Rubrikenarchiv Tagesecho
Energie in Tschechien: Alternative Quellen können Bedarf nicht decken
Im Rahmen seines zweitägigen Besuches in Finnland sprach der tschechische
Ministerpräsident Vladimír Spidla bei der Visite im ältesten finnischen
Kernkraftwerk Loviisa unter anderem davon, dass Finnland in Zukunft mit
größter Wahrscheinlichkeit zu einem Vorbild in punkto Atomenergie für die
anderen Staaten der Europäischen Union werden wird. Diese Äußerung war
nicht nur eine Höflichkeitsfloskel, sondern hinter ihr verbarg sich auch
das unermüdliche Werben um Verständnis für die Situation im eigenen Land,
in dem man zukünftig vermehrt auch auf die Atomenergie als Quelle der
Energieerzeugung setzen will. Weshalb, dazu Näheres im folgenden Beitrag
von Lothar Martin.
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Tschechische Aussteller auf der Internationalen Musikmesse in Frankfurt am Main
Jahr für Jahr findet in Frankfurt am Main die Internationale Musikmesse
statt. Und es ist mittlerweile schon selbstverständlich, dass an dieser
Ausstellung auch Firmen aus der Tschechischen Republik teilnehmen. Was in
diesem Jahr auf der Frankfurter Musikmesse - insbesondere an den
tschechischen Ständen - zu sehen ist, dazu mehr von Philipp Kauthe.
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Fernseh- und Radiogebühren sollen erhöht werden
Die Fernseh- und Radiogebühren werden erhöht. Neu an der Gesetzesänderung
ist, dass ab Juli alle Haushalte diese Gebühren werden zahlen müssen, auch
die, die keinen Fernseh- oder Radiogerät besitzen. Mehr zum Thema von
Dagmar Keberlova.
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Die Finanzierung der Kirchen und die Rückgabe des konfiszierten Kircheneigentums sollen erst gelöst werden
An dem Verhältnis Staat-Kirche hat sich in Tschechien in den letzten Jahren
kaum etwas geändert. Die Verhandlungen über die Rückgabe des nach dem
kommunistischen Putsch im Jahre 1948 beschlagnahmten Kircheneigentums
werden in Tschechien schon fast 15 Jahre lang geführt. In der
Tschechischen Republik werden offiziell 23 Kirchen registriert, eine Reihe
davon hat eine sehr geringe Zahl von Gläubigen, die sich zu der Kirche
bekennen. Mehr von Martina Schneibergova.
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As ist schon Europa
Einen Monat vor dem EU-Beitritt der Tschechischen Republik laden wir sie in die westböhmische Grenzstadt As/Asch ein, um ein wenig von der Stimmung vor dem großen Ereignis mitzubekommen. Dagmar Keberlova hat das Wort. mehr...
Rudolf Jindrak: Zwei Lebensjahre im Dienste der Deutsch-tschechischen Erklärung
Wir werfen noch einmal einen kurzen Blick zurück auf die Konferenz
"Toleranz statt Intoleranz", die am vergangenen Wochenende im
nordböhmischen Usti nad Labem / Aussig an der Elbe stattgefunden hat.
Radio Prag hat ja bereits von dem Treffen berichtet, bei dem mehr als
hundert Politiker, Historiker und Diplomaten über das tschechisch-deutsche
Verhältnis diskutiert haben. Unter den Teilnehmern war auch der
stellvertretende tschechische Außenminister Rudolf Jindrak, der zu den
Autoren der so genannten Deutsch-tschechischen Erklärung des Jahres 1997
zählt. Gerald Schubert hat ihn in Prag nun nochmals vors Mikrophon
gebeten:
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Linguaporta
Haben Sie sich auch schon x-Mal vorgenommen, Tschechisch zu lernen und sind
mit Ihrem guten Vorsatz stets an den Fragen Wie und Wo gescheitert? Nun,
bald werden Sie keine Ausrede mehr haben, denn am Samstag, dem 3. April,
startet eine neue Internetseite: www.linguaporta.de. Hier werden Sie alles
finden, was mit dem Erwerb der tschechischen bzw. polnischen Sprache in
Verbindung steht. Entstanden ist die neue Seite zwar im Dreiländereck
Sachsen, Nordböhmen, und Schlesien, doch benutzen kann Sie jeder.
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Tschechien engagiert sich als NATO-Land weiterhin im Irak
Im Vorfeld der Afghanistan-Konferenz, die am Mittwoch und Donnerstag in
Berlin stattfindet, hatte sich der tschechische Außenminister Cyril
Svoboda in einem Gespräch für die Deutsche Presse-Agentur (dpa) auch für
ein NATO-Engagement im Irak ausgesprochen. "Dort wird eine
handlungsfähige Organisation gebraucht, und die NATO zeigt in Afghanistan,
dass sie handeln kann", sagte Svoboda. Dass die Tschechische Republik
in dieser Hinsicht bereits Vorbildliches leistet, muss nicht verschwiegen
werden. Lothar Martin nennt die Aktivitäten, mit denen sich Tschechien
weiterhin im Irak engagiert.
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Jugendliche aus beiden Ländern tragen zum tschechisch-deutschen Dialog bei
Ihren Beitrag zum tschechisch-deutschen Dialog wollen auch die jungen
Menschen leisten. Eine entsprechende Diskussionsplattform für junge Leute
bietet das Deutsch-Tschechische Jugendforum dar.
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Prager Beratungsstelle für Flüchtlinge
Rund 1500 Menschen stehen gegenwärtig unter dem Schutz der Tschechischen
Republik. Sie gewährt ihnen Asyl. Zu wenig, meinen die Mitarbeiter der
"Poradna pro uprchliky", der Beratungsstelle für Flüchtlinge in
Prag. Daniel Satra berichtet.
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