Rubrikenarchiv Tagesecho
EU-Beitritt wird die Chancen tschechischer Brauereien noch verbessern
Vor dem immer näher rückenden EU-Beitritt der Tschechischen Republik wurde
und wird hierzulande viel darüber diskutiert, welche Branchen von diesem
historischen Schritt profitieren könnten und welche eher nicht. Zu den
Nutznießern der tschechischen EU-Mitgliedschaft zählt sich bereits heute
das hiesige Bier- und Brauereigewerbe, das seinen international
anerkannten Ruf nun noch stärker in klingende Münze veredeln will. Warum
die Chancen dafür ziemlich gut stehen, dieser Frage ist Lothar Martin
nachgegangen.
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Filmfestival
In einer Woche wird in Prag der sechste Jahrgang des internationalen
Menschenrechtsfilmfestivals "Jeden svet"/"Eine Welt"
beginnen. Die Veranstalter, die Hilfsorganisation "Clovek v
tisni"/ "Mensch in Not", haben am Mittwochvormittag in
einem der beteiligten Kinos die diesjährigen Highlights vorgestellt.
Dagmar Keberlova war dabei. mehr...
Skromach: Arbeitslosen-Schwarzarbeit ausmerzen!
Einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern und den Missbrauch
von Sozialhilfezahlungen bekämpfen soll ein neues Arbeitsgesetz. Die
Gesetzesnovelle, die Zdenek Skromach, Minister für Arbeit und Soziales, im
Abgeordnetenhaus zur Abstimmung vorgelegt hat, setzt vor allem auf
stärkere Kontrollen durch die Arbeitsämter. Daniel Satra berichtet.
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Nationen ohne koloniale Tradition sehen sich gern als Opfer
"Kultur, Rassismus und Nationalismus": Unter diesem Motto stand
eine Debatte, die die tschechische Akademie der Wissenschaften in der
vergangenen Woche organisiert hat. Einer der Diskutierenden war auch der
Regierungsbevollmächtigte für Menschenrechte, der Arzt und
Kulturanthropologe Jan Jarab, den meine Kollegin Markéta Maurová ans
Mikrophon bat.
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NATO-Ausbildungszentrum für Chemische Truppen in Vyskov eröffnet
An der Militärakademie im mährischen Vyskov ist am Montag ein
Ausbildungszentrum für Chemische Truppen eröffnet worden, an dem sowohl
Einheiten der NATO-Staaten als auch der in der Partnerschaft für den
Frieden assoziierten Länder ausgebildet werden. Die Einzelheiten zu diesem
Zentrum hat Lothar Martin für Sie.
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Ausstellung: Die Geschichte der Prager Burg
Eine Klinge aus Feuerstein, Keramikbruchstücke, Fragmente von Ohrringen aus
Kupfer. Stumme Zeugen aus einer Zeit, in der Prag noch Jahrtausende davon
entfernt war Sitz königlicher und kaiserlicher Regentschaft zu sein.
Überreste aus der Steinzeit, aus einem Grab, in dem etwa 2900 vor unserer
Zeitrechnung eine Frau begraben wurde. Auf den Hügeln an der Moldau, auf
denen sich die Prager Burg, der Hradschin, über die Stadt erhebt. Das
Frauengrab und seine Beigaben sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der
Ausstellung "Príbeh prazského hradu" - "Die Geschichte der
Prager Burg", die am Montag Tschechiens Präsident Václav Klaus
eröffnet hat. mehr...
Tschechischer Erdölexperte in Irak ums Leben gekommen
Der Tod eines Tschechen im Irak lässt die tschechischen Medien aufhorchen.
Es handelt sich allerdings nicht um einen tschechischen Soldaten, sondern
um einen Erdölexperten, der bei einer Gasexplosion starb. Weitere
Einzelheiten von Dagmar Keberlova.
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Finanzreform fortgesetzt: Nach Mai keine Erhöhung von Mehrwert- und Verbrauchersteuer geplant
Die Bedeutung des bevorstehenden EU-Beitritts der Tschechischen Republik
ist natürlich vielfältig. Unmittelbar spürbare Auswirkungen gibt es für
die meisten Menschen zunächst jedoch vor allem im Bereich der
Steuerpolitik. Die Regierung aber beruhigt: Nach dem 1. Mai dieses Jahres
und bis Ende 2006 soll sich an der Mehrwertsteuer und der
Verbrauchersteuer nichts mehr ändern. So jedenfalls die Ankündigung von
Finanzminister Bohuslav Sobotka im Rahmen des jährlichen Finanzforums im
Prager Palais Zofin. Wichtigster Punkt auf der Agenda ist dann das
Durchsetzen sozialer Maßnahmen. Mehr dazu von Agnes Vaddé:
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Tschechische und deutsche Ökologen gegen Elbe-Staustufen in Nordböhmen
Am nordböhmischen Oberlauf der Elbe ist seit längerem der Bau von zwei
Staustufen zur erweiterten Nutzung der Binnenschifffahrt geplant. Im
Gebiet zwischen Lovosice und der Grenze zu Sachsen soll der Fluss dabei
auf eine Wassertiefe von 1,60 Meter ausgebaggert werden. Umweltschützer
und Tourismusvertreter halten dem entgegen, dass die Natur zwischen
Böhmischem Mittelgebirge und Elbsandsteingebirge mit einem solchen
Eingriff einen unwiederbringlichen Schaden nehmen könnte. Lothar Martin
ist der Sache nachgegangen.
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Iglauer Gespräche zum 13. Mal
Bereits zum 13. Mal hat in Jihlava/Iglau die tschechisch-deutsche Konferenz
stattgefunden, die den Namen dieser einst durch ihre deutschsprachigen
Bewohner stark geprägte Stadt trägt: "Iglauer Gespräche".
"Identität im neuen Mitteleuropa" lautete das Motto des
diesjährigen Treffens. Jitka Mladkova war dabei und berichtet:
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