Rubrikenarchiv Tagesecho
11. September 2001: Multimediales Projekt Missa ecumenica erinnert an die Opfer
An die tragischen Ereignisse des 11.Septembers vor fünf Jahren, die
anschließend mehr oder weniger das Leben von vielen Millionen Menschen
beeinflussten, soll auch eine außerordentliche Musikveranstaltung
erinnern. Jitka Mladkova berichtet:
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Spaltung Europas nach dem 11. September?
Das Ende des Kalten Krieges veränderte die Welt, die militärischen
Sicherheitsvorkehrungen der östlichen und westlichen Länder lockerten
sich. Der 11. September 2001 hat diese nach 1989 gestartete Zeitetappe
beendet. Es wurde die Gefahr des internationalen Terrorismus definiert.
Über die Auswirkungen des 11. Septembers auf die
transatlantischen Beziehungen sprach Martina Schneibergova mit dem Leiter
des Internationalen politologischen Instituts der Masaryk-Universität in
Brno, Bretislav Dancak. mehr...
Tschechische Geschichte von innen und außen - IX. Historikertag in Pardubice
Rund 300 Historiker fanden sich in der vergangenen Woche für drei Tage in
Pardubice / Pardubitz ein, um am tschechischen Historikertag teilzunehmen.
In drei Sektionen referierten und diskutierten die Teilnehmer über die
Beschäftigung mit der tschechischen Geschichte in all ihren Epochen. Das
Themenspektrum reichte von der tschechischen Geschichte im internationalen
Kontext über den Geschichtsunterricht an Schulen bis zum Verhältnis der
Geschichtswissenschaft zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen. Aus
Pardubice informiert sie Andreas Wiedemann. mehr...
Betrug, Verschwörung, Schmutzkampagne - Scharfe Töne zwischen ODS und CSSD
Ex-Premierminister Jiri Paroubek (CSSD) hat seinen Nachfolger Mirek
Topolanek (ODS) am Wochenende zum Rücktritt aufgefordert. Der Grund:
Betrugsvorwürfe gegen eine Firma, an der auch der ODS-Chef beteiligt war.
Außerdem veröffentlichten die Sozialdemokraten ein Dokument, dass eine
angeblich geplante Schmutzkampagne gegen Parteichef Paroubek belegen soll.
Thomas Kirschner fasst die Ereignisse zusammen. mehr...
Natascha Kampusch: Der österreichische Entführungsfall bewegt die tschechische Öffentlichkeit
Am Mittwoch hatte ein Fernsehinterview in Österreich - und eine Stunde
später auch in Deutschland - für Rekordeinschaltquoten gesorgt: Natascha
Kampusch, die achteinhalb Jahre lang von ihrem Entführer in einem Keller
in der Nähe von Wien gefangen gehalten wurde und sich erst vor zwei Wochen
befreien konnte, hatte ihren ersten Auftritt vor der TV-Kamera. Am
Donnerstag wurde das Interview dann auch im öffentlich-rechtlichen
Tschechischen Fernsehen ausgestrahlt. Effekt: Natascha Kampusch prägte am
Freitagmorgen das Stadtbild Prags. Wenigstens vor den zahlreichen
Zeitungsläden, wo ihr Gesicht nun auch auf den Titelseiten der heimischen
Blätter zu sehen ist. Gerald Schubert hat sich mit den Reaktionen der
tschechischen Medien befasst.
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Prager Veitsdom folgt Trend: Besuch des Interieurs nur noch gegen Eintrittsgeld
Die tschechische Hauptstadt Prag ist ein Touristenmagnet mitten in Europa.
Und der riesige Besucherandrang, den die Stadt täglich zu bewältigen hat,
erfordert gelegentlich auch restriktive Maßnahmen. Eine davon trat am
Mittwoch in Kraft: Für den Zugang zu den Sehenswürdigkeiten im
St.-Veits-Dom auf der Prager Burg muss man nämlich nun ein Eintrittsgeld
entrichten. Warum es zu dieser Änderung gekommen, und wie hoch der
Eintritt ist, das sagt Ihnen Lothar Martin.
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Aus Südmähren auf die Prager Burg / Impressionen vom Weinfest in Velke Pavlovice
Südmähren ist ein Weinbaugebiet, dessen Geschichte bis in die Zeit der
alten Römer zurückgeht. Denn schon die römischen Legionäre sollen die
Weinrebe in dieser fruchtbaren Landschaft gezüchtet haben. Die etwa 40
Kilometer östlich von Brno entfernte Stadt Velke Pavlovice / Großpawlowitz
wird oft als Stadt des Weins und der Aprikosen bezeichnet. Am vergangenen
Wochenende stand die Stadt vollständig im Zeichen des Weinfestes, das
zahlreiche Besucher aus ganz Tschechien sowie aus dem Ausland in die
Weinstadt lockte. Martina Schneibergova war dabei.
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Alles wie gehabt: Tschechien bezwingt die Slowakei im "Bruderkampf"
"Prestigeduell", "Spiel des Jahres" oder auch
"Spiel der Wahrheit" - all diese Slogans machten bis
einschließlich Mittwoch in den slowakischen und tschechischen Gazetten die
Runde, als es galt ein Fußballspiel anzukündigen, bei dem es eigentlich
auch nur um drei Punkte ging. Aber es war halt die Begegnung der
Slowakischen mit der Tschechischen Republik - zweier Staaten, die 75 Jahre
miteinander vereinigt waren, bevor sie 1993 getrennte Wege gingen. Deshalb
hat ein sportliches Kräftemessen seitdem stets den Touch eines
Bruderkampfes, bei dem der Kleinere (Slowake) dem Größeren (Tschechen) nur
allzu gern die Harke zeigt. Wie das EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch in
Bratislava ausgegangen ist, das verrät Ihnen nun Lothar Martin.
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Leben ohne Perspektive: In Tschechien gibt es über 300 Roma-Armenviertel
90-100 Prozent Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Drogensucht, Prostitution -
den Bewohnern der Roma-Armenviertel in Tschechien fehlt jegliche
Perspektive. Mehr als 300 solcher Viertel haben sich größtenteils
innerhalb der letzten zehn Jahre an vielen Orten in der Tschechischen
Republik gebildet, insgesamt etwa 80.000 Roma leben hier. Das geht aus
einer jetzt veröffentlichten Studie hervor, die das tschechische
Ministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hat. mehr...
Technisches Nationalmuseum schließt für zwei Jahre
Fotokameras, Bügeleisen und eine Dampflok. Auf 7600 Quadratmetern erklärt
das Technische Nationalmuseum in Prag die Welt der Technik. Wegen der
vielen Dinge zum Angucken und Ausprobieren ist es bei Touristen und
Pragern gleichermaßen beliebt. Doch ab Dienstag, den 12. September bleibt
das Museum geschlossen. Das Gebäude aus den 30er Jahren muss von Grund auf
renoviert werden. Anna-Lotta Liss war vor dem Umbau dort.
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