Rubrikenarchiv Tagesecho
15 Jahre nach der Wende: Jeder fünfte Tscheche wünscht sich den Sozialismus zurück
Eine heute veröffentlichte Umfrage zeigt, dass sich eineinhalb Jahrzehnte
nach der Revolution gut 20 Prozent der Tschechen wieder in die Zeit des
Sozialismus zurücksehnen. Thomas Kirschner fasst die Ergebnisse zusammen.
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Sächsisch-Böhmischer Bauernmarkt in Röhrsdorf
Bauernhöfe sind für viele moderne Menschen - besonders die Großstädter -
wie eine Oase. Der Wunsch nach einem naturnahen Leben macht sich auf
vielerlei Weise bemerkbar: Ferien auf dem Bauernhof, Freizeitaktivitäten
in der Natur oder der Genuss von Nahrungsmitteln aus kontrolliertem Anbau.
Oliver Engelhardt hat mit Milan Mejzlik gesprochen, der für den
Sächsisch-Böhmischen Bauernmarkt in Röhrsdorf die Kontakte nach Tschechien
knüpft:
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Arafat, PLO und Tschechoslowakei
Für die einen ein Held, für die anderen ein Terrorist. Die Rede ist vom
PLO-Chef Jasir Arafat, dessen Tod offiziell in den frühen Morgenstunden
verkündet wurde. Nun streiten sich die Geister schon lange über die
Bedeutung dieses kontroversen Mannes, doch erst die Zeit wird wohl zeigen,
mit welchem Attribut er in die Geschichte eingeht. Weniger bekannt ist,
dass Arafat stellvertretend für die PLO vor 1989 eine wirksame
Unterstützung seitens der damaligen Tschechoslowakei erfahren hat. Mehr
erfahren Sie von Jitka Mladkova:
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Rassismus und Rowdytum sind im tschechischen Fußball keine Ausnahme
Fußball ist angeblich die schönste Nebensache der Welt. Doch auch in
Tschechien wirft dieses Phänomen etliche Nebenerscheinungen, sprich:
Probleme auf. Welche, dazu mehr im folgenden Beitrag von Lothar Martin.
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In Prag tanzen die Katzen
Bunte Kostüme, geschmeidige Bewegungen, eingängige Musik - 23 Jahre nach
der Premiere von Andrew Lloyd Webbers Musical "Cats" tanzen die
Katzen nun auch in Tschechien. Es berichtet Thomas Kirschner.
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Kommt die Schutzmarke "Tschechisches Bier"?
Unser heutiges Tagesecho beginnen wir mit einem Beitrag aus der Welt des
Bieres. Ein wahrlich tschechisches Thema, könnte man sagen, ist doch nicht
nur die hiesige Braukunst berühmt, sondern auch der beachtliche Bierkonsum
der Tschechen selbst. 160 Liter trinken diese pro Kopf und Jahr, und das
bedeutet weltweit Platz eins. Um jedoch auch den Absatz im Ausland zu
fördern, hat der Verband der tschechischen Brauereien nun - gemeinsam mit
einigen kleineren Gesellschaften aus dem Bereich der Bierherstellung -
einen Antrag nach Brüssel geschickt, konkret an die Adresse der
Europäischen Kommission. Mehr von Gerald Schubert:
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Historiker: Widerstand der Kirchen gegen Hitler soll gründlicher erforscht werden
Was den Widerstand der Kirchen gegen Hitler auf dem Gebiet der heutigen
Tschechischen Republik anbelangt, so gibt es immer noch Bereiche, die erst
noch erforscht und auch publiziert werden könnten, bzw. sollten. Zu diesem
Schluss kamen die Teilnehmer eines Seminars, das zum Thema
"Widerstand der Kirchen gegen die Nazis" am Dienstag in Prag
veranstaltet wurde. Das Seminar, an dem tschechische und deutsche
Historiker sowie Vertreter verschiedener Kirchen und der interessierten
Öffentlichkeit teilnahmen, wurde vom Sudetendeutschen Büro in Prag
initiiert. Martina Schneibergova nahm daran teil und bat Professor Rudolf
Grulich ans Mikrofon, einen deutschen Historiker, der sich mit dem
Widerstand sudetendeutscher Priester befasste: mehr...
Internationales Jugendparlament in Krzyzowa
Kinder- und Jugendparlamente sind eine Methode, junge Menschen frühzeitig
mit dem Funktionieren demokratischer Strukturen vertraut zu machen. Am
Dienstag begann in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau im
polnischen Krzyzowa eine Simulation des Europäischen Parlaments mit
Jugendlichen aus elf europäischen Ländern. Mehr dazu von Oliver
Engelhardt:
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Wertvolle hebräische Schriften sind im Klementinum ausgestellt
Eine einzigartige Sammlung mittelalterlicher hebräischer Handschriften und
Erstdrucke kann man diese Woche in der Spiegelkapelle des Prager
Klementinums besichtigen. Die wertvollen Schriften stammen aus
verschiedenen Teilen Europas, Nordafrikas und auch aus dem Nahen Osten.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Exponate in Prag
aufbewahrt. Nach der Ausstellung, die nur eine Woche dauern wird, werden
sie jedoch nach Polen, wo sie ursprünglich hingehörten, zurückgegeben.
Dies haben die Regierungen der beiden Länder vereinbart. Die ausgestellten
fünf Inkunabeln und 34 Handschriften sind Bestandteil der Sammlung von Leon
Vita Saraval (1771-1851), eines Handelsmanns aus Triest. Saravals Sammlung
wurde seit 1854 bis zum Zweiten Weltkrieg im Jüdischen theologischen
Seminar in Breslau aufbewahrt. Das Seminar wurde von den Nazis aufgelöst.
Miroslava Hejnova von der Nationalbibliothek der Tschechischen Republik
sagte:
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Konferenzen zur Geschichte von Tschechen und Polen in Wroclaw/Breslau
Die Tschechische Republik, die Slowakei, Ungarn und Polen sind die vier
Länder der so genannten Vysehrad-Gruppe. Am vergangenen Wochenende ging in
der polnischen Stadt Wroclaw/Breslau das Vysehrad-Festival zu Ende, bei dem
nicht nur Kunst und Kultur dieser Länder präsentiert, sondern auch über
Geschichte gesprochen wurde. Oliver Engelhardt ist vor Ort der Frage
nachgegangen, warum tschechische Geschichte auch in Polen interessant ist:
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