Rubrikenarchiv Tagesecho
Entschädigung für Opfer der Okkupation von 1968
Mit einer, wenn auch verhältnismäßig niedrigen Entschädigung können die
Opfer der der Okkupation der Tschechoslowakei aus den Jahren 1968 bis 1991
rechnen. Das Abgeordnetenhaus hat am Mittwoch das entsprechende Gesetz
gebilligt. Martina Schneibergova fasst zusammen:
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Wächterinnen auf dem Hradschin
In den Wachhäuschen vor den Toren der Prager Burg standen seit der Zeit der
ersten Tschechoslowakischen Republik nur Männer. Damit ist jetzt Schluss:
Ab Donnerstag bewachen auch zwei Frauen den Hradschin.
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Gross will ohne Christdemokraten regieren, Christdemokraten fordern Rücktritt des Premiers
Die Koalitionskrise in Tschechien geht weiter. Die Affäre um
undurchsichtige Immobiliengeschäfte des sozialdemokratischen
Ministerpräsidenten Stanislav Gross hat sich nach einer turbulenten
Krisensitzung am Mittwochabend weiter zugespitzt. Die mitregierenden
Christdemokraten forderten Gross erneut zum Rücktritt auf. Gross wiederum
sagte, er warte darauf, dass die drei christdemokratischen Minister das
Kabinett verlassen. In diesem Fall will sich jedoch der dritte
Koalitionspartner, die liberale Freiheitsunion, ebenfalls aus der
Regierung zurückziehen. Markéta Kachlíková fast die Entwicklung zusammen.
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Tschechien fördert Ökostrom aus erneuerbaren Quellen
Wind, Wasser und Sonne - nicht nur Stoff für Urlaubsträume, sondern in
Zukunft auch verstärkt Grundlage der Energieproduktion in Tschechien,
jedenfalls wenn es nach dem Willen des tschechischen Abgeordnetenhauses
geht. Das hat am Mittwoch das Gesetz zur Unterstützung von erneuerbaren
Energien verabschiedet. Was das heißt, erfahren Sie von Thomas Kirschner.
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Dagmar Peckova in Dresdner Semperoper
Abschließend ein Blick auf das Musikgeschehen, genauer gesagt auf den
Spielplan der Dresdner Oper. Am 27.Februar, dem Eröffnungstag der Dresdner
Richard Strauss-Festtage, steht die Premiere der Oper Salome auf dem
Programm. Mehr Informationen hat für Sie Jitka Mladkova vorbereitet. Es
liest Sabine Winter. mehr...
Doppelgipfel in Brüssel: Ein starkes Europa ist ein starker Partner
Höchste politische Repräsentanten aus insgesamt 32 Staaten kamen am
Dienstag in Brüssel bei den Gipfeltreffen von EU und NATO zusammen.
Besonders intensiv wurde dabei das Erstarken der transatlantischen Achse
heraufbeschworen, die zuletzt vor allem durch den Irak-Krieg geschwächt
worden war. Als sichtbarster Ausdruck dafür gilt der Besuch von
US-Präsident George W. Bush auf dem Treffen der EU-Staats- und
Regierungschefs. Mit Einzelheiten meldet sich direkt aus Brüssel Gerald
Schubert:
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Zentrale europäische Notrufnummer 112 gilt auch in Tschechien
Polizei, Notarzt und Feuerwehr - seit vergangener Woche sind alle
Rettungsdienste in Tschechien offiziell unter der gemeinsamen Notrufnummer
112 zu erreichen. Damit schließt sich Tschechien an das europäische
Rettungssystem an. Mehr dazu von Thomas Kirschner. mehr...
Falschgeldbilanz 2004 in Tschechien: Euro-Blüten haben zugenommen
Die Tschechische Zentralbank hat im vergangenen Jahr 9289 gefälschte
Banknoten und Münzen registriert und dem hiesigen Finanzkreislauf
entzogen. Dabei stellte sich heraus, dass die Anzahl der gefälschten
Euro-Banknoten erheblich gestiegen ist. Das geht aus den Angaben hervor,
die die Tschechische Nationalbank (CNB) seit Montag auf ihren
Internetseiten veröffentlicht. Lothar Martin ist dieser Problematik
nachgegangen.
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Tschechischen Schuhen bricht der Absatz weg
Eine der Wiegen der modernen Schuhfabrikation steht in Tschechien: Der
südmährische Unternehmer Tomas Bata hatte entscheidenden Anteil daran,
dass Schuhe vom Handwerks- zum Industrieprodukt wurden. Mit
Massenproduktion und hart kalkulierten Preisen setzte er seine Produkte
auf dem Weltmarkt durch; die Schuhfabrikation wurde einer der bedeutenden
Industriezweige der damaligen Tschechoslowakei. Inzwischen frisst die
Revolution ihre Kinder. Thomas Kirschner über die Probleme der
tschechischen Schuhindustrie in Zeiten der Globalisierung.
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Entwicklungshilfe in der sozialistischen Tschechoslowakei und im EU-Tschechien
Die Tschechische Republik hat sich 1995 zur Entwicklungshilfe verpflichtet,
in dem Jahr also, in dem sie der OECD beigetreten ist. Tschechien
beteiligt
sich einerseits an der multilateralen Hilfe, d.h. sie trägt zu Budgets
internationaler Organisationen bei, die selbst konkrete Hilfe realisieren.
Andererseits gewährt sie bilaterale Hilfe, die direkt an konkrete Projekte
geknüpft ist. Wie diese Hilfe aussieht, erfahren Sie von Markéta
Kachlíková. mehr...



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