Rubrikenarchiv Tagesecho
Polizeianalyse: Die Zahl der Abhörmaßnahmen in Tschechien entspricht dem gesamteuropäischen Durchschnitt
Die Zahl der polizeilichen Abhörmaßnahmen liegt in Tschechien im Vergleich
mit anderen europäischen Staaten im Durchschnitt. Dies geht aus einer von
der Polizei durchgeführten Analyse hervor, die von Präsident Václav Klaus
persönlich bestellt wurde. Die oppositionellen Bürgerdemokraten stellen
die Resultate der Analyse jedoch in Frage. Martina Schneibergova fasst
zusammen. mehr...
Wintersaison hat begonnen: Tiroler Arbeitsämter werben gezielt westböhmische Fachkräfte an
Das österreichische Bundesland Tirol braucht im Winter Saisonarbeitskräfte
für den Tourismusbereich. Aufgrund einer speziellen Partnerschaft mit dem
westböhmischen Landkreis Karlovy Vary (Karlsbad) kommen diese nun vermehrt
aus Tschechien. In den kommenden Jahren könnte die Kooperation noch
ausgebaut werden. Hören Sie mehr von Gerald Schubert.
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Ende des Zivildienstes in Tschechien - letzte "civilkari" dürfen am Dienstag gehen
Mit Beginn des neuen Jahres wird das tschechische Heer in eine Berufsarmee
umgewandelt. Das Ende der Wehrpflicht bedeutet zugleich aber auch das Ende
des Zivildienstes in Tschechien. Am 4. November hat der Senat eine
entsprechende Vorlage gebilligt, am Dienstag werden nun die letzten
Zivildienstleistenden entlassen. Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen
befürchten einen deutlichen Kostenanstieg. Es berichtet Thomas Kirschner.
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Goldener Sonntag - klingende Kassen: Weihnachtsgeschäft in Tschechien
Der tschechische Einzelhandel meldet, dass das Weihnachtsgeschäft in der
Tschechischen Republik in diesem Jahr einen neuen Rekord erreicht hat. Von
klingenden Kassen und goldenen Schweinchen berichtet Oliver Engelhardt:
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Tschechische Republik stimmt EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei zu
Mit der Türkei bekommt erstmals ein moslemisch geprägtes Land die Chance
auf einen Beitritt zur Europäischen Union (EU). Am 3. Oktober 2005 sollen
nach dem Willen der EU-Staats- und Regierungschefs die entsprechenden
Verhandlungen beginnen. Das ist das Ergebnis der vierstündigen Beratung,
die die Spitzenvertreter der 25 EU-Staaten am Donnerstagabend in Brüssel
zur Türkei-Frage geführt haben. Nähere Informationen dazu sowie zur
Haltung der Tschechischen Republik in dieser Frage gibt Ihnen nun Lothar
Martin. mehr...
Chip oder Tätowierung - in Tschechien kommt Kennzeichnungspflicht für Hunde
Der Tschechen liebstes Tier beschäftigte am Donnerstag das
Abgeordnetenhaus. Für alle Hunde soll in Tschechien in Zukunft eine
Kennzeichnungspflicht gelten. Abgelehnt wurde dagegen der Vorschlag, nach
Angriffen von aggressiven Hunden deren Besitzer grundsätzlich strenger zu
bestrafen. Es berichtet Thomas Kirschner.
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Brauner Tourismus im böhmischen Grenzgebiet
Neonazismus, Rechtsradikalismus, rassistische Gewalt - diese Begriffe sind
seit den frühen Neunziger Jahren zum festen Bestandteil der
gesellschaftlichen Realität in der Tschechischen Republik geworden.
Tschechien ist neben Ungarn das Land mit der stärksten Neonaziszene
Osteuropas. Die deutschen Behörden beunruhigt außerdem ein anderes
Phänomen: Tschechien ist für Neonazis aus Deutschland nicht nur ein
attraktiver Umschlagplatz für verbotene Musik-CDs, illegales
Propagandamaterial und militärische Ausrüstung - sondern immer öfter auch
ein beliebter Austragungsort für Rockkonzerte. Anne Lemhöfer berichtet
über den braunen Tourismus im Grenzgebiet.
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Neuer alter Stern am Prager Kaffeehaushimmel
Zum Schreiben wäre Franz Kafka wohl kaum mehr gekommen, wäre er tatsächlich
überall dort Stammkunde gewesen, wo heutzutage mit dem berühmten Gast
geworben wird. Louvre, Arco, Slavia, Imperial - Die klingenden Namen der
Prager Kaffeehäuser haben sich nicht zuletzt wegen der Künstler und
Literaten, die dort einst in ihren Tassen rührten und Absinth orderten, in
den Reiseführern etabliert. Zurück am Prager Kaffeehaushimmel ist seit
wenigen Wochen das vielleicht traditionsreichste Café Savoy. Gegründet
wurde das prächtige Lokal schon 1887. Und, na klar, der berühmteste
Stammgast hieß: Franz Kafka. Anne Lemhöfer hat das Savoy für Radio Prag
besucht.
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Tschechien wird 2005 Kontingent von 850 Soldaten im Ausland einsetzen
Wie Sie gerade gehört haben, ist das Budget für den tschechischen
Staatshaushalt des Jahres 2005 nur mit hauchdünner Mehrheit verabschiedet
worden. Und dass es Gezänk und mehrere Meinungen gibt, wenn's ums Geld
geht, ist nicht neu. Dennoch wurde ebenso dem Verteidigungsressort soviel
Geld zugesprochen, dass tschechische Soldaten auch im Jahr 2005 wieder an
internationalen Auslandseinsätzen und Missionen beteiligt sein werden. Der
von Verteidigungsminister Karel Kühnl vorgelegten und vom Parlament
bewilligten Regierungsvorlage zufolge werden es nächstes Jahr bis zu 850
Soldaten sein, die im Ausland zum Einsatz kommen. Das sind 3,5 Prozent der
Truppenstärke der gesamten tschechischen Berufsarmee, die ab dem 1. Januar
offiziell als solche existieren wird. Die Auslandseinsätze der 850
Berufssoldaten werden 1,3 Milliarden Kronen (ca. 42,5 Millionen Euro)
kosten. Das seien weniger als 2,5 Prozent des Verteidigungsbudgets,
versicherte Minister Kühnl vor Journalisten.
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Investitionen von Lohmann & Rauscher in Slavkov
Wer unser Programm am Mittwoch gehört hat, der weiß Bescheid: Diese Woche
hat die Leitung des weltweit vertretenen Konzerns Lohmann & Rauscher
auf einer Pressekonferenz verkündet, seine bereits seit mehreren Jahren
existierende Niederlassung im südmährischen Slavkov / Austerlitz weiter
auszubauen. Durch die vorgesehenen Investitionen von über einer Milliarde
Kronen, etwa 300 Millionen Euro, kann in Slavkov eine neue Halle für die
Produktion medizinischen und hygienischen Materials für Krankenhäuser
gebaut werden, was auch die Aufstockung von den derzeit 300 um weitere 200
Arbeitsplätze ermöglichen soll. Am Mittwoch fragten wir den Bürgermeister
von Slavkov, das vor allem durch Napoleon und die hier stattgefundene
Dreikaiserschlacht vor 199 Jahren bekannt wurde, was dies alles für seine
Stadt bedeutet. Als im September dieses Jahres im nicht weit entfernten
Brno / Brünn ein neues Marketingbüro der österreichischen
Außenhandelsstelle Prag feierlich eröffnet wurde, war auch Rudolf Vonys
unter den geladenen Gästen. Über die Lohman & Rauscher-Vertretung in
Slavkov unterhielt sich Jitka Mladkova mit ihm. Der geplante Ausbau des
Austerlitzer Betriebs kam damals - wohl aus taktischen Gründen - noch
nicht konkret zur Sprache, dafür aber der EU-Beitritt Tschechiens:
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