Martina Schneibergova.
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Deutsch-tschechischer Kunstpreis 2006: Für besondere Verdienste um bilaterale Verständigung
Einen besonderen Preis in Gestalt eines Kunstwerks erhalten die Preisträger
des deutsch-tschechischen Kunstpreises. Am Freitag vegangener Woche wurde
er zum 11. Mal in der nordböhmischen Stadt Teplice / Teplitz verliehen.
Dieses Jahr ging er an die langjährigen Direktoren des
deutsch-tschechischen Zukunftsfonds Herbert Werner und Tomas Kafka.
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Regierungsgespräche erneut gescheitert - Aufregung um versteckte Kamera
Wieder sind die Gespräche über die Bildung einer mehrheitsfähigen Regierung
in Tschechien an einem toten Punkt angelangt. Die Sozialdemokraten (CSSD)
und die Bürgerdemokraten (ODS) haben sich in den letzten Tagen nicht
darauf einigen können, aus welchen Parteien eine Übergangsregierung
bestehen und wie lang ihr Mandat sein soll. Zudem ist der Chef der
Sozialdemokraten, Jiri Paroubek, aufgebracht und hat vorerst jede weiteren
Treffen abgesagt. Denn die demokratische Bürgerpartei soll angeblich
versucht haben, heimlich Abgeordnete der Sozialdemokraten abzuwerben.
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Symbol der Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten: Alexander Dubcek wäre 85 Jahre alt geworden
Einer der bekanntesten Slowaken der Neuzeit und ein Symbol des Prager
Frühlings 1968, der die Herbeiführung des Sozialismus mit
"menschlichem Antlitz" als sein Ziel deklarierte. So ist er in
die Geschichte der ehemaligen Tschechoslowakei eingegangen - Alexander
Dubcek. Im Wendejahr 1989 feierte er landesweit sein "Comeback".
Am 27. November 2006 wäre er 85 Jahre alt geworden. Sie hören jetzt einen
Nachruf von Jitka Mladkova:
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Franken für Böhmen: Schweizer beschließen Aufbauhilfe Ost
Die Schweizer haben am Wochenende in einem Referendum eine
Sonder-Aufbauhilfe für die neuen EU-Länder gebilligt. Das neue Gesetz über
die Osthilfe sieht vor, dass dazu eine Milliarde Franken bereitgestellt
werden. Ein gutes Zehntel davon soll nach Tschechien fließen.
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Rüssel oder Federn? Vielfraße ziehen in den Aussiger Zoo
Auf die Besucher des Zoos in Usti nad Labem / Aussig wartet in Kürze eine
neue Attraktion. Ab Anfang Dezember werden hier zwei Vielfraße ihr zu
Hause finden. In den europäischen Tiergärten gibt es nur rund sechzig
Exemplare dieser Spezies - aber was ist das eigentlich, ein Vielfraß? Das
haben sich auch Thomas Kirschner und Martina Lustigova gefragt. mehr...
Die 100 Tage des Herrn Topolanek
Hundert Tage sind eigentlich die Zeit, die man einem neuen Amtsinhaber
gewährt, bevor man ihn das erste Mal bewertet. Diese Frist ist für den
amtierenden Premier Mirek Topolanek nun abgelaufen. Das Besondere dabei
ist allerdings, dass Topolanek ohne das Vertrauen des tschechischen
Abgeordnetenhauses die Geschäfte im Land führt. Was dies für den
tschechischen Premier und sein Kabinett bedeutet, darüber sprach Till
Janzer mit dem Politologen Bohumil Dolezal.
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