Rubrikenarchiv Tagesecho
Chalkidiki: Tschechische Urlauber nach dem Waldbrand
Die Brände auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki sind inzwischen unter
Kontrolle. Zahlreiche Touristen und Einheimische hatte wegen des Feuers
die Nacht auf Dienstag am Strand verbringen müssen; ein deutscher Urlauber
war auf der Flucht vor den Flammen ums Leben gekommen. Vor Ort sind auch
zahlreiche tschechische Touristen. Viele müssen sich nun entscheiden, ob
sie bleiben wollen. Thomas Kirschner berichtet.
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Holzschuhgeklapper im Böhmerwald
Historische Holzbauten im Alpenstil gleich gegenüber einigen Plattenbauten,
den typischen Produkten des in ganz Tschechien verbreiteten
sozialistischen
Baustils der siebziger Jahre. Auch auf dem Marktplatz ist der Widerspruch
zwischen der historischen St. Katharina-Kirche und dem gegenüber stehenden
Betonbau bemerkbar. Dies sind die Kontraste, die dem Besucher der
südböhmischen Stadt Volary / Wallern auf den ersten Blick nicht entgehen
können und ihn dazu motivieren, sich mit der Geschichte des Ortes näher zu
befassen. mehr...
Regierungsbildung: Inhaltliche Probleme fast ausgeräumt
Bis Ende nächster Woche will der designierte bürgerdemokratische
Premierminister Tschechiens, Mirek Topolanek, die Verhandlungen über die
Tolerierung einer ODS-Minderheitsregierung abgeschlossen haben. Diese
Frist hat ihm Staatspräsident Vaclav Klaus gesetzt. Angesichts immer
wieder auftretender Unstimmigkeiten bei den Gesprächen mit den
Sozialdemokraten, von deren Gunst die ODS abhängig ist, scheint es
gegenwärtig aber nur schwer vorstellbar, dass es Topolanek gelingt, in gut
einer Woche ein vorzeigbares Ergebnis in der Hand zu haben.
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"Herna-Bars": Die allgegenwärtigen Automatencafes
Wie die meisten Formen von Abhängigkeit geht auch die Spielsucht ganz schön
ins Geld. Und das, obwohl Automaten in Gaststätten und Casinos nicht nur
mit der Aufforderung zum Spiel locken, sondern auch mit realen Gewinnen.
Aber gerade dies kann eben teuer werden. Zum Beispiel für die Besucher der
so genannten "Herna-Bars" in Tschechien, die vor allem in der
Hauptstadt Prag nahezu an jeder Ecke zu finden sind.
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Das kleine Lourdes im Böhmerwald wird wieder belebt
Nur ein Haufen von Steinen, die unter Ästen fast nicht mehr zu sehen waren
- das war das Einzige, was von der Hauswaldkapelle geblieben war. Sie
stand einst unweit der Gemeinde Srni / Rehberg. Nach fünfzig Jahren
Verwüstung wurde der Platz auf dem die Kirche stand und der aufgrund der
dortigen Heilquelle früher "das kleine Lourdes des Böhmerwaldes"
genannt wurde, neu gestaltet. Martina Schneibergova war bei der
Wiedereinweihung der Quelle dabei. mehr...
Ins Wasser gefallen: tschechische Getreideernte bringt schlechtes Ergebnis
Die Getreideernte in Tschechien ist weitgehend eingebracht - jedenfalls
das, was davon noch einzubringen war. Denn nach den anhaltenden
Regenfällen der vergangenen Wochen fällt die Bilanz mehr als trübe aus.
Thomas Kirschner mit den Einzelheiten. mehr...
Keine Einigung über neue Regierung
Knapp drei Monate nach den Parlamentswahlen in Tschechien ist immer noch
völlig unklar, wie die künftige Regierung aussieht oder wann dem Land
möglicherweise Neuwahlen bevorstehen. Statt einer Annäherung in diesen
Fragen brachten am Montag die Verhandlungen zwischen dem designierten
Premierminister Mirek Topolanek (ODS) und seinem sozialdemokratischen
Vorgänger Jiri Paroubek wieder nur das seit Wochen und Monaten bekannte
Bild: gegenseitige Vorwürfe und Beschuldigungen.
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38 Jahre ist es her: Invasion der Warschauerpaktstaaten in der Tschechoslowakei
Wie Sie bereits den Nachrichten entnehmen konnten, jährt sich heute zum 38.
Mal die Niederschlagung des Prager Frühlings durch die
Warschauer-Pakt-Truppen. Erst vor wenigen Wochen ist im Nationalarchiv
Prag eine bis dahin unbekannte Tonaufzeichnung gefunden, die im Gebäude
des damaligen Tschechoslowakischen Rundfunks auf der Vinohradska Straße
nur wenige Tage, nachdem es von Sowjetsoldaten verlassen wurde,
angefertigt wurde. An diesem Sonntag sendete der Inlandsender des
Tschechischen Rundfunks darüber eine Reportage - mit authentischen O-Tönen
vom 3. September 1968 und u.a. auch mit einem Mann, der damals dabei war.
Wir bieten Ihnen jetzt einen kleinen Ausschnitt aus diesem Programm,
bearbeitet von Jitka Mladkova:
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Tschechische Hilfsorganisation ADRA baut Schulen in Kashmir
Mindestens 40.000 Menschen kamen letztes Jahr bei dem verheerenden Erdbeben
in Kashmir ums Leben, hunderttausende wurden verletzt, und schätzungsweise
3,5 Mio. Menschen sind durch das Erdbeben obdachlos geworden. Nur langsam
beginnt sich das Leben in der betroffenen Region wieder zu normalisieren,
immer noch sind die Folgen des Bebens allgegenwärtig. Doch dank der
Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen machen sich auch erste
Teilschritte hin zu einem Wiederaufbau der zerstörten Gebäude langsam aber
sicher bemerkbar. Silja Schultheis berichtet über ein Projekt der
tschechischen Hilfsorganisation ADRA.
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Erste Gespräche über Minderheitsregierung sind geplatzt
Am Montagvormittag trafen im Prager Hrzan-Palais die Chefs der beiden
größten Parlamentsparteien zu Verhandlungen über die nächste tschechische
Regierung zusammen. Mirek Topolanek von der Demokratischen Bürgerpartei
(ODS) und Jiri Paroubek von den Sozialdemokraten (CSSD) sind derzeit nicht
nur Vorsitzende ihrer jeweiligen Parteien, sondern haben kurioserweise auch
das Amt des Premierministers gemeinsam. Paroubek als scheidender, Topolanek
als designierter Regierungschef. In das politische Patt ist bei den
Gesprächen aber keine Bewegung gekommen. Gerald Schubert hat die jüngsten
Entwicklungen verfolgt.
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