Rubrikenarchiv Tagesecho
Entwicklungshilfe in der sozialistischen Tschechoslowakei und im EU-Tschechien
Die Tschechische Republik hat sich 1995 zur Entwicklungshilfe verpflichtet,
in dem Jahr also, in dem sie der OECD beigetreten ist. Tschechien
beteiligt
sich einerseits an der multilateralen Hilfe, d.h. sie trägt zu Budgets
internationaler Organisationen bei, die selbst konkrete Hilfe realisieren.
Andererseits gewährt sie bilaterale Hilfe, die direkt an konkrete Projekte
geknüpft ist. Wie diese Hilfe aussieht, erfahren Sie von Markéta
Kachlíková. mehr...
Jirí Menzel verfilmt Hrabals "Ich habe den englischen König bedient"
Zehn Jahre lang hat der tschechische Oscar-Regisseur Jirí Menzel keinen
Kinofilm mehr gedreht. Umso sehnsüchtiger erwarten die Tschechen seine
Verfilmung von Bohumil Hrabals Schelmenroman "Ich habe den englischen
König bedient". Sabine Winter hat sich vorab informiert.
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Tschechische Regierungskrise: Premier Gross gerät weiter unter Druck
Ein gutes halbes Jahr amtiert der Parteivorsitzende der hiesigen
Sozialdemokaten, Stanislav Gross, als tschechischer Ministerpräsident. Mit
seinen 35 Jahren ist er der jüngste Regierungschef unter den 25
EU-Mitgliedsstaaten. Doch auf Grund der Affären, die mit seiner Person in
Verbindung gebracht werden, drängt sich immer mehr die Frage auf: Wird er
es auch noch am Ende dieser Woche sein? Über die neuesten Entwicklungen in
der anhaltenden Koalitionskrise informiert Sie Lothar Martin.
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Tschechischen Schuhen bricht der Absatz weg
Eine der Wiegen der modernen Schuhfabrikation steht in Tschechien: Der
südmährische Unternehmer Tomas Bata hatte entscheidenden Anteil daran,
dass Schuhe vom Handwerks- zum Industrieprodukt wurden. Mit
Massenproduktion und hart kalkulierten Preisen setzte er seine Produkte
auf dem Weltmarkt durch; die Schuhfabrikation wurde einer der bedeutenden
Industriezweige der damaligen Tschechoslowakei. Inzwischen frisst die
Revolution ihre Kinder. Thomas Kirschner über die Probleme der
tschechischen Schuhindustrie in Zeiten der Globalisierung.
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"Wallfahrt und Reformation" - tschechisch-deutsches Historikerprojekt
In Pribram, einer Stadt unter dem Heiligen Berg, dem wohl bekanntesten
Wallfahrtsort in Tschechien, wurde im vergangenen Jahr eine Zusammenarbeit
tschechischer und deutscher Historiker gegründet, die in diesem Jahr in
Heiligenstadt in Thüringen fortgesetzt wird. Mehr haben wir von Jan Hrdina
vom Zentrum für Wissenschaftsgeschichte der Tschechischen Akademie der
Wissenschaften, erfahren. mehr...
Tschechische Bierbrauer fühlen sich bedroht
Tschechisches Bier - ein Begriff, der weltweit Anerkennung findet. Nun
ballen sich aber am Himmel der tschechischen Bierbrauer die EU-Wolken
zusammen. Daher rücken diese nun zu einer Offensive nach Brüssel vor. Mehr
erfahren im folgenden Beitrag von Jitka Mladkova: mehr...
Koalitionskrise: Eskalation statt Versöhnung
Statt der erwarteten Versöhnung hat der Koalitionsgipfel zwischen Christ-
und Sozialdemokraten am Samstag eine weitere Eskalation gebracht. Thomas
Kirschner fasst die Entwicklungen vom Wochenende zusammen.
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Gross stellt Ultimatum an christdemokratische Minister
Die Regierungskrise in der Tschechischen Republik war während der ganzen
Woche ein fast schon fester Bestandteil unseres Programms, und auch
ausländische Medien haben zuletzt vermehrt über das politische Tauziehen
in Prag berichtet. Wir haben auch heute wieder die jüngsten Entwicklungen
zusammengefasst. Redaktionsschluss ist übrigens Freitag, 13:30 Uhr.
Etwaige neue Wendungen bringen wir stets aktuell in unseren Nachrichten.
Denn wenn sich die Lage auch zu beruhigen scheint - ganz bereinigt ist die
Krise noch nicht. Gerald Schubert hat das Wort:
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Drei Wörterbücher in einem
Keine umständliche Suche mehr in verschiedenen Wörterbüchern: Die am
Donnerstag vom Verlag "Resonance" vorgestellte "Europäische
Agenda" vereint vier Sprachen in einem einzigen Band. Ausdrücke aus
dem Bereich der Europäischen Union sind aus dem Tschechischen ins
Deutsche, Englische und Französische übersetzt. Mehr dazu von Sabine
Winter
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Prager Wenzelsplatz ohne Magistrale
Wesentlich weniger Autos und ein angenehmeres Milieu für die Stadtbewohner.
So lässt sich in Kürze die Vorstellung des Prager Magistrats beschreiben,
wenn es um die Zukunft des zentralen Platzes der Moldaumetropole, um die
des Wenzelsplatzes geht. Markéta Kachlíková mit den Einzelheiten.
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