Rubrikenarchiv Tagesecho
Aha! -- Schweizer Verlagshaus nimmt Konkurrenz im tschechischem Boulevardsektor auf
Bis vor kurzem war das Boulevardblatt Aha! aus dem Verlagshaus Ebika eine
Sonntagszeitung, seit dem 1. März erscheint sie in Tschechien täglich.
Herausgeber ist der Schweizer Unternehmer Sebastian Pawlowski, der in
Tschechien bereits die Wochenzeitungen Tyden, Instinkt und Nedelni svet
betreibt. Silja Schultheis hat ihn gefragt, was ihn dazu veranlasst hat,
sich jetzt auch auf den heiß umkämpften Markt der Tageszeitungen zu
begeben.
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Firma Aero Vodochody steht vor erneutem Versuch der Privatisierung
Vor knapp eineinhalb Jahren beendete der amerikanische Boeing-Konzern seine
disharmonische "Ehe" mit dem größten tschechischen
Kampfflugzeughersteller, der unweit von Prag gelegenen Firma Aero
Vodochody. Seitdem hing das hoch verschuldete Unternehmen fast zu 100
Prozent wieder am Tropf des tschechischen Staates, der es lieber früher
als später an einen neuen Investor veräußern würde.
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Erasmus von Rotterdam und seine Erben
Mit dem Erasmus-Austauschprogramm der EU pilgern jährlich tausende
auslandsneugierige Studenten durch die verschiedenen europäischen Länder.
Eines davon ist Tschechien. Politikwissenschaftsstudentin Susa studierte
ein Semester in Prag - sie kehrt demnächst nach Deutschland zurück. Was
bedeutet das Erasmusjahr und wie geht es danach weiter, das hinterfragten
Miriam Goetz und Svenja Mettlach. mehr...
Umweltminister Ambrozek: neue Maßnahmen gegen Müllimporte
Seit einigen Wochen ist das Thema bereits in den Schlagzeilen: die illegale
Einfuhr von deutschem Müll nach Tschechien. Ein lukratives Geschäft für
zwielichtige Unternehmer auf beiden Seiten der Grenze - ein Geschäft
allerdings auf Kosten der tschechischen Umwelt. Das tschechische
Umweltministerium bemüht sich nun mit neuen Maßnahmen, die weitere Einfuhr
zu verhindern und eine Rückführung des aufgefunden Mülls nach Deutschland
zu erreichen. Thomas Kirschner berichtet.
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Vollwertiges Mitglied der NATO
Am zwölften März vor sieben Jahren trat Tschechien dem Nordatlantischen
Bündnis bei. Seither waren auch bereits tschechische Soldaten unter der
Führung der NATO im Einsatz. Doch jetzt kommt eine neue Etappe auf das
tschechische Verteidigungsministerium zu: Eine dreitausend Mann starke
schnelle Einsatztruppe soll gebildet werden, die immer und überall auf der
Welt eingesetzt werden kann. Renate Zöller hat sich informiert.
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Eisenbahnpionier und Hochschulgründer - 250 Jahre F. J. Gerstner
Vor 250 Jahren, am 23. Februar 1756, wurde im nordböhmischen Komotau /
Chomutov Franz Josef Gerstner geboren - einer der Wegbereiter der
industriellen Revolution in Böhmen und Gründervater der heutigen
Tschechischen Technischen Hochschule CVUT in Prag, der bedeutendsten
technischen Universität der Republik. Die schaut in diesem Jahr zugleich
auf ihr 200-jähriges Bestehen zurück. Aus dem turnusgemäßen Wechsel des
Rektors wurde daher diesmal eine besondere Feierstunde. Thomas Kirschner
war dabei. mehr...
Sozialdemokratisches "Klassentreffen" in Prag
2006 - Wahlkampfjahr für mehr als nur eine sozialdemokratische Partei
Europas. Und ganz unter diesem Motto stand das "Klassentreffen"
der europäischen Sozialdemokraten, das im Prager Obecni Dum stattfand.
Doch es wurde nicht nur die Werbetrommel für die Wahlkämpfer gerührt. Die
Kernpunkte der zukünftigen politischen Agenda der Sozialdemokratischen
Partei Europas (PES) versucht uns nun Benjamin Slavik näher zubringen.
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Jiri Dienstbier, früherer UN-Sonderermittler auf dem Balkan, zum Tod von Slobodan Milosevic
Slobodan Milosevic, einer der Hauptmitschuldigen an dem Völkermord im
ehemaligen Jugoslawien, ist tot. Die Nachricht tickerte am Wochenende wie
eine Bombe durch die Agenturen. Seitdem beschäftigen die
Weltöffentlichkeit neben dem Streit um die Todesursache vor allem zwei
Fragen: Welche Folgen hat der Tod Milosevics für die weitere Arbeit des
UN-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag, das seit Jahren vergeblich
versucht, Milosevic Verbrechen gegen die Menschlichkeit nachzuweisen. Und:
Was bedeutet der Tod des früheren jugoslawischen Präsidenten für die Lage
in seinem Land, das im Verhältnis zu dem Diktator gespalten ist?
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Tiger in Europa: Tschechien verzeichnet 2005 überraschend hohes Wirtschaftswachstum
Tschechien konnte im vergangenen Jahr ein überraschend gutes
Wirtschaftswachstum von sechs Prozent verzeichnen und lag damit deutlich
über dem EU-Durchschnitt von 1,6 Prozent.
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Flagge zeigen für Tibet
An 285 Rathäusern in Tschechien konnte man am Freitag, dem 10. März, die
tibetische Flagge sehen. Bereits zum zehnten Mal schlossen sich
tschechische Kommunen der internationalen Aktion "Flagge zeigen für
Tibet" an, um ihre Solidarität mit dem gewaltlosen Kampf der Tibeter
für ihre Rechte zum Ausdruck zu bringen. Martina Schneibergova fasst
zusammen.
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