Rubrikenarchiv Tagesecho
Präsident Klaus hat 20 Persönlichkeiten anlässlich das Staatsfeiertages ausgezeichnet
Zum 85. Mal hat sich am Dienstag die Gründung des selbstständigen
tschechoslowakischen Staates von 1918 gejährt. Anlässlich dieses
Staatsfeiertags wurden auf der Prager Burg die höchsten staatlichen Orden
und Auszeichnungen verliehen. Hören Sie mehr dazu von Markéta Maurová.
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Gebiete mit hoher Arbeitslosigkeit sollen finanziell unterstützt werden
Die Arbeitslosigkeit - die in den westlichen Industrienationen derzeit fast
alles überlagernde Problematik - nimmt auch in Tschechien immer
deutlichere Ausmaße an. Zu Beginn dieses Jahres wurde hierzulande mit
etwas über zehn Prozent erstmals eine zweistellige Arbeitslosenquote
registriert. Und auch wenn sich momentan die Gelehrten streiten, ob die
nach dem dritten Quartal vom Tschechischen Statistischen Amt ermittelte
Arbeitslosenquote von 9,9 Prozent oder aber jene der Internationalen
Organisation für Arbeit (ILO), die diesen Wert mit 8,0 angab, die für den
diesjährigen Herbst verbindliche Kennziffer darstelle, das Problem als
solches hat man auch in Tschechien längst erkannt.
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Premier Spidla: Beziehungen zur Slowakei sind besser als ich dachte
Der zweitägige offizielle Besuch des tschechischen Premiers Vladimir Spidla
in der Slowakei fand nicht zufälligerweise an den Tagen statt, an denen
man des 85. Gründungstags der Tschechoslowakei gedachte. Die bilateralen
Beziehungen sind die allerbesten, erklang es einige Male während der Tage,
an denen der tschechische Premier vor allem Gespräche mit den führenden
slowakischen Politikern in Bratislava führte. Martina Schneibergova fasst
zusammen.
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UNICEF-Bericht: Kinderprostitution an der deutsch-tschechischen Grenze steigt
Das Kinderhilfswerk UNICEF hat am Dienstag in Berlin die wachsende
Kinderprostitution an der deutsch-tschechischen Grenze angeprangert. Für
den Kriminalpsychologen Adolf Gallwitz ist das Grenzgebiet inzwischen
"Europas größtes Bordell" geworden. Tschechien bezeichnet die
Angaben von UNICEF als unrealistisch. Dagmar Keberlova berichtet.
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In Tschechien wird erstmals Gerichtsverhandlung live im Fernsehen übertragen
Es ist ein absolutes Novum in der jüngsten tschechischen Geschichte:
Erstmals seit 1989 wird an diesem Donnerstag und Freitag eine
Gerichtsverhandlung live im Fernsehen übertragen. Es handelt sich um das
Berufungsverfahren gegen Karel Srba, den ehemaligen Kanzleichef des
tschechischen Außenministeriums, der im vergangenen Sommer der
Vorbereitung eines Auftragsmordes an einer prominenten Prager
Enthüllungsjournalistin beschuldigt und zu acht Jahren Gefängnis
verurteilt wurde.
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Historiker diskutierten in Prag über das Münchner Abkommen von 1938
"Das Münchner Abkommen - der Weg zur Destruktion der Demokratie in
Europa" war das Leitmotto einer internationalen Konferenz, die am
Freitag und Samstag vergangener Woche im Prager Czernin-Palais, dem Sitz
des tschechischen Außenministeriums stattfand. An diesem Treffen nahm
buchstäblich die Elite der tschechischen Historiografie teil, zu Gast
waren aber auch namhafte Historiker aus Frankreich, Großbritannien, Polen,
Russland und der Slowakei. Dass die Ereignisse vor 65 Jahren nach wie vor
genug Stoff für neue Auseinandersetzungen bzw. einen lebhaften
Meinungsaustausch bieten, dokumentiert Jitka Mladkova im folgenden Beitrag
anhand von Äußerungen wenigstens einiger Konferenzteilnehmer:
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"Union der Väter für die Rechte des Kindes" setzt sich für gleiches Sorgerecht beider Eltern nach der Scheidung ein
Im Zuge der politischen Wende von 1989 hat sich auch das Selbstverständnis
der tschechischen Gesellschaft in vielen Bereichen geändert bzw. ändert
sich. Dies schlägt sich nicht zuletzt unmittelbar in den Familien nieder.
Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Die Geburtenrate sinkt
stetig, die Scheidungsrate hingegen steigt. Heute werden in Prag bereits
drei von fünf Ehen wieder geschieden. Für ein gleiches Sorgerecht von
Mutter und Vater nach der Scheidung setzt sich seit 1988 die "Union
der Väter für die Rechte des Kindes" mit ihren etwa 200 Mitgliedern
ein. Mit ihrem Vorsitzenden, Daniel Nebesky, unterhielt ich mich über das
veränderte Familienverständnis der Tschechen seit 1989.
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Vor 85 Jahren entstand die Tschechoslowakische Republik
Die Tschechische Republik feiert an diesem Dienstag Ihren Staatsfeiertag.
Vor 85 Jahren wurde der este selbstständige tschechoslowakische Staat
gegründet, der mit der Trennung der Tschechoslowakei 1993 seine Existenz
wieder beendete. Hören Sie mehr dazu von Markéta Maurová.
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"Hier war ganz Europa" - eine Ausstellung im ehemaligen KZ-Sachsenhausen
Im ehemaligen KZ Sachsenhausen wurde am Wochenende eine Ausstellung mit dem Titel "Hier war das ganze Europa" eröffnet. Veranstaltet wird sie von der Gedenkstätte Sachsenhausen gemeinsam mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätte. Zur Eröffnung der Ausstellung wurden Überlebende des KZ Sachsenhausen eingeladen. Einer von ihnen ist Josef Kocourek, der 1939 als frischgebackener Diplomand zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen war, als die Nazis Prager Studentenwohnheime erstürmten. Josef Kocourek war so nett, uns seine Eindrücke von der Veranstaltung in Sachsenhausen zu schildern. mehr...
Rektor der Karlsuniversität traf sich mit Journalisten
Im Oktober hat in der Tschechischen Republik das Akademische Jahr begonnen.
Aus diesem Anlass gab der Rektor der Prager Karlsuniversität, Ivan
Wilhelm, eine Pressekonferenz. Unser freier Mitarbeiter Christoph Amthor
war dort gewesen und berichtet:
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