Rubrikenarchiv Tagesecho

Neuer Skandal: Öffentliche Fördergelder werden betrügerisch vergeben

03-12-2004 | Lothar Martin

Wie wir bereits in dieser Woche berichtet haben, will der tschechische Staat ab dem Jahr 2006 massive Haushaltskürzungen bei den Ausgaben vornehmen. Vermutlich wird dann ein Ministerium stark betroffen sein, das gerade jetzt mit einem handfesten Skandal negative Schlagzeilen macht - das Ministerium für regionale Entwicklung. Denn wie die auflagenstärkste Prager Tageszeitung "Mlada fronta Dnes" in ihren jüngsten Ausgaben berichtet, sollen Fördergelder im Bereich der regionalen Entwicklung durch unlautere Absprachen, die mit entsprechenden Provisionen verbunden sind, mehrfach zahlungskräftigen Auftragnehmern zugeschanzt worden sein. Näheres dazu von Lothar Martin.  mehr...

Rampen, Sportler und Gesetze: Behinderte in Tschechien

03-12-2004 | Oliver Engelhardt

Martin Kovar (Foto: CTK) Am heutigen Freitag ist der Tag der Behinderten. Die UNO, die diesen Tag weltweit ausgerufen hat, macht damit auf die Lebensbedingungen behinderter Menschen aufmerksam. Wie es darum in der Tschechischen Republik bestellt ist, erfahren sie im folgenden Beitrag von Oliver Engelhardt:  mehr...

Kontroverse Kunst: Leni-Riefenstahl-Ausstellung in Prag eröffnet

03-12-2004 | Anne Lemhöfer, Menno van Riesen

Leni Riefenstahl Unpolitisch bis zur Schmerzgrenze, stets nur am Schönen interessiert: Bis zu ihrem Tod im Jahr 2002 hat die Fotografin und Dokumentarfilmerin Leni Riefenstahl einen Mythos um ihre Person gestrickt. Daher der Name "Mythos" für eine Ausstellung, die am Freitag in Prag eröffnet wurde. Mit über 400 teilweise bislang unveröffentlichten Fotos will sich die Schau in der Leica-Gallerie der Person Leni Riefenstahl und der Ästhetik ihrer umstrittenen Kunstwerke annähern. Anne Lemhöfer und Menno van Riesen haben für Radio Prag die Vernissage besucht.  mehr...

Wohnungspolitik: Billige Darlehen für junge Leute

02-12-2004 | Markéta Kachlíková

Billige Darlehen für junge Leute: Das ist eine der Maßnahmen, mit denen die tschechische Regierung die unerfreuliche Lage auf dem Wohnungsmarkt lösen will. Das Kabinett hat die staatliche Unterstützung für solche Kredite am Mittwoch gebilligt. Markéta Kachlíková berichtet.  mehr...

Tschechische Telecom steht zum Verkauf - Ausschreibung bis 31.3.2005

02-12-2004 | Lothar Martin

Der tschechische Staat will sukzessive seine Schulden abbauen, um möglichst bis zum Jahr 2010 die Kriterien zur Einführung des Euros zu erfüllen. Neben drastischen Ausgabenkürzungen, die ab dem Jahr 2006 greifen sollen, muss er bei den Einnahmen um jede Krone feilschen. Dazu muss er das letzte Tafelsilber, das er noch hat, meistbietend unter die Leute bringen. Eine der dafür noch in Frage kommenden Transaktionen ist die Privatisierung der Gesellschaft Cesky Telecom. Der entsprechende Beschluss ist auf der jüngsten Sitzung der Regierung Gross am Mittwoch in Prag gefallen. Wie die Kabinettsentscheidung im Detail ausgefallen ist, dazu mehr von Lothar Martin.  mehr...

In Prag wurden Christliche Begegnungstage vorbereitet

02-12-2004 | Martina Schneibergová

Podiumsdiskussionen, Vorträge, Gottesdienste, der sog. "Markt der Möglichkeiten", Konzerte, aber auch z. B. die Oper "Martin Luther" werden auf dem Programm der Christlichen Begegnungstage stehen, die im Juni in Prag veranstaltet werden. Das Treffen wird von den evangelischen Kirchen aus Deutschland, Polen, Tschechien und der Slowakei unter dem Motto "Zur Hoffnung eingeladen" organisiert. Es wird erwartet, dass daran Christen nicht nur aus den veranstaltenden Ländern, sondern auch aus Ungarn und aus Österreich teilnehmen werden. In den vergangenen Tagen trafen die Veranstalter in Prag zusammen, um die Vorbereitungen der Begegnungstage zu präzisieren. Bei dieser Gelegenheit fragte Martina Schneibergova den Görlitzer Regionalbischof, Hans-Wilhelm Pietz, nach der Entstehungsgeschichte dieser Treffen:  mehr...

Goethe-Institut stellt die Buchreihe "Tschechische Bibliothek" vor

01-12-2004 | Anne Lemhöfer

Bohumil Hrabal: Allzu laute Einsamkeit "Die Tschechische Bibliothek lädt zu angeregten Wanderungen durch die Literatur und Kultur unseres Nachbarn ein, die zu Hauptwerken, aber auch auf geheimnisvolle Nebenpfade führen": So beschreibt die Wiener Bohemistin und Übersetzerin Christa Rothmeier die von der Robert-Bosch-Stiftung herausgegebene Literaturreihe. Bisher sind darin 24 Werke tschechischer Autorinnen und Autoren auf Deutsch erschienen. Jüngst wurde die Reihe an die Tschechische Nationalbibliothek übergeben. Das Goethe-Institut nahm das zum Anlass, einige Werke in einer "Literaturshow" vorzustellen. Anne Lemhöfer war für Radio Prag dabei.  mehr...

In Tschechien laufen Wehr- und Zivildienst zum Jahresende aus

01-12-2004 | Lothar Martin

Der Countdown läuft: Noch genau drei Wochen verbleiben, in denen die Tschechische Armee auf die Dienste von Wehrpflichtigen und der öffentlich-soziale Bereich auf die Unterstützung von Zivildienstleistenden zurückgreifen kann. Warum das so ist, dazu mehr im folgenden Beitrag von Lothar Martin.  mehr...

Tschechisch-deutsch-österreichisches Seminar zum Schulwesen

01-12-2004 | Jitka Mládková

Der Prager Magistrat hat kürzlich ein Fachseminar veranstaltet, in dem sich Vertreter der internationalen Abteilungen zusammen mit zuständigen Facharbeitern aus Prag und aus deutschen Partnerstädten sowie aus der Stadt Wien austauschten. Übrigens, es war nicht das erste Treffen dieser Art in der tschechischen Hauptstadt. Diesmal war sein Thema "Mittelstufe im Schulwesen und ihre Aspekte". Nach der Zielsetzung des diesjährigen Seminars fragte Jitka Mladkova Frau Eveline Trenner-Moser, Schuldirektorin ais Wien:  mehr...

Die Löhne steigen - im Durchschnitt auf 17 700 Kronen

01-12-2004 | Thomas Kirschner

Eine erfreuliche Nachricht für alle Arbeitnehmer in Tschechien: Die Löhne steigen weiter - im vergangenen Jahr um durchschnittlich 1200 Kronen auf 17 700 Kronen, knapp 600 Euro. Allerdings: die Hälfte des Lohnzuwachses wird durch Preissteigerungen aufgefressen. Und laut Umfragen droht bereits die Umlenkung von Investitionen nach Rumänien und in die Ukraine, wo Arbeitskraft noch billiger ist. Es berichtet Thomas Kirschner.  mehr...

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