Rubrikenarchiv Tagesecho
"Legale Migration": Interesse für das Regierungsprojekt ist gestiegen
Maschinenbauingenieur, Konstrukteur, Krankenschwester, aber auch
Opernsänger. Diese Berufe findet man unter den ersten dreißig
qualifizierten Arbeitnehmern aus Bulgarien, Kroatien und Kasachstan, die
im Rahmen des Projekts "legale Migration" innerhalb einer
verkürzten Frist von zweieinhalb Jahren eine dauerhafte
Aufenthaltsgenehmigung in Tschechien erhalten haben. Ermöglicht wurde
ihnen dies durch ein vom tschechischen Arbeitsministerium vor drei Jahren
gestartetes Projekt. Sein Ziel ist es, qualifizierte Arbeitnehmer nach
Tschechien
zu bringen, die sich hier niederlassen wollen. Am Dienstag wurde im Prager
Arbeitsministerium Zwischenbilanz gezogen. Martina Schneibergova war
dabei. mehr...
Regierung bei Vertrauensabstimmung gescheitert - Präsident Klaus fordert Denkpause
Das neue tschechische Kabinett von Premier Mirek Topolanek hat es letztlich
nicht bekommen: das Vertrauen des Abgeordnetenhauses. Bei der Abstimmung am
Dienstagabend unterlag die Minderheitsregierung der Bürgerdemokraten unter
Führung von Topolanek mit 96 zu 99 Stimmen. Sie muss nun ihren Rücktritt
einreichen. Das weitere Vorgehen liegt in den Händen von Staatspräsident
Václav Klaus.
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Vor 80 Jahren: Erste Direktübertragung des Prager Rundfunks wird "halbiert"
Stellen Sie sich vor: Sie verfolgen die Live-Konferenz des ARD-Hörfunks zur
Fußball-Bundesliga und jemand zieht den Stecker raus! "Einfach
unerhört", würden viele fluchen - doch auch das, was uns heute lieb
und teuer geworden ist, hat einmal ganz Klein angefangen. Auch die erste
Fußball-Direktübertragung, die der damalige Tschechoslowakische Rundfunk
vor 80 Jahren ausstrahlte, verlief nicht ohne Pannen. Dafür erwiesen sich
gerade die tschechischen Hörfunk-Sportreporter als Vorreiter ihres
Metiers.
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Deutscher Referee erhält Bestnoten für Leitung des Prager Fußballderbys
Im tschechischen Clubfußball wird eigentlich nach jedem Spiel ausgiebig und
leidenschaftlich an den Fan-Stammtischen über das zuvor erlebte Match
diskutiert. Doch etwas näher betrachtet gibt es nur eine Partie, bei der
die Emotionen vor, während und nach dem Spiel regelrecht hochkochen - das
Hauptstadtderby zwischen Slavia und Sparta Prag. Da in den zurückliegenden
Jahren gerade bei dieser Begegnung die Leistungen der Schiedsrichter immer
wieder kritisiert wurden, hatte sich der Böhmisch-Mährische Fußballverband
(CMFS) für das 264. Duell der beiden Erzrivalen, das am Montag ausgetragen
wurde, etwas Besonderes einfallen lassen: Es wurde erstmals von einem
deutschen Referee geleitet.
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Austausch als beste Investition: Präsident Klaus im Vietnam
Im Rahmen seiner Asien-Reise hat der tschechische Präsident Vaclav Klaus am
Montag seinen viertägigen Staatsbesuch in Vietnam beendet - für das
tschechische Staatsoberhaupt kein Land wie jedes andere, lebt doch in
Tschechien eine bedeutende vietnamesische Minderheit. Die bestehenden
Verbindungen sollen nun zum Ausbau des Handels intensiver genutzt werden. mehr...
Von Blue Moon bis Heavy Metal - Festival deutschsprachiger Filme in Prag
Schlicht und einfach "Der Film" heißt das erste Festival
deutschsprachiger Filme in Prag. Zwischen dem 4. und 8. Oktober zeigen die
Prager Programmkinos Svetozor und Aero 22 Filme aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz. Neben bekannten, vielfach ausgezeichneten
Werken wie "Kammerflimmern" von Hendrik Hölzemann oder "Das
Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck bietet das
Festival, das vom Goethe-Institut, dem österreichischen Kulturforum und
der Schweizerischen Botschaft Prag organisiert wird, auch Raum für kleine
Produktionen und Dokumentarfilme.
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Konzentrationslager Mauthausen: Gedenktafel für Liedermacher Karel Hasler
Seit dem Wochenende erinnert eine Gedenktafel an den tschechischen Musiker,
Sänger, Komponisten und Schauspieler Karel Hasler. Feierlich enthüllt
wurde
sie an dem Ort, an dem Hasler 1941 ums Leben kam: im Konzentrationslager
Mauthausen. mehr...
Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter beendet
Im Jahr 2000 fasste die deutsche Bundesregierung den Entschluss, ehemalige
NS-Zwangsarbeiter zu entschädigen. Um die Auszahlung der Gelder an die
Opfer und ihre Nachkommen in den verschiedenen Ländern zu organisieren,
wurde eine Bundesstiftung mit dem Namen "Erinnerung, Verantwortung,
Zukunft" gegründet. Für die Tschechische Republik wurde der
Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds als eine der insgesamt sieben
Partnerorganisationen für die Entschädigungszahlungen ausgewählt. Dieser
richtete in Prag ein Büro für NS-Opfer ein, um die Auszahlungen der
Leistungen an die ehemaligen Zwangsarbeiter zu realisieren zu. Am Samstag,
dem 30. September, lief nun eine wichtige Frist ab. Dazu der tschechische
Geschäftsführer des Zukunftsfonds, Tomas Jelinek: mehr...
Vaclav Havel: Neuwahlen sind der einzige Weg
Seit mehr als dreieinhalb Jahren steht Vaclav Havel nicht mehr als
Präsident an der Spitze des tschechischen Staates. Auch wenn er in
Tschechien nicht nur geliebt wird: das Wort des ehemaligen Dissidenten hat
noch immer Gewicht. Anlässlich seines bevorstehenden 70. Geburtstags am 5.
Oktober strahlte das Tschechische Fernsehen am Wochenende ein langes
Interview mit Vaclav Havel aus. Kurz vor der Vertrauensabstimmung über die
ODS-Minderheitsregierung äußerte sich der Ex-Präsident auch zur aktuellen
politischen Lage. Thomas Kirschner fasst die wichtigsten Punkte zusammen.
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Zum ersten Mal in der Geschichte: "Miss World" kommt aus Tschechien
Obwohl es in den vergangenen Jahren mehreren Tschechinnen gelungen ist,
sich in der internationalen Modewelt als hoch gefragte Models
durchzusetzen, konnte sich bislang keine tschechische Schönheit mit dem
Titel der schönsten Frau der Welt rühmen. Am Samstagabend hat jedoch die
18-jährige Tatana Kucharova einen Durchbruch geschafft: In Warschau wurde
sie zur "Miss World" gewählt. mehr...
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