Rubrikenarchiv Tagesecho
Tschechische Bauern schlagen Alarm
Die tschechischen Bauern schlagen Alarm. Die Preise der
landwirtschaftlichen Produkte sinken, gleichzeitig steigen die Kosten, vor
allem die Sprit- und Energiepreise, beklagen sich die Arbeitnehmer der
tschechischen Landwirtschaft. Mehr dazu von Bara Prochazkova:
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Alois Nebel: Vom Comicstar zum Theaterheld
Das Prager Kulturzentrum "Palac Akropolis" steht in dieser Woche
ganz im Zeichen eines ungewöhnlichen Comichelden, der es nun sogar auf die
Theaterbühne geschafft hat. Wie aus zweidimensionalen Comiczeichnungen ein
dreidimensionales Theaterstück wurde, verrät Ihnen Bernd Janning: mehr...
Apotheker und private Ärzte rufen Warnstreik aus
In den vergangenen Tagen und Wochen hat esn wieder vermehrt
Unmutsäußerungen aus den Reihen tschechischer Ärzte gegeben. Für den 6.
Oktober wurde jetzt ein Warnstreik ausgerufen, um die anhaltende
Finanzierungskrise im Gesundheitswesen in den Blickpunkt der
Öffentlichkeit zu rücken.
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Das Prager ethnografische Museum "Musaion" wird wieder geöffnet
Nach fast zwanzig Jahren wurde am Donnerstag das Prager Ethnografische
Museum wieder geöffnet. Seit 1922 ist es Bestandteil des Prager
Nationalmuseums, heute als die ethnografische Abteilung des Historischen
Museums. Mehr als 100 Jahr lang hat das Museum im ehemaligen Sommerschloss
der Familie Kinski im Stadtteil Smichov seinen Sitz. In diesem
klassizistischen Gebäude war das Museum bis 1986 geöffnet, als das Haus
wegen starker Bauschäden geschlossen werden musste. Seitdem bemühten sich
die Mitarbeiter sowie Anhänger des Museums darum, es unter dem Titel
"Musaion" wieder zu eröffnen. Der Direktor des Nationalmuseums
Michal Lukes dazu:
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Der letzte "tschechische" Zivildienstleistende
Die Zunft der Zivildienstleistenden ist nicht nur in Deutschland vom
Aussterben bedroht. In Tschechien wurde - wie von Radio Prag berichtet -
der Wehrersatzdienst am 1. Januar 2005 bereits ganz abgeschafft. Doch
Sebastian Kraft ist bei seinen Recherchen auf den letzten Mohikaner unter
den Zivildienstleistenden in Tschechien gestoßen - einen Deutschen. Was es
damit auf sich hat, verrät er Ihnen in unserer nun folgenden
Sondersendung. mehr...
Gasthaus "U Medvidku" ist eine neue Erlebnisoase im Herzen Prags
Der 28. September wird im Land zwischen Eger und Oder als Tag der
tschechischen Staatlichkeit begangen. Der noch relativ junge Feiertag geht
auf Wenzeslaus von Böhmen, dem ersten von insgesamt vier
Premyslidenherrschern namens Wenzel zurück, der zu Beginn des 10.
Jahrhunderts das seinerzeit noch auf Mittelböhmen begrenzte Fürstentum
regierte. Unterschiedlichen Überlieferungen zufolge wurde er im Jahr 903
bzw. 908 in Altbunzlau, dem heutigen Stara Boleslav, geboren und ebenso
dort am 28. September 929 bzw. 935 von seinem heidnischen Bruder Boleslav
I. ermordet. Da der Landesfürst sich bis zu seinem gewaltsamen Tod sehr um
die Christianisierung seines Reiches bemühte, wurde er nach seinem Ableben
auch heilig gesprochen. Seitdem kennt man ihn nur noch als Wenzel den
Heiligen, den sich die Tschechen zu ihrem Schutzpatron erkoren haben. Aber
nicht nur die Tschechen als Volk im Allgemeinen, sondern auch einige
Berufs- und Interessengruppen im Besonderen haben den heiligen Wenzel zu
ihrem Patron erhoben. Zu diesen Gruppierungen gehört der Berufsstand der
Mälzer, die Wenzel schon im Mittelalter verehrten und seitdem quasi unter
seiner Schirmherrschaft jenes edle Gebräu erzeugten und bis heute
produzieren, dass die hiesige Volksseele inzwischen auch schon
"heilig" gesprochen hat: das Bier nach Pilsener Brauart. Der
Böhme und das Bier - diese Paarung ist längst eine Einheit geworden, und
das wollen wir Ihnen im nun folgenden Beitrag eindrucksvoll belegen. Dazu
hat Lothar Martin eine führende Prager Bierstube aufgesucht, die sich seit
einigen Tagen auch eines neuen Landesrekords rühmen kann. Doch hören Sie
selbst:
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Europäisches Sprachensiegel für innovativen Fremdsprachenunterricht
Um die Bedeutung von Sprachenlernen und die sprachlich-kulturelle Vielfalt
Europas in den Blickpunkt zu rücken, hat der Europarat 2001 den 26.
September zum Europäischen Sprachentag erklärt. Aus diesem Anlass wurde in
Tschechien auch dieses Jahr wieder das Europäische Sprachensiegel an
originelle Fremdsprachenprojekte vergeben. mehr...
Regierungskoalition bleibt bestehen
Nach einem stürmischen Gewitter am politischen Himmel des vergangenen
Wochenendes spricht die politische Wettervorhersage nun von einer
Beruhigung der Lage. Viele Fragezeichen hinterlassen Ministerpräsident
Jiri Paroubeks Worte, er würde sich nicht gegen vorgezogene
Parlamentswahlen wehren, wenn sein Koalitionspartner - die
Christdemokraten - oder die oppositionellen Bürgerdemokraten diese fordern
würden. Zu den weiteren Entwicklungen Bara Prochazkova:
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St. Wenzel-Tag - Anlass für Diskussion über die Christlichkeit der Gesellschaft
Sein Denkmal im Prager Stadtzentrum ist zweifelsohne der beliebteste
Treffpunkt in der tschechischen Hauptstadt. In Tschechien gibt es mehr als
330 Kirchen, die ihm geweiht wurden. Kein anderer Heiliger erfreut sich in
den böhmischen Ländern einer solchen Popularität wie er, der "Herzog
des böhmischen Landes", wie der heilige Wenzel in einem
mittelalterlichen Kirchenlied genannt wird. Unter seiner Reiterstatue auf
dem Prager Wenzelsplatz versammeln sich die Tschechen schon traditionell
in ernsthaften historischen Augenblicken. Ihre Freude demonstrieren vor
dem Landespatron aber oft auch glückliche Eishockey- oder Fußballfans, die
die Nachricht über den Sieg eines tschechischen Teams immer unverzüglich
dem heiligen böhmischen Fürsten laut verkünden kommen.
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Diskussion um Neuwahlen in Tschechien
Gerade bei dem Wort Neuwahlen hat die Opposition die Ohren spitz gekriegt
und mit ihrer Reaktion nicht lange auf sich warten lassen. Den am Samstag
von Ministerpräsident Jiri Paroubek hingeworfenen Fehdehandschuh haben die
Bürgerdemokraten gleich am nächsten Tag aufgehoben und den Rücktritt von
Paroubek verlangt. Mehr dazu von Bara Prochazkova:
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